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Workshops

Workshop 1: Kollegiales Feedback

Prof. Dr. Martin Bonsen / Carola Hübner / Olivia Mitas (Westfälische Wilhelms-Universität Münster, Teilprojekt AS)

Kollegiales Feedback ist eine hilfreiche Methode zur eigenen professionellen Entwicklung und zur Unterrichtsentwicklung. Im schulischen Kontext meint Feedback den Austausch über Unterricht durch gegenseitige Rückmeldungen über die Wahrnehmung von Unterrichtsprozessen, z.B. im Rahmen einer kollegialen Hospitation.

Der Workshop „Kollegiales Feedback“ auf dem 2. PIK AS – LehrerInnentag bietet Interessierten die Möglichkeit, das Verfahren des Feedbacks kennenzu-lernen. In einem Wechsel aus theoretischen Inputs und aktiven Praxisarbeitsphasen lernen Teilnehmer Formen und Regeln des Feedbackgebens- und -nehmens kennen und erhalten nützliche Tipps zur Umsetzung in der eigenen Praxis der fachbezogenen Unterrichtsentwicklung.

 

Workshop 2: „Rechenschwierigkeiten – Prävention und Förderung“

Judith Ernst (Kompetenzteam Köln & Technische Universität Dortmund, Teilprojekt PIK)

Entgegen einer umfassenden theoretischen Begriffsklärung des Konstrukts „Rechenschwäche“ mit einer Beschreibung der Symptome und möglicher Risikofaktoren soll es in diesem Workshop zentral um die Frage gehen, wie die Ablösung vom „zählenden Rechnen“ gelingen kann: Dazu werden Möglichkeiten aufgezeigt, Kinder bei der Entwicklung von Zahl- und Operationsvorstellungen zielgerichtet zu unterstützen..

Auf dem Weg der Verinnerlichung von „konkreten zu mentalen Handlungen“ nehmen Darstellungsmittel eine wichtige Funktion zur Abstraktion ein. Auf dieser Grundlage sollen die Teilnehmer Darstellungsmittel analysieren sowie ihren bewussten Einsatz im Unterricht diskutieren.

 

Workshop 3: Würfelnetze handlungsorientiert entdecken

Stefanie Gatzka (Funckeparkschule, Hagen)

Das Leben in einer dreidimensionalen Welt verlangt, räumliche Gegebenheiten wahrzunehmen, diese in der Vorstellung zu „sehen“, sie mental zu bewegen und umzusortieren. Im Workshop erfahren Sie, wie das Aufgabenformat Würfelnetze im Mathematikunterricht der Grundschule eingesetzt werden kann, um das Raumvorstellungsvermögen der Kinder zu fördern.

 

Workshop 4: Strukturelle Sachaufgaben zum Aufgabenformat „Kann das stimmen?“

Annika Halbe (Technische Universität Dortmund, Teilprojekt PIK)

Anhand von „Kann das stimmen?“ – Aufgaben sollen Kinder lernen, kritisch auf Zahlen zu gucken, indem sie immer wieder dazu aufgefordert werden, mathematische Angaben zu überprüfen.

Im Workshop wird nach einer kurzen theoretischen Einbettung eine erprobte Unterrichtsreihe für die Jahrgangsstufen 3 und 4 vorgestellt. Dabei sollen Sie erfahren, wie es möglich ist, dass alle Kinder am gleichen Aufgabenformat arbeiten, jedoch auf sehr unterschiedlichem Niveau. Zudem werden Sie sich mit einigen Aufgaben dieser Reihe ausführlicher auseinandersetzen.

 

Workshop 5: Lernstände von Kindern im Unterrichtsalltag feststellen, aber wie?

Karina Höveler (Technische Universität Dortmund, Teilprojekt KIRA)

Ganztägig: Der Workshop wird in zwei aufeinander aufbauenden Teilen angeboten: Am Vormittag wird Teil 1, am Nachmittag Teil 2 durchgeführt.

