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3. Kongress der DAPF am 09. Mai 2009 in der TU Dortmund in Verbindung mit

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Zum Geleit

Kaum ein Thema ist so aktuell und so bedeutsam wie die Rolle der Schulleitung bei der Unterrichtsentwicklung (UE). Fraglos ist UE der Kern von Schulentwicklung: Ohne besseren Unterricht sind bessere Schülerleistungen nicht zu erwarten!

Leider ist Unterrichtsentwicklung bisher alles andere als eine Erfolgsgeschichte. Sie findet immer noch zu selten statt. Auch wenn in etlichen Schulen UE erfolgreich praktiziert wird, lassen sich insgesamt Veränderungen des Unterrichts ebenso wenig nachweisen wie verbesserte Schülerleistungen.

Deshalb wird dieser Kongress möglichst alle Erfolg versprechenden Ansätze zur UE präsentieren. Das Themenspektrum reicht von Methodentraining über weiterentwickelten Fachunterricht bis zu Ansätzen, an Verhalten und Haltungen der Lehrenden wie Lernenden zu arbeiten. Der Kongress soll Orientierung geben und Schulleitungen helfen, die passenden Konzepte zu identifizieren und in ihrer Schule umzusetzen.

Der Kongress beginnt mit einer Darlegung des einschlägigen Wissenstandes im Plenum. Dann folgen Seminare zu den wichtigsten Ansätzen der UE, die am Nachmittag wiederholt werden, so dass die Teilnehmenden zwei unterschiedliche Seminare besuchen können. Am Schluss wird der Versuch gemacht, die Ergebnisse zu einem praxisorientierten, integrierten Modell der Unterrichtsentwicklung zusammenzufassen.

 

Programmablauf

Gesamtmoderation: Prof. Dr. Bernd Gasch, DAPF Steuergruppe

9:30
Leitworte: 
  • Prof. Dr. Ursula Gather, Rektorin der TU Dortmund
  • Barbara Sommer, Ministerin für Schule und Weiterbildung NRW
  • Prof. em. Dr. Hans-Günter Rolff, wissenschaftlicher Leiter der DAPF

10:00
Eröffnungsvortrag

Schulleitung, Unterrichtsentwicklung und Schülerleistungen

Was wissen wir über diesen Zusammenhang?

Dr. habil. Martin Bonsen

Rückfragen

Vortrag zum Herunterladen (Pdf)


11:00
Pause

11:30
1. Runde Seminare

13:00
Mittagspause

14:00
2. Runde Seminare

15:30
Ergebnispräsentation und Zusammenfassung

Seminarleiter geben wesentliche Inhalte der Seminare wieder. Daraus und aus Vorüberlegungen soll ein Modell einer „integrierten UE“ konstruiert werden, das den Schulleitungen Orientierung gibt.

Prof. Dr. Hans-Günter Rolff


15:50
Schlussbemerkung
OStD Margret Rössler, Vorsitzende der Schulleitungsvereinigung NRW

16:00
ENDE


Seminare

Jedes Seminar wird drei Ziele verfolgen:

  • prozessorientierte Konzepte der Unterrichtsentwicklung darlegen und an exemplarischen Instrumenten demonstrieren
  • Hebel und Ge- sowie Misslingensbedingungen der Unterrichtsentwicklung identifizieren
  • Rolle der Schulleitung bei der Unterrichtsentwicklung klar machen.

Eine aktive Einbeziehung der Teilnehmer ist erwünscht. Daher dauert die Einführung in das Thema nicht länger als 30-45  Minuten.

 

A: Grundlagen

    1. Lernen und Lehren aus neurodidaktischer Sicht

  •  Prof. Dr.  Heinz Schirp,  Universität Bielefeld

    2. Pädagogische Theorien des Lernens

  • N.N.           

