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Basis & Vertiefung

Steckbrief
‣ nächster Start 26.09.2018
‣ Bewerbungsschluss 21. Juni 2018
‣ Zertifikatsprüfung 11.09. & 12.09.2019
‣ Dauer 2 Semester (12 Monate, 27,5 Präsenztage)
‣ Leistungspunkte 30 ECTS
‣ Teilnehmerzahl: max. 25 Teilnehmer/innen
kostenfrei
Termine 2018/ 2019
Block 1: 26.09.& 27.09. 2018
Block 2: 10.10. & 11.10.2018
Block 3: 24.10. & 25.10.2018
Block 4: 07.11. & 08.11.2018
Block 5: 21.11. & 22.11.2018
Block 6: 12.12. & 13.12.2018
Block 7: 09.01. & 10.01.2019
Block 8: 23.01. & 24.01.2019
Block 9: 06.02. & 07.02.2019
Block 10: 20.02. & 21.02.2019
Block 11: 06.03. & 07.03.2019
Block 12: 20.03. & 21.03.2019
Block 13: 03.04. & 04.04.2019
Block 14: 24.04. & 25.04.2019
Block 15: 08.05. & 09.05.2019
Block 16: 22.05. & 23.05.2019
Block 17: 05.06. & 06.06.2019
Block 18: 26.06. & 27.06.2019
Block 19: 03.07.2019
 
Zertifikatsprüfung: 11.09. & 12.09.2019
mittwochs 14:00  – 17:30 Uhr, donnerstags 09:00 – 16:30 Uhr

 

Im Zertifikatskurs DaZ II (Basis und Vertiefung) werden neben Basisinformationen (A) weiterführende und vertiefende Zugänge zu Deutsch als Zweitsprache erarbeitet. Notwendig ist als Grundlage ein vertieftes Verständnis des Deutschen im Kontrast zu wichtigen Migrationssprachen wie Türkisch, Russisch und Arabisch (B). Darüber hinaus werden die Lehrkräfte für die Spracherwerbs- und Sprachentwicklungsprozesse sensibilisiert, die DaZ-Lernende innerhalb und außerhalb von Bildungseinrichtungen durchlaufen. Außerdem wird die Problematik von Schrift, Text, und Handlungsfähigkeit mit einer Wahl zwischen einem Schwerpunkt auf dem Schrifterwerb oder auf Literatur, Medien und Interkulturalität (C) behandelt. Schließlich thematisieren Lehreinheiten Mehrsprachigkeit und Sprachförderung im Unterricht (D) sowie Deutsch als Zweitsprache in institutioneller Kommunikation und Behördenkommunikation, am Arbeitsplatz und in Ausbildungsbetrieben (E).

Das Zulassungsverfahren für den aktuell laufenden Kurs ist abgeschlossen, eine Teilnahme ist daher nicht mehr möglich. Gegebenenfalls wird der Kurs DaZ II Basis und Vertiefung ab 2019 erneut angeboten. Wenn Sie über die weiteren DaZ-Angebote auf dem Laufenden gehalten werden möchten, können Sie gerne eine E-Mail schreiben an

 

 Zielgruppen

1) Lehrende in der Erwachsenenbildung, Sprach– und Integrationskursen (vorrangige Zulassung)

2) Lehrkräfte an Schulen, die neu zugewanderte Schüler/innen unterrichten

3) Ausbilder/innen in Betrieben mit zugewanderten Auszubildenden

 

Zertifikatsprüfung

Die Zertifikatsprüfung besteht aus dem Lernportfolios und dessen Präsentation. Im Lernportfolio werden die Inhalte der Veranstaltungen im Sinne einer persönlichen Lernbiographie systematisch und anwendungsorientiert miteinander verknüpft. Die wesentlichen Inhalte werden anschließend im Rahmen einer Präsentation dargelegt und zur Diskussion gestellt.

  

Anwesenheit

Grundsätzlich besteht Anwesenheitspflicht bei dem Kurs. Die Anwesenheit bei den Präsenzterminen ist sehr wichtig, da dort im gegenseitigen Austausch Inhalte erarbeitet und diskutiert werden. Daher sollte es auch in Ihrem Interesse sein, an allen Terminen teilzunehmen. Bitte klären Sie im Vorfeld mit Ihrer Schulleitung (und der Bezirksregierung) oder Ihrem Vorgesetzten/ Ihrer Vorgesetzten, ob eine Freistellung möglich ist.

