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PIK AS - LehrerInnentag

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16. Juni 2012: 2. PIK AS - LehrerInnentag

eine Fortbildungsveranstaltung des Zentrums für HochschulBildung der TU Dortmund, in Zusammenarbeit mit der Deutsche Telekom Stiftung, dem Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen, dem DZLM (Deutsches Zentrum für Lehrerbildung Mathematik), dem IEEM (Institut für Entwicklung und Erforschung des Mathematikunterrichts), der TU Dortmund sowie der WWU Münster

Programmablauf

Mathematikunterricht weiter entwickeln

Das Kooperationsprojekt PIK AS setzt sich aus den Bereichen PIK (Prozess- und Inhaltsbezogene Kompetenzen) und AS (Anregung von fachbezogener Schulentwicklung) zusammen. Das grundlegende Ziel beider Teilprojekte ist die systematische Entwicklung und Bereitstellung von Unterstützungsleistungen für die fachbezogene Weiterentwicklung von Unterricht und Schule und zur Information aller am Lehr-Lernprozess beteiligten Personen.

Auf dem PIK AS-LehrerInnentag möchten wir Ihnen im Rahmen eines Vortrags und mehrerer Workshops neu entwickeltes Fortbildungs-, Unterrichts- und Informationsmaterial vorstellen. 

Der Hauptvortrag wird gehalten von Christoph Selter (Universität Dortmund, Teilprojekt PIK).

Zudem werden Workshops zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten angeboten. 

 

09.30 Uhr Projektpräsentationen
Begrüßungskaffee
im Audimax-Foyer
10.15 Uhr Begrüßung und Eröffnungsvortrag
Dr. Daniela Götze
Audimax
11.25 Uhr Pause zum Raumwechsel  
11.40 Uhr Workshops Mathematikgebäude
13.00 Uhr Mittagspause Mittagessen in der Mensa
14.00 Uhr Workshops Mathematikgebäude
15.20 Uhr Ende der Tagung  

 

Vortrag

Individuelle Lernwege anregen und begleiten – Natürliche Differenzierung von Anfang an!

Dr. Daniela Götze
(Technische Universität Dortmund, Teilprojekt PIK)

Die Forderung, dass Schülerinnen und Schüler im Mathematikunterricht eigene Lernwege gehen dürfen, ist nicht neu, denn schließlich ist und denkt jedes Kind anders. „Bereits vor 100 Jahren hat Johannes Kühnel in seinem ‚Neubau des Rechenunterrichts’ die Forderung gestellt, das Prinzip der ‚gleichmäßigen’ Förderung der Kinder einer Klasse aufzugeben zugunsten einer ‚höchstmöglichen Förderung jeder einzelnen Begabung’ “ (Wittmann 2010, S. 63). Daran hat sich bis heute nichts geändert, im Gegenteil: die Heterogenität ist heutzutage aufgrund veränderter gesellschaftlicher Verhältnis-se noch größer als es zu Kühnels Zeiten der Fall war (vgl. ebd., S. 63). Jede Lehrerin bzw. jeder Lehrer kennt daher die täglichen Situationen im Mathematikunterricht, in denen manche Kinder einen Arbeitsauftrag zügig und auf einem relativ hohen mathematischen Niveau individuell bearbeiten können, während andere mehr Zeit und Unterstützung brauchen und nicht so tief in die mathematische Materie einer Aufgabe eindringen. Allerdings machen die vermeintlich schwächeren Kinder häufig auf ihrem Niveau durchaus beachtliche individuelle Lernfortschritte. Aber wie sollte bzw. kann der Mathematikunterricht organisiert werden, so dass möglichst viele Kinder individuell angesprochen werden? Ein guter Ansatz bietet das Konzept der natürlichen Differenzierung innerhalb von Lernumgebungen, welches im Vortrag anhand konkreter Praxisbeispiele vorgestellt wird.

 

Workshops

  1. Kollegiales Feedback
  2. „Rechenschwierigkeiten – Prävention und Förderung“
  3. Würfelnetze handlungsorientiert entdecken
  4. Strukturelle Sachaufgaben zum Aufgabenformat „Kann das stimmen?“
  5. Lernstände von Kindern im Unterrichtsalltag feststellen, aber wie?
  6. Inter-Netzzo – Im Kopf unterwegs zwischen Netzen, Schachteln und Würfeln. Eine Lernumgebung (nicht nur) zur Förderung der (Raum-)Vorstellung
  7. "Rechen-Kwadrate mit Ohren" (Eren, 1. Klasse) – Ein sub-stanzielles Übungsformat für den Mathematikunterricht ab der ersten Jahrgangsstufe
  8. „Ich glaube es ist Zufall“: Eine Lernumgebung zum Thema „Daten, Häufigkeiten und Wahrscheinlichkeiten“
  9. Üben und Entdecken im „Mal-Plus-Haus“ – ein substanzielles Aufgabenformat zum multiplikativen Rechnen
  10. "Wir werden Entdecker-Päckchen-Forscher"– Prozess- und inhaltsbezogene Kompetenzen fördern - wie geht das?
  11. Mit „mathematisch begabten“ Kindern rechnen
  12. „Meine Lösung, deine Lösung“ – Denkspiele als didaktisches Mittel zur Förderung der prozessbezogenen Kompetenz Darstellen/Kommunizieren
  13. Leistungen fördern und bewerten – Exemplarische Vorstellung einzelner Bausteine eines Leistungskonzeptes
  14. Eine Lernumgebung zum Aufgabenformat „Streichquadrate“
  15. Fachbezogene Sprachförderung konkret – aufgezeigt am Beispiel „Hundertertafel“
  16. Den Subtraktionsalgorithmus verstehen – Vom halbschriftlichen zum schriftlichen Rechnen
  17. Symmetrien im Mathematikunterricht – auch in der Arithmetik!
  • Organisatorische Hinweise

    Kosten:

    Die Tagungsgebühr (inkl. Kaffee/Tee, ohne Mittagessen) beträgt:

    • 13,00€ für Studierende und LehramtsanwärterInnen*
    • 22,00€ für Lehrerinnen und Lehrer

     

  • Die Tagungsgebühr (inkl. Kaffee/Tee, ohne Mittagessen) beträgt:

    • 13,00€ für Studierende und LehramtsanwärterInnen*
    • 22,00€ für Lehrerinnen und Lehrer

    Zusätzlich können Sie bei Ihrer Anmeldung für 11,90 Euro (inkl. 19% MWSt) ein Mittagessen (normal oder vegetarisch) bestellen.

    * (Nachweis durch Studienbescheinigung bzw. der herunterladbaren Vorlage „Lehramtsanwärter-Bescheinigung“, die von der Ausbildungsschule zu bestätigen ist)

     

    Anmeldung:

    zur Anmeldung (Anmeldeschluss: 03. Juni 2012)

     

    Stornierung:

    Eine Stornierung ist nur schriftlich bis zum 10. Juni 2012 möglich. Aus organisatorischen Gründen müssen wir eine Bearbeitungsgebühr von Euro 5,00 erheben. Bei einer Stornierung nach diesem Termin oder Nichtteilnahme ist der volle Tagungsbeitrag zu zahlen.

     

    Wichtiger Hinweis:

    Neben dem Begrüßungskaffee und dem zubuchbaren Mittagessen (incl. Kaltgetränk) werden am Veranstaltungstag leider keine weiteren Verpflegungsmöglichkeiten auf dem Uni-Gelände geboten. Wir bitten Sie herzlich, das bei Ihrer Anmeldung zu berücksichtigen.

     



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