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Seminare

Seminar 1

Besonderheiten der Bauleitung

Die Bauleitung ist geregelt durch die Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI), Leistungsphase 8 „Objektüberwachung“ und das Regelwerk der VOB. Darüber hinaus spielen allerdings vor allem menschliche Aspekte (heute sagen wir weiche Unternehmensfaktoren oder Neudeutsch „soft skills“ dazu) eine wesentliche Rolle für den Erfolg. In dieser Ver-anstaltung werden neben organisatorischen und betriebswirtschaftlichen Aspekten, die sich immer auf aktuelle Projekte oder Gegebenheiten beziehen, auch die weichen Faktoren der Selbst- und Mitarbeiterführung betrachtet und über gemeinsame Übungen trainiert.

Termin: Freitag, 20. April 2012, 9.00-16.30 Uhr

Dozent: Prof. Dr. Jörg Becker, Lehrgebiet Bauwirtschaft und Baubetrieb der FH Dortmund

 

Seminar 2

Bauplanungs- und Bauordnungsrecht

Das Öffentliche Baurecht (Bauplanungsrecht, Bauordnungsrecht) regelt, wer was wann wo und wie bauen darf. Wer diesen rechtlichen Rahmen nicht kennt, geht bei der Planung eines Bauvorhabens ein hohes Risiko ein. Die haftungsrechtliche Rechtsprechung erwartet vom Architekten zwar nicht die Lösung schwieriger baurechtlicher Fragen, jedoch das Vorhan-densein eines Problembewusstseins. Der Kurs vermittelt die systematischen Grundlagen im Öffentlichen Baurecht und entwickelt das Problembewusstsein.

Inhalte

  • Begrifflichkeiten und Abgrenzungen
  • Bauplanungsrechtliche Zulässigkeit von Bauvorhaben, System der §§ 29 ff. BauGB
  • Instrumente der Bauleitplanung (Flächennutzungsplan, Arten der Bebauungspläne)
  • Präventives Bauordnungsrecht (Baugenehmigung, Bauvorbescheid, Teilbaugenehmi-gung)
  • Repressives Bauordnungsrecht (Baueinstellung, Nutzungsuntersagung, Abriss)
  • Nachbarschutz und Rechtsschutzfragen

Termin: Samstag, 21. April 2012, 9.00-16.30 Uhr

Dozenten:  Bernd H. Uhlenhut, Rechtsanwalt, BSU legal, Dortmund

 

Seminar 3

Controlling im Ingenieur- und Architektenbüro

Das Seminar beinhaltet folgende Schwerpunkte:

  • Gewinnmaximierung zwischen Honorar und Bauherrenwünschen;
  • HOAI oder Kalkulation des Honorars,
  • Stille Reserven der HOAI,
  • Variable in der Kalkulation,
  • Honorarfindung nach eigenen Kostenstrukturen;
  • die Kosten der selbständigen Arbeit: Personalkosten, Gemeinkosten, Gewinn und Risiko;
  • das betriebswirtschaftliche für Planer: Kennzahlen zum Vergleich, Wege aus dem Defizit; Zusammenfassende Übersicht des Projekts; neue Aufgabenbereiche in der Selbständigkeit: Entwicklungsmöglichkeiten, Ausland, Projektentwicklung Verwaltung, Versorgung, Sicherheit.

Termin: Freitag, 25. Mai 2012, 9.00-16.30 Uhr

Dozent: Dipl.-Ing. Wolfgang Staubach, Verband Selbständiger Ingenieure und Architekten (VSIA), Ettlingen

 

Seminar 4

Haftungs- und Versicherungsfragen im Ingenieur- und Architekturbüro

Das Seminar vermittelt die rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Kenntnisse der Selbständigkeit als Freischaffender Planer. Dabei wird auch auf die Ausweitung der beruflichen Tätigkeit als: Bauträger, Unternehmen oder Handel mit Baustoffen eingegangen.

