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Studieninhalte

Im folgenden sind die Inhalte der einzelnen Module des o.g. Studiums aufgeführt.

 

Modul 1: Unternehmensverfassung, Partizipation und Unternehmenskultur

Im Mittelpunkt dieses Moduls stehen folgende Fragen, die jede Unternehmung im heutigen Wettbewerb zu beantworten hat:

  • Welche langfristigen Ziele sollen verfolgt werden?
  • in welchen Geschäftsfeldern soll das Unternehmen tätig sein?
  • mit welchen langfristigen Maßnahmen soll der Wettbewerb in denGeschäftsfeldern bestritten werden?
  • was sind die Kernfähigkeiten, mit denen das Unternehmen im Wettbewerbbestehen kann?
  • was ist zu tun, um die langfristigen Maßnahmen umzusetzen?

Zur Beantwortung dieser Fragen wird ein Prozessmodell eingeführt, das die vielfältigen Aufgaben des strategischen Managements ordnet, systematisiert und in eine idealtypische Reihenfolge bringt. Besonderes Gewicht wird auf die Strategieumsetzung gelegt, wo Fragen der Partizipation und Unternehmenskultur eine besonders große Rolle spielen.

Themenschwerpunkte:

  • Unternehmens- und Betriebsverfassung
  • Leitbilder der Unternehmen
  • Shareholder und Stakeholder Value
  • Internationale Entwicklungen

(2 Lehreinheiten à 12 Stunden)

 

Modul 2 und 3: HRM / Personalmanagement I u. II

In der neuen Managementliteratur wie auch in der aktuellen Praxis der Unternehmensstrategie besteht Übereinstimmung dazu, dass die Qualifikation, die Motivation und das Engagement der Beschäftigten die wichtigsten Elemente für die produktive und effiziente Bewältigung der Zukunft sind. Personalarbeit wird damit für die Unternehmen zum entscheidenen Wettbewerbsfaktor. Das bedeutet: Human Resource Management bzw. Personalmanagement muss systematisch als Eckpfosten der unternehmerischen Gesamtstrategie-Entwicklung integriert werden. Auf dieser Basis wird sich Personalmanagement als Business Partner etablieren.

In den Veranstaltungen soll erarbeitet werden, mit welchen Methoden und Instrumenten sowie in welchen Funktionsbereichen ein derartig gestaltetes Human Ressource Management / Personalmanagement zu betreiben ist.

Themenschwerpunkte:

HRM / Personalmanagement I

  • Rolle des Personalmanagement
  • Personalpolitik
  • Personalcontrolling als Hilfsmittel der Personalpolitik
  • Personalbeschaffung und -einsatz
  • Personalentwicklung / Qualifizierung / Kompetenz- und Wissensmanagement
  • Personalfreisetzung

2 Lehreinheiten à 12 Stunden)

 

HRM / Personalmanagement II

  • Organisation des Personalmanagement
  • Arbeitsorganisation / Organisationsentwicklung
  • Vergütungsformen und -politik
  • Kommunikations- /Beteiligungsprozesse
  • Qualitäts-/ Ideenmanagement
  • Arbeitszeitpolitik

(2 Lehreinheiten à 12 Stunden)

 

Modul 4: Rechtliche Rahmenbedingungen von Management und Partizipation

Partizipative Strukturen können in der Praxis nur erfolgreich sein, wenn alle Beteiligten wissen, in welchem gesetzlichen Rahmen ihre Arbeit und ihr Miteinander verankert ist. Das Modul 4 soll die rechtlichen Grundlagen des partizipativen Handelns aufzeigen.

Da die Teilnehmer regelmäßig sehr unterschiedliche Vorkenntnisse mitbringen, werden neben unumgänglichen Grundlagen vor allem aktuelle Entwicklungen des Arbeitsrechts besprochen. Um ein einheitliches Lernniveau zu erreichen, werden zunächst einige Grundbegriffe des Arbeitsrechts erarbeitet. Immer steht hierbei im Vordergrund, das Arbeitsrecht nicht als Konfliktslösungs-instrument zu verstehen, sondern es als Managementinstrument zu begreifen. Welche Themen über die Grundbegriffe hinaus vertieft werden, erfolgt nach Absprache mit den Teilnehmern bzw.nach den aktuellen Entwicklungen in Rechtsprechung und Gesetzgebung des Arbeitsrechts. Den Teilnehmern und Teilnehmerinnen geht rechtzeitig vor den Veranstaltungsterminen eine vorbereitete aktuelle Themenliste und ein Fragebogen zu, so dass Wünsche geäußert werden können.

