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Schwere Behinderung und Inklusion

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Schwere Behinderung und Inklusion

Fachtagung am Samstag  20. Juni 2015

 

Facetten einer nicht ausgrenzenden Pädagogik

Menschen mit schwerer und mehrfacher Behinderung galten bis in die jüngste Vergangenheit als ‚bildungsunfähig’. Dies beinhaltete einen umfassenden Ausschluss aus pädagogischen Handlungsfeldern. Kein anderer Personenkreis ist historisch derart umfassend von Ausgrenzung betroffen, wie Menschen, die als schwer- und mehrfachbehindert bezeichnet werden.

Mit der Ratifizierung der UN-BRK steht die Allgemeine Pädagogik vor der Herausforderung, die Teilhabe aller Kinder, Jugendlicher und Erwachsener – und damit auch der Personen, die als schwer- und mehrfachbehindert gelten – am Bildungssystem zu sichern, Marginalisierung zu vermeiden und Barrieren abzubauen.

Damit verbunden sind notwendige Veränderungsprozesse auf bildungspolitischer und wissenschaftlicher Ebene sowie in pädagogisch-praktischen Handlungsfeldern. Im Kontext dieser Prozesse scheint der Personenkreis der Menschen mit schwerer und mehrfacher Behinderung aktuell wenig wahrgenommen zu werden. Als vermeintlich „nicht-inkludierbarer Rest” steht er in der Gefahr erneut von Ausschluss betroffen zu sein.

Die Tagung möchte dieses Desiderat in den Fokus nehmen und Möglichkeiten einer nicht ausgrenzenden Pädagogik in Theorie und Praxis thematisieren, um umfassende Teilhabe zu sichern und notwendige Veränderungsprozesse anzustoßen. 

 

Programmablauf

Anreise und Begrüßung
ab 09.00 Uhr Anmeldung am Tagungsbüro
10.00 Uhr Begrüßung durch die Veranstalter
Einführungsvortrag
10:15 - 11:00 Uhr Vertr.-Prof.’in Dr. Ursula Böing (TU Dortmund) & Dr. Tobias Bernasconi (Universität zu Köln)

Facetten einer nicht ausgrenzenden Pädagogik

11:00-11:30 Kaffeepause
Parallele Foren
11:30-12:30 Prof.’in Dr. Kerstin Ziemen (Universität zu Köln)

Inklusion und Schule – Zur Situation von Kindern und Jugendlichen, die unter den Bedingungen von schwer(st)er Behinderung leben

 

Prof. Dr. Erik Weber (Evang. Hochschule Darmstadt)

„…und nicht verpflichtet sind, in besonderen Wohnformen zu leben“ - Inklusive Perspektiven für Erwachsene mit hohem Unterstützungsbedarf in allen Lebensbereichen - Herausforderungen, Widerstände, Perspektiven

12:30-13:30 Mittagsimbiss
Workshops
13:30-14:30 Workshop 1 bis Workshop 6
14:45-15:45 Wiederholung der Workshops
Abschluss
15:45-16:00 Zusammenfassung

 

Musikalischer Abschluss mit dem Ensemble "Walking on the Moon"

 

Parallele Foren

Forum 1 - Prof’in. Dr. Kerstin Ziemen (Universität zu Köln)

Inklusion und Schule – Zur Situation von Kindern und Jugendlichen, die unter den Bedingungen von schwer(st)er Behinderung leben

 

Forum 2 - Prof. Dr. Erik Weber (Evang. Hochschule Darmstadt)

„…und nicht verpflichtet sind, in besonderen Wohnformen zu leben“ - Inklusive Perspektiven für Erwachsene mit hohem Unterstützungsbedarf in allen Lebensbereichen -  Heraus-forderungen, Widerstände, Perspektiven

 

Workshopangebot

Workshop 1 - Prof. Dr. Jens Boenisch (Universität zu Köln)

Verständigung ermöglichen: Neue Ansätze zur Sprachförderung mit Menschen mit schwerer und mehrfacher Behinderung