Inhalte

  • Haftung des Architekten und Ingenieurs: Ordnungsgemäße Erbringung von übernommenen Leistungen, Mängelbeseitigung, Nachbesserung, Gewährleistung, Verpflichtung zum Ersatz eines Schadens, Schaden wegen Nichterfüllung, Positive Vertragsverletzung, Haftung für Erfüllungsgehilfen, Delikthaftung.
  • Pflichten des Architekten und Ingenieurs: Vertragliche Leistungspflichten, Beratungs-pflichten, Nebenpflichten.
  • Die Berufs-Haftpflichtversicherung für den Planer: Gegenstand der Haftpflichtversicherung, Vertragsgrundlagen, Gesetzliche Haftpflicht, Leistungspflichten des Ver-sicherers.
  • Besonderheiten der Berufs-Haftpflichtversicherung: Verstoßprinzip, Rückwärtssicherung, Nachhaftung des Versicherers, Nicht versicherbare Risiken, Mitversicherte Personen, Planungsgemeinschaften, Generalplaner.
  • Beitragsberechnung.
  • Überblick über mögliche Versicherungen im Architektur- und Ingenieurbüro: Geschäftsversicherung, Betriebsunterbrechungsversicherung, Glas, Elektronikversicherung, Berufshaftpflichtversicherung, Objekthaftpflichtversicherung, Betriebshaftpflichtversicherung (Bauträger), Haus- und Grundstückshaftpflichtversicherung, Gebäudeversicherung, Umweltschadenversicherung, Kautionsversicherung (Insolvenz, ATZ, bAV), Kraftfahrzeugversicherung, Betriebliche Altersversorgung (bAV), D&O Ver-sicherung, Unfallversicherung.

Termin: Samstag, 26. Mai 2012, 9.00-16.30 Uhr

Dozent: Dipl.-Ing. Wolfgang Staubach, Verband Selbständiger Ingenieure und Architekten (VSIA), Ettlingen

 

Seminar 5

Bauvergaberecht (VOB/A)

Vermittelt werden Grundlagen des Vergaberechts für nationale und europaweite Ausschreibungen öffentlicher Auftraggeber im Bereich von Bauleistungen (VOB/A).

Inhalte

  • Architekten und Ingenieure kommt eine zentrale Bedeutung im Rahmen der Vergabe von Bauaufträgen zu.
  • Der öffentliche Auftraggeber soll einen fairen Wettbewerb ermöglichen, er ist an die Regeln der VOB/ A gebunden:
  • Grundlagen Wettbewerbsrecht und Vergabe,
  • VOB/A (Vergabe von Bauleistungen): Vergabearten, Leistungsbeschreibung, Prüfung und Wertung von Angeboten, Rechtsschutz, Verantwortung der Architekten und Ingenieure in der Vergabe

Termin: Freitag, 29. Juni 2012

Dozent: Wolfram Frhr. Schenck zu Schweinsberg, Rechtsanwälte Reuter Grüttner Schenck, Düsseldorf

 

Seminar 6

Vertrags- und Nachtragsmanagement

In der Praxis sind Nachträge in vielen Fällen auf fehlerhafte Vergabevorbereitung, mangelhafte Terminplanung und lückenhafte Verträge zurückzuführen.

Das Seminar vermittelt, wie ein sinnvolles Vertragsmanagement erfolgen kann und wie hierauf ein Nachtragsmanagement aufbauen kann.

Inhalte

Zur Vermittlung der Kenntnisse für die Etablierung eines Vertrags- und Nachtragsmanagements werden folgende Inhalte vorgestellt:

  • Grundlagen des Vertragsmanagements
  • Vertragsmanagement in der Praxis
  • Vertragsmanagement im Planungs- und Bauprozess
  • Besonderheiten eines Vertragsmanagements
  • Grundlagen des Nachtragsmanagements
  • Nachtragsmanagements in der Praxis
  • Nachtragsmanagement im Planungs- und Bauprozess
  • Besonderheiten des Nachtragsmanagements
  • Zusammenhang Vertrags- und Nachtragsmanagement

Termin: Samstag, 30. Juni 2012

Dozent: Dipl-Ing. (FH) Andreas Fügenschuh

 

Seminar 7

Durchgehendes Kostenmanagement DIN 276 / 277 / BKI

In diesem Seminar werden Kenntnisse zur durchgehenden Kostenermittlung während Bauplanung und Baudurchführung im Hochbau vermittelt.

Inhalte

  • Die Neufassung der DIN 276 zielt im Wesentlichen auf eine stärkere Durchgängigkeit von Kostenermittlungen ab. Dieser Forderung der DIN 276 trägt die Veranstaltung Rechnung.
  • So werden die verschiedenen Kostenermittlungen besprochen und dargelegt, welche Zusammenhänge zu Planung, Ausschreibung und Abrechnung bestehen und wie diese Zusammenhänge in den Kostenermittlungen durchgehend abgebildet werden können.
  • Im Bereich der Kostensteuerung werden die notwendigen Kenntnisse zum Eingriff vermittelt und aufgezeigt, wie und wann wirksame Eingriffe erfolgen können.
  • Sowohl die Kostenermittlung als auch die Kostensteuerung wird mit den Seminarteilnehmern am Beispiel geübt.
  • Darüber hinaus wird vermittelt, wie abgewickelte Projekte zu Kostenkennwerten ausgewertet werden können bzw. worauf beim Einsatz von Kostenkennwerten aus der Literatur zu achten ist.
Termin: Freitag, 07. September 2012

Dozent: Dipl.-Ing. (FH)  Jürgen Palgen

 

Seminar 8

Grundlagen der Terminplanung

Vermittelt werden Kenntnisse zur Terminplanung von Hochbauprojekten.