Lernstände von Kindern zu diagnostizieren ist eine der Hauptaufgaben im Lehreralltag. Sie bildet die notwendige Grundlage für die allgemeine Unterrichtsvorbereitung und zugleich den Grundstein zur individuellen Förderung der Lernenden. Im Workshop sollen Kenntnisse erworben werden, wie man durch informative Aufgaben im Unterrichtsalltag einfach und effizient die Lernstände einzelner Kinder oder auch der gesamten Klasse (systematisch) erheben und dokumentieren kann. Dazu wird erarbeitet,

  1. wie eine zielbezogene Auswahl und Zusammenstellung informativer Aufgaben erfolgen kann,
  2. welche Erkenntnisse aus den Schülerlösungen über die Lernstände der Kinder gewonnen werden können,
  3. und wie darauf aufbauend Fördersituationen und Rückmeldungen an die Kinder erfolgen können.

 

Workshop 6: Inter-Netzzo – Im Kopf unterwegs zwischen Netzen, Schachteln und Würfeln. Eine Lernumgebung (nicht nur) zur Förderung der (Raum-)Vorstellung

Tobias Huhmann (Technische Universität Dortmund, Teilprojekt PIK)

Geht es um die Entwicklung und Förderung der Raum-Vorstellung, so wird für die Handlungsebene stets betont, durch geeignete Aufgabenstellungen Verbindungen zu schaffen – von der Geometrie in der Ebene in die Geometrie des Raumes, sowie umgekehrt – von der Geometrie des Raumes in die Geometrie der Ebene. Für die Vorstellungsebene hingegen lässt sich beobachten, dass diese Forderung weit weniger konsequent verfolgt wird: Werden Aufgabenstellungen, die losgelöst von konkret durchzuführenden Handlungen auf der Vorstellungsebene bearbeitet werden sollen, überhaupt Raum vorstellend bearbeitet? Ermöglichen bzw. legen derartige Aufgabenstellungen Vorgehensweisen in beide Richtungen nahe? Wie viel Raum-Vorstellung benötigt man tatsächlich für Raumvorstellungs-Aufgaben?

Letztlich verbergen sich hinter diesen Fragen Anforderungen an das Design einer Lernumgebung: Welche Raumvorstellungsaufgaben erfordern tatsächlich Raum-Vorstellung? Bezogen auf die Thematik Netze und Körper bedeutet dies: Das Design der Aufgabenstellungen muss gewährleisten, dass 1. Lernende überhaupt im Kopf falten und 2. Vorgehensweisen des Zusammen- und Auseinanderfaltens nachhaltig motiviert werden.

Die neu entwickelte Lernumgebung Inter-Netzzo verfolgt diese beiden Ziele.

Im Rahmen dieses Workshops erhalten die TeilnehmerInnen Gelegenheit zur eigenen Erprobung und Analyse der Aufgabenstellungen. Dabei sollen die beiden folgenden Fragen bearbeitet werden und Einblicke in das Potenzial der Lernumgebung ermöglichen:

  • Welche kognitiven Anforderungen werden durch die Aufgabenstellun-gen an die Lernenden gestellt?
  • Welche prozess- und inhaltsbezogenen Kompetenzen werden gefördert?

 

Workshop 7: "Rechen-Kwadrate mit Ohren" (Eren, 1. Klasse) – Ein sub-stanzielles Übungsformat für den Mathematikunterricht ab der ersten Jahrgangsstufe

Simone Hülshorst (Grundschule St. Marien, Delbrück & Technische Universität Dortmund, Teilprojekt PIK)

In den vergangenen zwanzig Jahren konnten sich substanzielle Übungsformate im Arithmetikunterricht der Grundschule mehr und mehr als differenzierte und differenzierende Übungs-Werkzeuge durchsetzen.– Aus gutem Grund: An die Stelle von selbstzweckorientiertem, sinn- und oft einsichtslosem Päckchen-Rechnen traten diese neuen Übungs-Systeme, weil sie zugleich

  • die Förderung grundlegender Rechenfertigkeiten und allgemeiner Fähig-keiten, wie bspw. das Kreativ-Sein und das Argumentieren,
  • und die Differenzierung vom Schüler und von der Sache aus

zum erklärten Ziel haben. Im Sinne eines entdeckenden Übens und übenden Entdeckens (Winter, 1984) werden dadurch gleichermaßen inhaltliche, methodisch-didaktische und allgemeine prozessbezogene Ziele integriert verfolgt. Kurz: Nach dem Motto „Eines für alles“ – eignet sich ein derartiges Format als intelligentes Aufgaben- und Übungs-System zum Üben, zum Entdecken und Beschreiben, zum Begründen-Lernen und zum Differenzieren.