 

BAMF: Anerkennung einschlägiges Hochschulzertifikat

Das Zertifikats DaZ II Basis und Vertiefung (30 ECTS) wird vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) als "einschlägiges Hochschulzertifikat DaZ/DaF" anerkannt. Die Anerkennung als Lehrkraft für Integrationskurse läuft über das BAMF und muss vom Integrationskursträger gestellt werden.

 

Bewerbung

Teilnehmen kann, wer über folgende Qualifikationen verfügt:

  • Abschluss eines berufsqualifizierenden Studiums (Staatsexamen oder Bachelor-/Masterabschluss bzw. Diplom/Magister)

Bei Briefsendungen gilt das Datum des Poststempels. Sie erhalten von uns per E-Mail eine Bestätigung, wenn Ihre Bewerbungsunterlagen bei uns eingegangen sind.

 

 

Zulassungsverfahren

Für die Bewerbung reichen Sie bitte folgende Unterlagen fristgerecht beim Zentrum für HochschulBildung ein:

  • das vollständig ausgefüllte und unterschriebene Bewerbungsformular (siehe Download oben rechts)
  • Zeugnis über ein abgeschlossenes Studium in einfacher Kopie 
  • ggf. Sprachnachweis (nur bei ausländischem Hochschulabschluss)

Für eine vorrangige Zulassung reichen Sie bitte zusätzlich ein:

  • Nachweis über aktuelle oder zukünftige Lehrtätigkeit (bspw. in Integrationskursen oder anderen Sprachkursen im Bereich Deutsch als Zweit- oder Fremdsprache)

Bitte nutzen Sie für den Nachweis der Lehrtätigkeit die folgenden Formulare und lassen sich diese von Ihrer Bildungseinrichtung bzw. Schulleitung ausfüllen. 

 

 

Ablauf des Zulassungsverfahrens

Die zugelassenen Bewerber/innen werden nach ihrer vorläufigen Zulassung aufgefordert, Ihre Studienteilnahme schriftlich (am besten per E-Mail) zu bestätigen.
Außerdem müssen die zugelassenen Bewerber/innen innerhalb von zwei Wochen eine beglaubigte Kopie des abgeschlossenen Hochschulstudiums einreichen oder das Original beim Zentrum für HochschulBildung vorzeigen.

Bitte beachten Sie die Hinweise zum Zulassungsverfahren!

 

Auswahlverfahren

Wenn sich mehr Bewerber/innen für das jeweilige Angebot bewerben, als freie Plätze zur Verfügung stehen, wird ein Losverfahren durchgeführt. Dabei werden die vorrangig genannten Zielgruppen auch vorrangig berücksichtigt. Aktuell stehen die Chancen auf eine Zulassung relativ gut.

 

Hinweis

Bewerber/innen, die ihren Studienabschluss bzw. ihre Hochschulzugangsberechtigung nicht in Deutschland erworben haben, müssen zusätzlich einen Nachweis über entsprechende Deutschkenntnisse erbringen (bspw. die Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang ausländischer Studienbewerber (DSH-2) oder eine äquivalente zertifizierte Ausbildung in der deutschen Sprache).

 


 

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Deutsch als Zweitsprache - Grundlagen

A1: Einführung in die relevanten sprachlichen Dimensionen: Sprache, Mehrsprachigkeit, Bilingualismus, kulturelle Identität

  • Vermittlung der Notwendigkeit von „Deutsch als Zweitsprache“ in allen Fächern
  • Mehrsprachigkeit in Gesellschaft und Schule
  • Formen und Funktionen von Sprache in problemrelevantem Zuschnitt: Sprachliches Handeln und Wissen, Wortschatz und Begrifflichkeit, Grammatik, Lautstruktur und Schrift (mit Sprachvergleichen zu Herkunftssprachen, einschl. interkultureller Aspekte
  • Zweitspracherwerb im Überblick
  • Erste und zweite Sprache: Zugänge zu Problemfeldern des Erwerbs und Hürden im Lernprozess

A2: Relevanz von Sprache und schulischer Bildungs- und Fachsprache für Lernprozesse und die Entwicklung von Sprachfähigkeit im rezeptiven und produktiven Bereich