Inhalte

  • Eine möglichst einhaltbare Terminplanung ist eine der wesentlichen Grundlagen für den Projekterfolg. Ein differenzierter Einblick in das Thema Terminplanung ist für die Praxis zwingend erforderlich.
  • Im Rahmen der Veranstaltung werden die verschiedenen Arten der Terminplanung vorgestellt und deren Anwendungsfelder und Grenzen aufgezeigt.
  • Dabei wird mit den Teilnehmern ausgehend von einem ersten projektorientierten Terminplan an einem Beispielprojekt der Terminplanungsprozess erörtert und aufgezeigt, welche Probleme sich aus mangelhaften Terminplänen ergeben können.
  • Zudem wird der Einsatz von Aufwands- und Leistungswerten besprochen und deren Grenzen dargelegt.
  • Darüber hinaus werden Möglichkeiten der Terminsteuerung aufgezeigt und die Zu-sammenhänge zum Planungs- und Ausschreibungsprozess vorgestellt.

Termin: Samstag, 08. September 2012

Dozent: Dipl.-Ing. Volker Barenberg, TU Dortmund

 

Seminar 9

Ausschreibung, Vergabe und Abrechnung

Vermittelt werden Kenntnisse zur Erstellung von Ausschreibungen, zur Vergabe und zur Abrechnung von Bauleistungen im Hochbau.

Inhalte

  • Gerade im Bereich der AVA werden in der Praxis tradierte Vorgehensweisen angewendet, ohne die sachlichen und methodischen Zusammenhänge zu überblicken.
  • Aufbauend auf den verschiedenen Vertragsarten vermittelt die Veranstaltung die notwendigen Kenntnisse, um ein Hochbauprojekt in Vergabeeinheiten zu unterteilen.
  • Auf dieser Basis wird der Aufbau einer Ausschreibung auch im Hinblick auf eine spätere Auswertung zu Kostenkennwerten vermittelt und mit den Seminarteilnehmern geübt.
  • Darüber hinaus wird besprochen, welche Inhalte je nach Vertragsart in die Leistungsbeschreibung aufzunehmen sind.
  • Am Praxisbeispiel wird mit den Teilnehmern erarbeitet, wie Angebote zu werten und wie Vergabegespräche zu führen sind. Die Lehrinhalte werden im Rahmen eines Rollenspiels vertieft.
  • Abschließend wird der Abrechnungsprozess umfassend besprochen.
  • Die Zusammenhänge zu Terminplanung und Kostenermittlungen werden ebenfalls aufgezeigt, damit sich den Teilnehmern der Gesamtzusammenhang erschließt.

Termin: Freitag, 26.Oktober 2012, 9.00-16.30 Uhr

Dozent: Dipl.-Ing. Pecco Becker, BauConsult, Ingenieure für Projektmanagement und Baubetrieb

 

Seminar 10

Ausführung der Bauleistung nach VOB/B und deren Überwachung

Vermittelt werden das System der Vergütung und Abrechnung der Bauleistung nach VOB/B sowie die Regelungen zur Zahlung der Vergütung unter besonderer Berücksichtigung der Aufgaben und Pflichten des Architekten.

Inhalte

  • Wechselwirkung zwischen Leistung und Vergütung,
  • Vergütungsarten (Einheits- und Pauschalpreis, Stundenlohn sowie Selbstkostenerstattungsvertrag),
  • quantitative und qualitative Leistungsänderungen (Nachträge),
  • Leistung ohne Auftrag,
  • Abschlag- und Schlussrechnung, Rechnungsprüfung,
  • Voraussetzungen der Fälligkeit der Vergütung, Fristen, Ausschluss der Nachforderung gem. § 16 Nr. 3 (2) VOB/B

Termin: Samstag, 27. Oktober 2012, 9.00-16.30 Uhr

Dozent: Rechtsanwalt Dr. Michael Sattler, Anwaltskanzlei Dr. Sattler, Bochum

 



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Kontakt

Dipl.-Päd. Katja Leysdorff
Tel.: 0231 755-6629
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