Themenschwerpunkte:

  • Rechtsquellen des Arbeitsrechts und ihr Zusammenspiel im betrieblichen Alltag
  • Betriebliches Bündnis für Arbeit
  • Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz
  • Direktionsrecht
  • Arbeitsort
  • Arbeitszeit
  • Beendigung von Arbeitsverhältnissen

(2 Lehreinheiten à 12 Stunden)

 

Modul 5: Moderations- und Visualisierungstechniken

Im Zentrum des Moduls stehen Kenntnisse zur Moderation und Gestaltung von Sitzungen mit verschiedenen betrieblichen Akteuren. Die Moderationstechnik dient zur Verständigung bei aktuellen Problemen, zur Situationsbestimmung ebenso wie zur Lösungsfindung. Der zielorientierte Dialog in Gruppen zeigt Handlungsbedarf auf und erarbeitet gemeinsam Maßnahmen. Die Grundtechniken für eine Moderation werden vorgestellt, die typischen Phasen einer Moderation, ihre Potentiale in der Prozessgestaltung und mögliche Konfliktfelder in Unternehmen. In vielen Übungen werden praxisnah die grundlegenden Elemente der Moderation vorgestellt:

  • Grundlagen der Moderation
  • Ziele, Themen und Ablauf einer Moderation
  • Einsatzfelder der Moderation
  • Fragetechniken
  • Visualisierung von Beiträgen
  • Drehbuch, Ablaufplan, Dramaturgie

(2 Lehreinheiten à 12 Stunden)

 

Modul 6: Projektmanagement

Projekte werden auf den Weg gebracht, um besondere Aufgaben zu lösen, einmalige Ziele zu erreichen. Dazu werden besondere Bedingungen geschaffen, Personen und Gruppen arbeiten auf Zeit zusammen, die das normalerweise nicht oder nicht auf diese Weise tun.
Kundenprojekte werden organisiert, um spezielle externe Aufträge zu erfüllen, beispielsweise im Anlagenbau oder in der Bauwirtschaft. In diesem Lehrmodul sollen solche Projekte im Mittelpunkt stehen, die auf unternehmensinterne Veränderungen abzielen, etwa im Bereich der IT-Nutzung, des Qualitätsmanagements oder eines neuen Entgeltsystems.
Projekte bedeuten auf Zeit: Bündelung von Ressourcen, Koordination unterschiedlicher Fähigkeiten, Erfahrungen und Sichtweisen. Eine entsprechende Projektgestaltung kann die Befassung auch mit ungewöhnlichen Vorschlägen erleichtern. Auch deshalb sind Projekte eine besondere Chance zum Lernen.

Themenschwerpunkte:

  • Grundlagen des Projektmanagements
  • Projektvorbereitung (Problemermittlung, Problemanalyse, Erfolgseinschätzung)
  • Projektorganisation (Struktur, Einbettung ins Unternehmen, Akteure)
  • Projektplanung (Aufgabenplanung, Personalplanung, Terminplanung)
  • Grundlagen der Auftragsgestaltung
  • Funktion und Rolle der Projektleitung
  • Methoden des Projektmanagements
  • Dokumentation und Überprüfung der Zielerreichung (Projektcontrolling)
  • Fördernde und hemmende Faktoren für den Projekterfolg
  • Beteiligungsorientierung im Projektalltag

(2 Lehreinheiten à 12 Stunden)

 

Modul 7: Grundlagen der Unternehmensrechnung

Im Modul „Grundlagen der Unternehmensrechnung“ werden betriebswirt­schaftliche Kenntnisse über den Jahresabschluss und die Betriebsabrechnung vermittelt und Auswirkungen der Globalisierung für die Rechnungslegung erörtert.

Maßgeblich für die Beurteilung der wirtschaftlichen Lage eines Unternehmens ist auch die konzeptionelle Gestaltung des Rechnungswesens.

Die Grundlagen der Rechnungslegung umfassen handels- und steuerrechtliche Bilanzierungs-vorschriften sowie die Rechnungslegungsstandards nach DRSC, IAS/IFRS und US-GAAP.

Im Rahmen der Betriebsabrechnung werden die Kostenarten-, Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung und der Betriebsabrechnungsbogen erläutert sowie Probleme der innerbetrieblichen Leistungsverrechnung und verschiedene Kalkulationsverfahren dargestellt.