 

B: Methoden und Arbeitstechniken

3. Selbstgesteuertes Lernen in Berufskollegs

  • Prof. Dr. Günter Pätzold, TU Dortmund

4. Eigenverantwortliches Arbeiten in Gymnasien

  • OStD Karin Fischer-Hildebrand, Gymnasium Lemgo

5. Systematische Unterrichtsentwicklung nach dem Konzept „Lehren und Lernen für die Zukunft“ - Erfahrungen aus dem Modellvorhaben Selbstständige Schule

  • StD Marlise Hübner, Regionales Bildungsbüro, Köln

6. "Lernumgebungen erfolgreich gestalten" – ein ganzheitliches Konzept zur Unterrichtsentwicklung von Diethelm Wahl

  • Dr. Heinrich Biermann, Pulheim

 

C: Fachunterricht weiterentwickeln

7. Diagnostik und Fördern im Mathematikunterricht

  • Prof. Dr. Stephan Hußmann, TU Dortmund

8. Unterricht kooperativ entwickeln, das Beispiel SINUS.NRW

  • Dr. Andreas Pallack, Studienseminar Hamm

 

9. Implementation eines innovativen Curriculums – aufgezeigt am Beispiel von Chemie im Kontext (ChiK)

  • Prof. Dr. Bernd Ralle und Dr. David di Fuccia, TU Dortmund

10. Entwicklung von Unterrichtskonzepten initiieren: Sprach- und Lesekompetenz fördern

  • Jan von der Gathen, Grundschule Kleine Kielstraße, Dortmund

 

D: Kooperatives Lernen

11. Grundlagen und Perspektiven (Arbeitstitel)

  • OStD Peter Blomert, Gesamtschule Mönchengladbach und Vorsitzender des Green-Instituts

 

E: Diagnostizieren und individuelles Fördern

12. Beobachtungskompetenz im pädagogischen Alltag – was hat Diagnostik mit Unterrichts- und Schulentwicklung zu tun?

  • Prof. Dr. Rolf Werning, Hannover

13. Kompetenzraster - Planungshilfe für das eigenständige Lernen

  • Regine Bondick,  Max Brauer Schule Hamburg

 

 F: Haltungen und Beziehungen als Basis

14. Gelingende Schüler-Lehrer-Interaktion als Basis von Unterrichtsentwicklung

  • Dr. Reinhold Miller, Wiesloch

15. Unterrichtsentwicklung als Beziehungsarbeit von Schulleitern und Lehrern

  • Prof. Dr. Rolf Arnold, TU Kaiserslautern

 

G: Lehrerprofessionalisierung

16. Lehrercoaching und -training für nachhaltige Unterrichtsentwicklung

  • Dr. Kerstin Tschekan, IQSH,  Kronshagen

 

17. Lerncoaching  und Kompetenzorientiertes Lernen

  • Andreas Müller, Impact Lernkultur, Schweiz

18. Kollegiale Unterrichtshospitation und Unterrichtsentwicklung

  • Prof. Dr. Claus Buhren, Deutsche Sporthochschule Köln

 

H: Unterricht über den ganzen Tag

19. Entwicklung der Lernkultur in Ganztagsschulen  

  • Prof. Dr. Heinz Günter Holtappels, TU Dortmund

 

I: Unterrichtsentwicklung in Netzwerken

20. Rolle der Fachkonferenzvorsitzenden bei der Unterrichtsentwicklung

  • Kerstin Goldstein, Koblenz und Thomas Krall, Landesinstitut, Hamburg

21. Fachbezogene Unterrichtsentwicklung in Netzwerken

  • Nils Berkemeyer, Institut für Schulentwicklungsforschung, TU Dortmund

22. Dialog  zwischen Kompetenzteam, Bildungsbüro und Schulleitern: Unterrichtsentwicklung auf Stadtebene

  • SAD Bernd Bandulewitz, Stadt Dortmund, SAD Detlev Stein (angefragt) und
  • Dr. Anne Mauthe, Stadt Dortmund

23. Bildungsnetzwerke in NRW

  • LRSD Christoph Höfer, Bezirksregierung Detmold

 

J: Datengestützte Unterrichtsentwicklung

24. Unterrichtsentwicklung durch Qualitätsanalyse/ Schulinspektion

  • MR Wulf Homeier, Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW, Leiter der Qualitätsanalyse NRW

25. Eigenverantwortliches Arbeiten in Gymnasien

  • Dr. Erika Risse, Elsa-Brändström-Gymnasium Oberhausen