  • Zugänge zur Analyse sprachlicher Handlungsfähigkeit am Beispiel von Wortschatzentwicklung als Grundlage für Bildungssprache und den Aufbau von Fachwortschätzen
  • Strategien zur Informationsentnahme aus längeren Hörtexten und aus anspruchsvoller Fachkommunikation
  • Erarbeitung von Strategien zur Verbesserung des Leseverständnisses von schulischen Fachtexten
  • Zugänge zu Schreibstrategien und Schreibroutinen in fachsprachlichen Texten

Deutsch als Zweitsprache im Kontrast

B1: Strukturen des Deutschen, die für Erwerb und Vermittlung relevant sind

  • Sprachtyp, Spezifika, Verbreitung
  • Lautsystem und Schrift
  • Wortarten, Wortgruppen, Satzfunktionen (Satzglieder) 
  • Redegegenstände: Nominalgruppe, Personalformen etc.
  • Gedanken formulieren: Verb, Verbgruppe etc.
  • Adverbien, Präpositionen, Partikelarten
  • Komplexe Sätze
  • Lineare Abfolge und Gewichtung
  • Mögliche Kontrastbereiche im Verhältnis zu Herkunftssprachen  

B2: Strukturen einer Herkunftssprache, die für den Zweitspracherwerb relevant sind

  • Lautsystem und Schrift
  • Wortarten, Wortgruppen, Satzfunktionen (Satzglieder)
  • Redegegenstände: Nominalgruppe, Personalformen etc.
  • Gedanken formulieren: Verb, Verbgruppe etc.
  • Adverbien, ggf. Präpositionen, Partikelarten
  • Komplexe Sätze
  • Lineare Abfolge und Gewichtung
  • Kontraste zum Deutschen

Schrift, Text, Handlungsfähigkeit

C1a: Schwerpunkt: Schrift und Orthographie – Erwerb und Vermittlung (vor allem für Primarstufe, Sekundarstufe I; Integrationskurse)

Grundlagen zu Schrift und Orthographie, ihrem Erwerb und ihrer Vermittlung
  • Schrift, Schrifttypen, Schriftsysteme, Mehrsprachigkeit und Mehrschriftlichkeit, Lautsystem und Silbenstruktur des Deutschen
  • Orthographie des Deutschen: Interpunktion, Wortschreibung, silbisches und morphologisches Prinzip, Graphem-Phonem-Korrespondenzen
  • koordinierte Alphabetisierung, Zweitalphabetisierung

C1b: Schwerpunkt: Literatur, Medien, Interkulturalität (besonders für Sekundarstufe I und II)

Grundlagen für die kritische (Selbst-) Reflexion des Lehr/Lernarrangements
  • Migration und kulturelle Differenz als Gegenstand zeitgenössischer Medien und Literatur (Internet, Fernsehen, populärer Film und Literatur)
  • Theorien und Analysen zur Konstruktion von Eigenem und Fremden
  • Verfahren kultureller Wissensverarbeitung (Image, Stereotypisierung etc.)
  • Analyse von Unterrichtsmaterialien in Bezug auf die Wahrnehmung kultureller Differenzen
  • Möglichkeiten von kritischer Reflexion und Perspektivenwechsel.

C2: Handlungsfähigkeit und Textkompetenz (Muster und Vermittlung)

Sprachliches Handeln in Text und Diskurs, Text- und Diskursfähigkeit
  • Großformen sprachlichen Handelns (Erzählen, Nacherzählen, Inhaltsangabe, Beschreiben, Erklären, Berichten, Instruieren)
  • Bewertende sprachlicher Handlungen (Einschätzen, Kommentieren, Kritisieren)
  • Argumentieren (mündlich, schriftlich)
  • Autobiographisches Erzählen, Sprachbiographien
  • Bedarfsanalyse: sprachliche Anforderungen von Lehrbuchtexten (Fach- und bildungssprachliche Ausdrucksmittel, Verknüpfung und thematische Fortführung, Mittel der Gewichtung)
  • Texte schreiben im Unterricht: Schreibaufgaben, kooperative Textplanung und -revision

Die Vermittlung von Kenntnissen und Kompetenzen im Schwerpunkt Schrift und Mehrschriftigkeit/ Alphabetisierung ist in besonderer Weise relevant für den Unterricht in der Primar- und der Sekundarstufe 1; Kenntnisse im Bereich der Alphabetisierung sind auch für Integrationskurse und die Arbeit in Ausbildungsbetrieben wichtig. Der Schwerpunkt Literatur und Medien ist für alle Schulformen, besonders für die Sekundarstufe von Bedeutung.