Themenschwerpunkte:

  • Abrechnungs-, Dokumentations- und Steuerungsfunktion des Rechnungs­wesens
  • Handels- und steuerrechtliche Bilanzierungsvorschriften
  • Internationale Rechnungslegung nach DRSC, IAS/IFRS und US-GAAP
  • Rechnungslegung im Konzern
  • Aufgaben in Teilgebiete der Betriebsabrechnung
  • Kurzfristige Erfolgsrechnung
  • NeueVerfahren der Kostenrechnung (Prozesskostenrechnung, Target Costing)

(2 Lehreinheiten à 12 Stunden)

 

Modul 8: Gestaltung von Arbeit und Technik

Für die Gestaltung von Arbeit und Organisation gibt es mittlerweile eine Reihe von Richtlinien; dazu gehören tayloristische und technozentrische, aber auch anthropozentrische Arbeitsgestaltung sowie sozio-technische Systemgestaltung. Die Arbeitswissenschaft hat sich auf Leitlinien menschengerechter Arbeitsgestaltung geeinigt, die die Sozialverträglichkeit und Gesundheitsförderlichkeit von Arbeit gewährleisten sollen.

Auf diese Weise gibt es eine Reihe von Vorschlägen für die Gestaltung von Arbeit, die bekanntlich aber nicht immer umgesetzt werden, da sie, so nimmt man an, nicht immer kompatibel sind mit den ökonomischen Zielen eines Unternehmens. Hinzu kommt, dass, wie sich am Beispiel der Einführung von Gruppenarbeit zeigen lässt, Arbeitsgestaltung immer auch einen sozialen Aspekt hat; sie ist ein Ausdruck der Machtverteilung im Unternehmen und löst soziale Prozesse aus, die oftmals nicht geplant sind.

Themenschwerpunkte:

  • Leitlinien der Arbeits- und Technikgestaltung
  • Probleme der Umsetzung von Vorschlägen zur Arbeitsgestaltung
  • Formen und Folgen der Einführung von Gruppenarbeit
  • Kommunikative Instrumente der formellen Organisierung: Zielvereinbarungs- und Beurteilungsgespräche
  • Mitbestimmung und Partizipation bei der Arbeitsgestaltung

(2 Lehreinheiten à 12 Stunden)


Modul 9: Führung und Partizipation I

Um den Anforderungen an komplexe und flexible Arbeitsbedingungen gerecht werden zu können, strukturieren immer mehr Unternehmen ihre Organisation so um, dass Mitarbeiter in dezentralen Gruppen stärker in die Verantwortung genommen werden. Damit ergeben sich neue Formen der Führung, die durch einen zunehmende Beteiligung der einzelnen Mitarbeiter gekennzeichnet sind. Sowohl von den Führungspersonen als auch von den Mitarbeitern werden neue Kompetenzen erwartet, um eine zielorientierte Arbeitsmotivation zu fördern, auf deren Basis die Arbeit Freude macht und gleichzeitig zu einer verbesserten Produktivität führt. In leistungsorientierten Arbeitsprozessen ist es oft unvermeidlich, Misserfolg zu erleben. Mitarbeiter sollten üben, mit solchen Misserfolgen umzugehen und aus ihnen zu lernen. Die aktuellen Methoden des Managements tragen diesen Entwicklungen Rechnung. Sie werden im Rahmen dieses Moduls präsentiert, in Bezug auf ihre Stärken und Schwächen bewertet und beispielhaft in Grundzügen eingeübt.

Themenschwerpunkte:

Führung und Partizipation I

  • Personale und systemische Führung
  • Führen mit Zielen
  • Verändertes Rollenverständnis
  • Motivationale und volitionale Kompetenzen
  • Partizipation und Leistung

(2 Lehreinheiten à 12 Stunden)

 

Modul 10: Verhandlungs-, Konfliktlösungs- und Problemlösetechniken

Betriebliche Informations- und Verhandlungspolitik findet statt in einem konfliktträchtigen Feld interessengeleiteter Interaktionen von (heterogenen) Akteuren. Ausgehend von einer Analyse der Strukturen betrieblicher Kommunikation (Vertiefung des Lehrmoduls „Moderationstechniken“) werden in diesem Modul typische Gegenstände und Konfliktfelder sowie Grundlagen eines erfolgversprechenden Konfliktmanagements behandelt. Über die Reflexion eigener Konfliktmuster und des persönlichen Konfliktlösungsverhaltens werden Schritte einer Konfliktmoderation in praktischen Übungen anhand von Fallbeispielen erarbeitet.

Ziel ist es, durch Klärung typischer Konflikte und eigener Handlungsmuster die Konfliktfähigkeit zu steigern und das positive Potential von Konflikten für das Gelingen betrieblicher Verhandlungen nutzbar zu machen.