In diesem Workshop wird das neu entwickelte Aufgaben- und Übungsformat auf dem Hintergrund intensiver Praxiserprobungen vorgestellt. In der Auseinandersetzung mit dem Übungsformat erhalten die Teilnehmer Einblicke in die vielfältigen Aufgaben- und Problemstellungen, wodurch sich mehr und mehr die tatsächliche Gehaltfülle des Aufgabenformats erschließen lässt. Anhand von Schülerdokumenten wird nachfolgend aufgezeigt, wie Erst- bis Viertklässler mit diesem Übungsformat gearbeitet haben.

 

Workshop 8: „Ich glaube es ist Zufall“: Eine Lernumgebung zum Thema „Daten, Häufigkeiten und Wahrscheinlichkeiten“

Angela Knappstein (Emil-Schumacher-Grundschule, Hagen)

Ob bei Würfelspielen zu Hause oder beim Glücksraddrehen auf dem Jahr-markt: Der bewusste Umgang mit Daten, Häufigkeiten und Wahrscheinlich-keiten hat eine hohe alltägliche Relevanz und sollte nicht zuletzt deshalb fester Bestandteil des Mathematikunterrichts sein. In diesem Workshop wird darum eine erprobte Lernumgebung vorgestellt sowie aufgezeigt, wie es möglich ist, dass alle Kinder am gleichen Aufgabenformat arbeiten, jedoch auf sehr unterschiedlichem, individuellem Niveau.

 

Workshop 9: Üben und Entdecken im „Mal-Plus-Haus“ – ein substanzielles Aufgabenformat zum multiplikativen Rechnen

Maren Laferi (Technische Universität Dortmund, Teilprojekt PIK)

Das Mal-Plus-Haus ist eines der wenigen Aufgabenformate, mit denen die Multiplikation und Division flexibel und produktiv geübt werden kann. Im Workshop soll aufgezeigt werden, wie durch dieses Aufgabenformat neben dem Üben auch zum Entdecken von mathematischen Beziehungen und Gesetzmäßigkeiten angeregt werden kann. Zu diesem Zweck werden geeignete Forscheraufgaben und Problemstellungen im Rahmen eines Forscherhefts vorgestellt.

 

Workshop 10: "Wir werden Entdecker-Päckchen-Forscher"– Prozess- und inhaltsbezogene Kompetenzen fördern - wie geht das?

Andrea Laurs (GS Antwerpener Straße, Köln & Kompetenzteam Köln)

Im Workshop wird praxisnah dargestellt, wie die PIK AS-Unterrichtsmaterialien im Unterricht eingesetzt wurden. Anhand von Beispie-len aus einem dritten Schuljahr wird exemplarisch verdeutlicht, wie inhalts- und prozessbezogene Kompetenzen im Unterrichtsalltag integriert gefördert werden können. Es werden insbesondere Anregungen zu den folgenden Leit-fragen gegeben:

  • Wie kann der Lehrer/die Lehrerin die Kinder dabei unterstützen, Muster und Strukturen zu erkennen?
  • Wie kann der Lehrer/die Lehrerin die Kinder dabei unterstützen, erkannte Muster und Strukturen zu verbalisieren (mündlich und schriftlich)?

 

Workshop 11: Mit „mathematisch begabten“ Kindern rechnen

Martin Reinold (Technische Universität Dortmund, Teilprojekt PIK)

Die Heterogenität der Kinder stellt auch im Mathematikunterricht eine große Herausforderung für viele Lehrerinnen und Lehrer dar. Diese Heterogenität erfordert es, dass die Förderung der Kinder sich nicht an einem fiktiven Klassendurchschnitt orientiert, sondern an den individuellen Fähigkeiten der Kinder ansetzt. Dabei darf nicht vergessen werden, dass auch die „mathematisch begabten“ Kinder im Unterricht nicht sich selbst überlassen, sondern individuell wahrgenommen und darauf aufbauend gefördert werden sollten. Der angebotene Workshop widmet sich daher anhand eines Fallbeispiels den folgenden Fragen:

  •  Was kennzeichnet „mathematische Begabung“?
  •  Wie kann eine solche „Begabung“ im Unterricht erkannt werden?
  •  Was sind geeignete Ansätze und Aufgaben zur Förderung „mathematisch begabter“ Kinder?