Sprachförderung und Unterricht unter den Bedingungen von Mehrsprachigkeit/in Vorbereitungsklassen

D1: Grundlagen der Sprachförderung

  • Spezifische Voraussetzungen von Seiteneinsteiger/innen (Sprachwissen, Schrift der Erstsprache(n) etc.)
  • Diagnoseverfahren (Profilanalyse, C-Test etc.)
  • Lernstandsanalyse, Bedarfsanalyse, Unterrichtsplanung, Unterrichtsinteraktion
  • Übungstypologie, Lehrwerke für A1-, A2-, B1-Niveau (Aufbau, Auswahl, Progression)
  • Wortschatzarbeit: zu vermittelnder Wortschatz (basal, fachlich), Bezug auf Unterrichtsmaterial
  • Grammatikarbeit: Grundgrammatik, Form und Funktion sprachlicher Ausdrucksmittel, Vermittlung eines exemplarischen Bereichs der Grundgrammatik

D2: Unterricht unter den Bedingungen von Mehrsprachigkeit, Sprachförderung in Vorbereitungsklassen

  • Mehrsprachigkeit im Klassenzimmer erkunden und dokumentieren
  • Förderassistenz in einer Vorbereitungsklasse
  • Projekt zur Mehrsprachigkeit planen und durchführen
  • Sozialformen nutzen: Mentorschüler/innen, Tandemarbeit, Kleingruppenarbeit und individuelle Förderung
  • Formen spielerischer Sprachförderung
  • Probleme der Unterrichtsinteraktion: Verständigungsprozesse unter mehrsprachigen Bedingungen
  • Übergang zum Regelunterricht gestalten

Deutsch als Zweitsprache im gesellschaftlichen (beruflichen/ institutionellen) Kontext

E1:Institutionelle Kommunikation im deutschen Alltag

  • Grundlagen institutioneller Kommunikation
  • Grundelemente des deutschen Rechts, Kommunikation im Recht (Anzeige, Gerichtskommunikation, Anwaltsgespräch) und Rechtssprache
  • Verträge (Kaufverträge, Mietverträge usw.)
  • Behörden und Verwaltung (Korrespondenz, Formulare, Anträge)
  • Telefonate und Korrespondenzen im Alltag (als Mieter, als Kunde, als Bürger)
  • Verkaufs-, Reklamationsgespräch (Schalter, Hotline) und -text,
  • Kommunikation in Gremien (Genossenschaft, Verein): Tagesordnung, Protokoll, Antrag
  • Arzt-Patienten-Kommunikation, Beratungsgespräche, therapeutische Gespräche

E2Berufliche Kommunikation in Schule und Ausbildungsbetrieben

  • Kommunikation in der Schule unter Bedingungen der Mehrsprachigkeit (Unterricht/Lern- und Arbeitsgruppen, Eltern, Beratung): Dokumentation und Analyse (Muster, Sprachformen)
  • Exemplarisch Arbeitsplätze erkunden
  • Kommunikation am Arbeitsplatz exemplarisch dokumentieren und analysieren
  • Besprechungen, Verhandlungen, Konferenzen (auch medial: Video, Telefon, Chat)
  • Bewerbungen formulieren, Bewerbungsgespräche führen
  • Gespräche, Simulationen, Rollenspiele, Präsentationen in der Ausbildung

Die Vermittlung sprachlich institutionellen Handelns ist ein wichtiges schulisches Thema (Sekundarstufen), es ist besonders relevant für den Unterricht von Erwachsenen in Integrationskursen und in Ausbildungsbetrieben sowie die Sekundarstufen und das Lehramt Berufskolleg.



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Ihre Ansprechpartner:

Wir stehen für alle aufkommenden organisatorischen Fragen gerne zur Verfügung:

M.Sc. Simona Maier

Tel.: 0231-755 6610

E-Mail: simona.maier@tu-dortmund.de

 

Inhaltliche Fragen:

Dr. Shinichi Kameyama

Tel.: 0231-755 6997

E-Mail: shinichi.kameyama@tu-dortmund.de

 

Veranstaltungsort:

Zentrum für HochschulBildung der TU Dortmund

Hohe Straße 141

44139 Dortmund

 

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