Sprungmarken

Servicenavigation

Hauptnavigation

Sie sind hier:

Hauptinhalt

PIK AS LehrerInnentag

PIK AS Logo PIK AS Banner

 

15. Juni 2013: 3. PIK AS - LehrerInnentag

eine Fortbildungsveranstaltung des Zentrums für HochschulBildung der TU Dortmund, in Zusammenarbeit mit der Deutsche Telekom Stiftung, dem Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen, dem IEEM (Institut für Entwicklung und Erforschung des Mathematikunterrichts), der TU Dortmund sowie dem DZLM (Deutsches Zentrum für Lehrerbildung Mathematik).

 

Programmablauf

Mathematikunterricht weiterentwickeln

Das Kooperationsprojekt PIK AS setzt sich aus den Bereichen PIK (Prozess- und Inhaltsbezogene Kompetenzen) und AS (Anregung von fachbezogener Schulentwicklung) zusammen. Das grundlegende Ziel beider Teilprojekte ist die systematische Entwicklung und Bereitstellung von Unterstützungsleistungen zur fachbezogenen Weiterentwicklung von Unterricht und Schule und zur Information aller am Lehr-Lernprozess beteiligten Personen.

Auf dem PIK AS-LehrerInnentag möchten wir Ihnen im Rahmen eines Vortrags und mehrerer Workshops neu entwickeltes Fortbildungs-, Unterrichts- und Informationsmaterial vorstellen. 

Der Hauptvortrag wird gehalten von Prof. Dr. Christoph Selter (Technische Universität Dortmund, Teilprojekt PIK).

Zudem werden Workshops zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten angeboten. 

 

09.30 Uhr Anmeldung im Audimax-Foyer
10.15 Uhr Begrüßung und Eröffnungsvortrag
Prof. Dr. Christoph Selter
Audimax
11.25 Uhr Pause zum Raumwechsel  
11.40 Uhr Workshops Mathematikgebäude
13.00 Uhr Mittagspause  
14.00 Uhr Workshops Mathematikgebäude
15.20 Uhr Ende der Tagung  

 

Vortrag

Unterrichts(beg)leitende Diagnose

Prof. Dr. Christoph Selter
(Technische Universität Dortmund, Teilprojekt PIK)

Das Verhältnis von Diagnose und individueller Förderung ist kein einfaches. Durchaus verbreitet ist die diagnoselose Förderung. Früher hieß es: "Du musst mehr üben, rechne noch ein paar Aufgaben." Heute bearbeiten Schülerinnen und Schüler Lernheftchen auf Lernheftchen, angeblich eigenständig und selbstgesteuert. Diagnoselose Förderung ist aber ineffektiv, weil sie nicht auf die individuell unterschiedlich ausgeprägten Lernmöglichkeiten der Kinder eingeht und der Konstruktivität des menschlichen Lernens nicht gerecht wird. Das andere Extrem ist auch nicht besser, die förderlose Diagnose. Wir verfügen mittlerweile über ein differenziertes Instrumentarium zur Erfassung von Lernständen. Allerdings stellt sich für den Unterricht dann häufig die Frage: "Und was nun?" Förderlose Diagnose ist stigmatisierend, weil sie Schülerinnen und Schülern mit Etiketten versieht und ihnen keine ausreichenden Möglichkeiten des Weiterlernens eröffnet. Im Vortrag beschreibe ich anhand von Beispielen das Konzept der Unterrichts(beg)leitenden Diagnose. Dieses strebt an, Diagnose und individuelle Förderung in einer für Lehrpersonen alltagstauglichen und für Kinder lernförderlichen Art und Weise eng aufeinander zu beziehen.

 

 

Workshops

  1. Leistungen im Mathematikunterricht feststellen, um Kinder zu fördern
  2. Operationsverständnis zur Multiplikation diagnostizieren und fördern mit dem ‚Mathe sicher können’-Material
  3. Unterrichtsentwicklung im Rahmen von PIK AS: Professionelle Lerngemeinschaften als ein Weg der Lehrerkooperation
  4. Wie kann der Heterogenität im arithmetischen Anfangsunterricht begegnet werden?
  5. Legen mit Quadratmehrlingen – Eine Lernumgebung zum Bereich „Raum und Form“
  6. Den Übergang Kindergarten – Grundschule gestalten
  7. Entwicklung von Raumvorstellung und -orientierung im Anfangsunterricht (mit Würfelgebäuden und Bauplänen)
  8. Streichholz-Vierlinge – Eine substantielle Lernumgebung zur handlungsorientierten Entwicklung von Symmetrie- und Raum-Vorstellungen ab dem Anfangsunterricht
  9. Bekanntes aufgreifen – Bewährtes fortführen: Kontinuität im Übergang (GS – Sek I)
  10. Rechenschwierigkeiten vorbeugen – von Anfang an!
  11. Symmetrien mit Faltschnitten und dem Spiegel
  12. Somawürfel-Netze – Eine Lernumgebung zur Schulung der Raumvorstellung
  13. Klassenarbeiten – differenziert und informativ
  14. Diagnostik der Basisfertigkeiten Mathematik – Vorstellung eines Diagnostikspiels zur Rechenschwächeprävention im Übergang Elementar-/Primarbereich
  15. Von der guten Aufgabe zum guten Unterricht – Ein Workshop zur Diskussion über Merkmale guten Mathematikunterrichts
  16. Zieldifferent unterrichten – Teilhabe am gemeinsamen Mathematikunterricht ermöglichen
  17. Kompetenzorientierte Arbeitspläne erstellen

 

Organisatorische Hinweise

Kosten:

Die Tagungsgebühr beträgt:

  • 13,00€ für Studierende und LehramtsanwärterInnen*
  • 23,00€ für Lehrerinnen und Lehrer

* (Nachweis durch Studienbescheinigung bzw. durch die herunterladbare Vorlage „LehramtsanwärterInnen-Bescheinigung“, die von der Ausbildungsschule zu bestätigen ist)

Allgemeine Geschäftsbedingungen des Zentrums für Hochschulbildung, Bereich Weiterbildung

 

Anmeldung:

leider bereits ausgebucht (660 Teilnehmer)

 

Stornierung:

Eine Stornierung ist nur schriftlich bis zum 3. Juni 2013 möglich. Aus organisatorischen Gründen müssen wir eine Bearbeitungsgebühr von Euro 5,00 erheben. Bei einer Stornierung nach diesem Termin oder Nichtteilnahme ist der volle Tagungsbeitrag zu zahlen.

 

Verpflegung:

Im Unterschied zu den beiden bisherigen PIK AS-LehrerInnentagen ist in diesem Jahr Tee/Kaffee nicht in der Tagungsgebühr enthalten. Ebenfalls ist in diesem Jahr kein Mensa-Mittagessen zubuchbar.
Sie haben anstelle dessen allerdings die Möglichkeit, sich als Selbstzahler im Galerie-Treff (gegenüber vom Haupteingang des Mathematikgebäudes) in der Zeit von 08:30 Uhr bis 14:30 Uhr mit Kaffee, Tee, Kaltgetränken, Snacks oder einem kleinen Mittagessen zu verpflegen.



Nebeninhalt

Unterstützt durch

Sponsor: Deutsche Telekom Stiftung Sponsor: Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes NRW Sponsor: Deutsches Zentrum für Lehrerbildung Mathematik