 

Workshop 12: „Meine Lösung, deine Lösung“ – Denkspiele als didaktisches Mittel zur Förderung der prozessbezogenen Kompetenz Darstellen/Kommunizieren

Nadine Renk (Comeniusgrundschule, Dortmund)

Lernen und Spielen wirken auf den ersten Blick wie zwei Gegenspieler: In den Augen vieler ist Lernen zwangsläufig mit Arbeit verbunden während Spiele in den Freizeitbereich gehören. Denkspiele bieten jedoch die Möglichkeit, prozessbezogene Kompetenzen zu schulen. In diesem Workshop werden Denkspiele vorgestellt, die besonders vielfältige Möglichkeiten zur Darstellung von Sachsituationen bieten. Ziel der Unterrichtsreihe zum Thema ist es, den Schülerinnen und Schülern das Handwerkszeug zur Darstellung von Sachverhalten im Allgemeinen an die Hand zu geben. Es wird exemplarisch illustriert, worauf die Schülerinnen und Schüler bei der schriftlichen und mündlichen Darstellung von Denkspielen achten sollten.

 

Workshop 13: Leistungen fördern und bewerten – Exemplarische Vorstellung einzelner Bausteine eines Leistungskonzeptes

Beate Sundermann (Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung (ZfsL) Bochum & Technische Universität Dortmund, Teilprojekt PIK)

Ganztägig: Der Workshop wird in zwei aufeinander aufbauenden Teilen angeboten: Am Vormittag wird Teil 1, am Nachmittag Teil 2 durchgeführt. Es werden beispielhaft einige mögliche Bausteine für ein (schulinternes) Leistungskonzept vorgestellt. Der Workshop richtet sich somit auch an Schulleiterinnen und Schulleiter. 

Teil 1: Leistungen transparent und kontinuierlich feststellen

Transparente und kontinuierliche Lernstands-Feststellung soll

  • der Lehrperson Informationen über die individuellen Lernstände der Kinder geben - über ihre aktuellen Einzelleistungen, ihre Strategien und ihre Lernentwicklungen,
  • für die Kinder auch inhaltlich eine produktive Lernsituation darstellen und
  • dialogisch angelegt sein, als wechselseitige Verständigung über Lernziele, Bewertungskriterien und tatsächliche Leistung - und dadurch die Fähigkeit der Kinder zur Selbsteinschätzung ihres Könnens und Wissens entwickeln helfen.

Im ersten Teil des Workshops sollen zwei praktikable und alltagstaugliche Instrumente vorgestellt werden, die zur Umsetzung dieser Leitideen beitragen können: Standortbestimmungen und Mathe-Briefkasten.

Teil 2: Leistungen umfassend beurteilen

Im zweiten Teil des Workshops werden Beispiele für ein umfassenderes Leistungsverständnis vorgestellt. Zunächst wird es darum gehen, wie es gelingen kann, Eltern und Kindern transparent zu machen, dass im Mathematikunterricht nicht nur die schriftlichen Arbeiten und die Mitarbeit zur Bewer-tung herangezogen werden, sondern dass darüber hinaus auch andere Kriterien, wie Anstrengungsbereitschaft, Lernfortschritte und Kooperationsfähigkeit, relevant sind.
Es werden Materialien vorgestellt, die Sie für die Elternarbeit und für die Arbeit mit den Kindern zum Thema „Das zählt in Mathe!" nutzen können.

Zudem wird aufgezeigt, wie „gute Aufgaben" auch im Rahmen von Leistungsfeststellungen und -beurteilungen genutzt werden können: Leistungsfeststellungen dürfen sich nicht auf das Erfassen inhaltsbezogener Kompetenzen beschränken. Auch prozessbezogene Kompetenzen müssen beurteilt werden. 


Es werden Möglichkeiten vorgestellt, wie diesen Vorgaben in der Praxis nachgekommen werden kann, indem an Beispielen aufgezeigt wird, wie sog. „Profi-Aufgaben“ konstruiert und beurteilt werden können.

