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Konflikte bewegen

Stockkampfkunst - neue Perspektiven im Umgang mit herausforderndem Verhalten

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Eine bewegungsorientierte, systemische Arbeitsweise zur Gestaltung einer entwicklungsförderlichen Konflikt- und Dialogkultur mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.

 

Die Weiterbildung

Die Arbeit in (Förder-) Schulen, Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen, sowie in Beratungskontexten zeichnet sich durch die Herausforderung aus, Wege zu finden, die Verschiedenheit aller Beteiligten zu würdigen und sie für die Zusammenarbeit gewinnbringend zu nutzen. Konflikte entwickeln sich überall dort, wo Menschen mit ihren unterschiedlichen Ansichten, Meinungen und Vorstellungen in einen kommunizierten Widerspruch geraten, der Widerstand erzeugt: überall dort, wo Menschen sich trauen einen „Standpunkt“ einzunehmen und diesen zu vertreten. Eine konstruktive Konfliktkultur braucht Lernfelder, die geeignet sind, „Nicht-Übereinstimmung“ und Widerstand deeskalierend gestalten und Dialoge entwicklungsförderlich führen zu lernen.

Die Erfahrung, dass „Miteinander Reden“ nicht für jede/n und nicht immer das passende Mittel für die konstruktive Gestaltung von Konflikt- und Dialogprozessen darstellt, fordert dazu auf, neue Arbeitsweisen jenseits der Sprache zu entwickeln, um so die Ressourcen aller Beteiligten besser nutzen zu können.

„Die Sprache der Stöcke“ und Elemente der Stockkampfkunst für Kommunikation nutzen und gestalten zu lernen, ermöglicht auf körperbetonte und ganz einzigartige Weise, die Energie des Kämpfens mit der inneren Haltung und den Prinzipien des Dialogs zu verbinden. Respekt, Achtsamkeit und Klarheit werden so zu tragenden Qualitäten des Kommunikationsprozesses.
Diese Arbeitsweise eignet sich sowohl für den Einsatz in Gruppen wie auch für die Zusammenarbeit mit Einzelpersonen, Paaren oder Familien.

 

Ziele der Weiterbildung

Im Zentrum der Weiterbildung steht die Erweiterung persönlicher und fachlicher Kompetenzen für die Gestaltung einer dialogorientierten Arbeit mit Elementen der Stockkampfkunst in unterschiedlichen pädagogisch- therapeutischen Praxisfeldern.

Das Ziel ist es, die Bewegungsprinzipien, Regeln, Rituale der Stockkampfkunst so nutzen zu lernen, dass Konflikte zu einem konstruktiven Geschehen zwischen zwei/mehreren Partnern werden können. Es geht darum „die Stöcke“ zum Medium der Kommunikation werden zu lassen und um die Kompetenz, (Bewegungs-) Dialoge auch unter herausfordernden Bedingungen gestalten zu lernen. Eine lebendige und kreative Verbindung von Sprache und Bewegung, von theoretischen Grundlagen und Bewegungspraxis ist ein weiteres Lernziel dieser systemisch- und dialogorientierten Zusammenarbeit mit Elementen der Stockkampfkunst.

 

Inhalte der Weiterbildung

Ein lebendiger Umgang mit systemtheoretischen Grundlagen:

  • Wahrnehmung und Bewegung
  • Konflikt und Kommunikation
  • Selbstorganisation, Lernen und Intervention

Eine lern- und fehlerfreundliche Bewegungspraxis:

  • Elemente und Bewegungsprinzipien der Stockkampfkunst lernen und verstehen
  • bewegungsdialogische Arbeit mit und ohne Stöcke
  • Bewegungs- und Rhythmusarbeit als Grundlage raum-zeitlicher Kommunikationsgestaltung
  • Rituale, Wahrnehmungs- und Achtsamkeitsschulung
  • Bewegungsspiele mit Stöcken

Ein themenorientierter Zugang zu Bewegung, der sich an folgenden Fragestellungen orientiert:

  • Wie können (Konflikt) Themen in Bewegung gebracht werden?
  • Wie können Bewegungen helfen, Themen der Zusammenarbeit zu kreieren?
  • Wie können in Bewegung ‚Bilder’ entstehen, die auch für die Gestaltung von Kommunikationsprozessen in Sprache hilfreich sind?
  • Wie wird Stockkampfkunst zur Dialogform, zum Kommunikationsmedium?

Eine wohlwollende Perspektive des Beobachtens:

  • Reflexionen
  • Selbst- und Fremdbeobachtung

Projektarbeit

  • Erarbeitung, Durchführung, Reflexion eines eigenen Konfliktkultur-Projektes im Praxisfeld

 

Zielgruppe

  • Lehrerinnen und Lehrer aller Schularten (Regel- und Förderschulen)
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in (rehabilitations-) pädagogischen, therapeutischen und beratenden Arbeitsfeldern
  • Multiplikatorinnen und Multiplikatoren der Kinder und Jugendhilfe und der Erwachsenenbildung.

 

Struktur und Umfang der Weiterbildung

Der Zeitrahmen der Weiterbildung beträgt 1,5 Jahre.

Die Präsenszeiten von 8 Wochenendmodulen und 2 dreitägigen Modulen teilen sich wie folgt auf:

 

Studiendauer

8 Wochenend - Module 2 dreitägige Module Projektphasen
Samstag/Sonntag

à 13 Zeitstunden

Freitag/Samstag/Sonntag

à 20 Zeitstunden

Umfang mindestens 10 Projektstunden

Finden im eigenen/fremden Arbeitsfeld statt.

Die schriftliche Ausarbeitung, Dokumentation, Reflexion und Auswertung ist Voraussetzung für den Erhalt des Zertifikates.  

 

Termine

Termine 2013 Termine 2014 Termine 2015

30.11. / 01.12.

25. / 26.01.

29. / 30.03.

10. / 11.05.

05. / 06.07.

03. - 05.10.

29. / 30.11.

17. / 18.01.

14. / 15.03.

01. - 03.05.

 

Prüfungsleistung

Die Studien- und Prüfungsordnung zum weiterbildenden Studium erhalten Sie hier.

 

Abschlussqualifikation

Hochschulzertifikat zur Weiterbildung

 

Teilnahmegebür

1980,00 EUR

 

Anmeldung

Hier finden Sie das Faxformular zum Zertifikatsstudium.

 

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Nebeninhalt



Die Dozentin der Weiterbildung

Marion Schnurnberger

TU Dortmund /

bewegungimdialog Freiburg

 

Dipl. Pädagogin /

Dipl. Sportpädagogin /

SystemischeTherapeutin SG

 

Weitere Informationen zur Dozentin:

www.bewegungimdialog.de

 

Download:

Flyer für den Zertifikatskurs "Konflikte bewegen. Stockkampfkunst - Neue Perspektiven im Umgang mit herausforderndem Verhalten" als PDF-Dokument

Die Anmeldung zum Zertifikatsstudium erfolgt über folgendes Fax-Formular