Themenschwerpunkte:

  • Strukturen betrieblicher Konflikte
  • Grundlagen des Konfliktmanagements
  • Konfliktmoderation: Arbeitsbündnis, Kontakt, Gegenstand, Sichtweisen/Positionen/Interessen, Lösungen/Vereinbarungen
  • Kooperative Selbstbehauptung

(2 Lehreinheiten à 12 Stunden)

 

Modul 11: Führung und Partizipation II

Beschreibung siehe unter Modul 9

Themenschwerpunkte:

Führung und Partizipation II

  • Rückmeldungen, und Ziele als Grundbausteine von Managementmethoden
  • Management by objectives
  • Balanced scorecard
  • Das partizipative Produktivitätsmanagement

(2 Lehreinheiten à 12 Stunden)

 

Modul 12: Volkswirtschaftslehre

Die VWL als Wirtschaftstheorie untersucht die wirtschaftlichen Aktivitäten von Haushalten, Unternehmen und Staat. Das traditionelle Feld der VWL als Nationalökonomie ist jedoch die Frage, wie eine Gesellschaft insgesamt den Einsatz ihrer Mittel und die Verwendung der erzeugten Güter organisiert und organisieren sollte. Wie eine Gesellschaft dieses Problem löst, wird in hohem Maße politisch bestimmt. Daher ist es eine Aufgabe der VWL, Wirtschaftspolitik wissenschaftlich zu beurteilen und wirtschaftspolitische Konzepte zu entwickeln. Solche Konzepte sind oft kontrovers und spiegeln neben unterschiedlichen wissenschaftlichen Überzeugungen auch gegensätzliche Interessen ökonomischer Akteure wider.

In diesem Modul sollen die Teilnehmer in die Lage versetzt werden, die ökonomischen Hintergründe wirtschaftspolitischer Kontroversen zu verstehen und sich aus ökonomischer Sicht zu wirtschaftspolitischen Fragen zu äußern. Dazu werden auf der Basis einiger wirtschaftstheoretischer Grundlagen exemplarisch aktuelle wirtschaftspolitische Fragen behandelt.

Außerdem soll vermittelt werden, daß die Frage nach der Bestimmung politischer Ziele von der Frage getrennt werden muß, wie diese Ziele rational erreicht werden können. Nur die zweite Frage ist eine ökonomische.

Themenschwerpunkte:

  • Wirtschaft und Wirtschaftsordnung
  • Wirtschaftstheoretische Grundlagen (Mikroökonomik und Makroökonomik)
  • Wirtschaftspolitik
  • Politische Ökonomie

 

Modul 13: Planspiel Topsim

Innerhalb des TOPSIM-EURO Planspiels werden, je nach Teilnehmerzahl, Gruppen von drei bis fünf Personen gebildet, die als Unternehmen über mehrere Spielperioden hinweg in einem computersimulierten Wettbewerb stehen. Zwischen den Spielperioden werden Theorieblöcke eingebunden, welche am Anfang primär der Erschließung des Spiels und später zunehmend der Anwendung von Instrumenten aus dem strategischen und internationalen Management dienen.
TOPSIM-EURO ist eine Strategiesimulation der Chancen und Risiken, die sich für Unternehmen aus der Öffnung internationaler Märkte ergeben. Dies wird simuliert am Beispiel des EU-Binnenmarktes, der mit charakteristischen Werten in der Simulation abgebildet wird.

Innerhalb des Unternehmensplanspiels wird unternehmerisches Denken, Planen und Handeln im internationalen Rahmen trainiert. Im Einzelnen geht es darum, Marktsituationen und Marktpotentiale in den simulierten Regionen unter Berücksichtigung der regionalen Unterschiede richtig einzuschätzen und daraus zielorientierte Entscheidungen zu treffen, insbesondere:

  • Expansionsstrategien für Regionen zu entwickeln und zu realisieren durch
  • Kooperationen mit anderen Unternehmen,
  • Erwerb anderer Unternehmen sowie
  • Aufbau eigener Unternehmen.
  • Marktgerechte Weiterentwicklung des Produktes hinsichtlich Technologie und Umweltverträglichkeit
  • Marktgerechte Gestaltung von Preisen, Werbung, Sales Promotion und Vertriebssteuerung
  • Entscheidungen über Investitionen in Fertigungskapazitäten, Rationalisierung, Einstellung/Entlassung von Personal, Beschaffung von Rohmaterial und Finanzstrategien
  • Formulierung von Plänen, Konkretisierung in Planwerten und laufende Überprüfung der Einhaltung der Pläne
  • Übung im Einsatz des PCs und von Planungssoftware als Arbeitsinstrument bzw. Entscheidungshilfe

Das Planspiel dient der Erschließung einer übergreifenden Unternehmensperspektive. Von den Teams werden gemeinsam Entscheidungen in allen wesentlichen betrieblichen Teilfunktionen erarbeitet, so dass neben der Schulung interdisziplinären Denkens auch Team- und Entscheidungsverhalten trainiert werden.