 

Workshop 14: Eine Lernumgebung zum Aufgabenformat „Streichquadrate“

Sabrina Transchel (Technische Universität Dortmund)

Der Lehrplan fordert eine gezielte Schulung der prozessbezogenen Kompetenzen des Argumentierens und Problemlösens, in der die Heterogenität der Lerngruppe berücksichtigt wird. Diese Art des Unterrichts stellt für viele Lehrende eine neue Herausforderung dar, da häufig unklar ist, wie der Grundstein für einen solchen argumentativen und problemlösenden Unterricht gelegt werden kann. Wie kann ermöglicht werden, dass sich jedes Kind innerhalb des Unterrichts auf seinem individuellen Niveau mit einer Problemstellung auseinandersetzt? Diese Problematik wird innerhalb des Workshops anhand einer Lernumgebung zum Aufgabenformat „Streichquadrate“ thematisiert und veranschaulicht. Es werden die Unterrichtsplanung und die verwendeten Unterrichtsmaterialien vorgestellt, die innerhalb einer Klasse des 3. Schuljahres verwendet wurden.

Das für die Unterrichtsreihe entwickelte Kompetenzmodell, das Anforderungserwartungen auf unterschiedlichen Niveaustufen beinhaltet, ermöglicht eine möglichst objektive Beurteilung der Argumentations- und Problemlösekompetenzen der Schüler. Die Anwendung dieses Modells wird anhand von ausgewählten Schülerdokumenten aus der Erprobung exemplarisch dargestellt.

 

Workshop 15: Fachbezogene Sprachförderung konkret – aufgezeigt am Beispiel „Hundertertafel“

Lilo Verboom (Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung (ZfsL) Duisburg & Technische Universität Dortmund, Teilprojekt PIK)

Im Workshop sollen Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie neue Fachbegriffe und Redemittel eingeführt und in einem inhaltlich begrenzten Rahmen zu-nächst einmal eingeschliffen werden können und müssen. Erst wenn die Schülerinnen und Schüler die neuen Begriffe sicher beherrschen, können sich erweiterte Übungen anschließen, bei denen die erworbenen fachlichen und sprachlichen Kenntnisse vielfältig und motivierend angewendet werden.

Anhand zahlreicher Videoaufzeichnungen wird den Teilnehmern die Praxis eines sprachfördernden Mathematikunterrichts aufgezeigt.

 

 

Workshop 16: Den Subtraktionsalgorithmus verstehen – Vom halbschriftlichen zum schriftlichen Rechnen

Jan Wessel (Technische Universität Dortmund, Teilprojekt PIK)

Im Lehrplan wird das ,verständige’ Ausführen der schriftlichen Rechenverfahren gefordert. Doch wie kann dieses Verständnis bei den Schülerinnen und Schülern angebahnt werden?

Der Idee folgend Unbekanntes auf Bekanntes zurückzuführen, wurden im Rahmen von PIK AS exemplarisch Unterrichtsmaterialien für die Subtraktion entwickelt. Dabei führen die Kinder die schriftlichen Verfahren auf die bereits verstandenen halbschriftlichen Rechenstrategien zurück.

Im Workshop wird praxisnah vorgestellt, wie die Unterrichtsmaterialien in einem dritten Schuljahr eingesetzt wurden.

 

Workshop 17: Symmetrien im Mathematikunterricht  – auch in der Arithmetik!

Anne Westermann (Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung (ZfsL) Dortmund & TU Dortmund, Teilprojekt PIK)

Symmetrien lassen sich in der Natur, Kunst, Architektur und Technik erkennen. In der Mathematik zählt die Symmetrie zu den fundamentalen Ideen, denn „überall, wo Muster erkennbar sind, liegt ein Symmetriephänomen vor“. Im Mathematikunterricht wird bei der Betrachtung symmetrischer Phänomene häufig das Hauptaugenmerk auf geometrische Formen gelegt. Am Beispiel des Aufgabenformats „Zahlenfelder“ wird im Workshop aufgezeigt, wie Symmetrien zur Lösung problemhaltiger Aufgabenstellungen auch in der Welt der Zahlen genutzt werden können.