 

Workshop 2 - Prof.'in Dr. Barbara Ortland (Kath. Hochschule Münster)

„(un-)möglich?“ Realisierung sexueller Selbstbestimmung von Menschen mit schwerster Behinderung in unterschiedlichen Handlungsfeldern

 

Workshop 3 - Prof. Dr. Wolfgang Lamers (HU Berlin)

Klangschalentherapie oder Arbeit? – Angebote für Menschen mit schwerer und mehrfacher Behinderung im Förder- und Betreuungsbereich (oder vergleichbaren Einrichtungen

 

Workshop 4  - Jun. Prof. Dr. Ingo Bosse (TU Dortmund) und M.A. Ines Westermann (TU Dortmund)

Forschendes Lernen: Projekte zur Bildung und Förderung von Menschen mit Komplexen Beeinträchtigungen

 

Workshop 5 - SoL Carla Klimke (Oberlinschule Volmarstein)

Kultur verbindet! – Kulturelle Projekte an der Oberlinschule Volmarstein Praktische Möglichkeiten schulischer Bildung für Kinder und Jugendliche mit schwerer und mehrfacher Behinderung

 

Workshop 6  - Prof.'in em. Dr. Irmgard Merkt (TU Dortmund)

"das klinget so herrlich, das klinget so schön..." – Teilhabe an der Musikkultur

 

Musikensemble

"Walking on the Moon"

Anna Reizbikh und Bastian Ostermann sind zwei begabte Sänger/in, die in der TU Dortmund damals im "Dortmunder Modell" entdeckt und gefördert wurden. Mittlerweile spielen sie erfolgreich in verschiedenen Musikprojekten. Darüber hinaus wirken sie auch bei Musiktheaterproduktionen wie "Displace Marilyn" oder der "Blues Brothers reloaded" Show mit. Seit über zwei Jahren haben sie Gesangsunterricht bei Milli Häuser (Musikerin). Zusammen haben sie ein musikalisches Programm erarbeitet, das sie schon bei vielen Gelegenheiten aufgeführt haben. Im Moment arbeiten sie an eigenen Songs. Diese werden im Juni 2015 im Kunstmuseum Bochum uraufgeführt.

Es spielen: Anna Reizbikh (voc), Bastian Ostermann (voc) mit: Milli Häuser (git/voc), Roman Babik (p), Caspar van Meel (b), Uwe Kellerhoff (dr, perc.)

 

Organisatorische Hinweise

Teilnahmegebühren

Die Tagungsgebühr beträgt:

  • 36,00€ (Vollzahler)
  • 18,00€ (Studierende)

 

Anmeldung

Die Anmeldefrist ist abgelaufen.

Nach Eingang Ihrer Anmeldung erhalten Sie von uns eine schriftliche Anmeldebestätigung mit Rechnungsstellung und weitere Informationen.

(Mit Ihrer Anmeldung bestätigen Sie unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen.)

 

Stornierung:

Eine Stornierung ist nur schriftlich bis zum 30.05.2015 möglich. Aus organisatorischen Gründen müssen wir eine Bearbeitungsgebühr von 5,00 € erheben. Bei Stornierungen zu einem späteren Zeitpunkt oder Nichtteilnahme ist die volle Teilnahmegebühr zu entrichten.

 

Für organisatorische Fragen zur Anmeldung:

E-Mail: zhb-wb@tu-dortmund.de

Tel.: 0231 / 755 2164 (Fr. Kaphengst)

Tel.: 0231 / 755 6507 (Fr. Reininghaus)



Nebeninhalt

In Zusammenarbeit mit der Fakultät Rehabilitationswissenschaften - Rehabilitation und Pädagogik bei geistiger Behinderung

fakultätrehawi_logo

und mit der Universität zu Köln - Pädagogik für Menschen mit Beeinträchtigungen der körperlichen und motorischen Entwicklung

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Downloads:

Schwere Behinderung und Inklusion (PDF - Flyer)