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Immer mehr Daten – und was dann?

Was bringen Inspektionen, Lernstandserhebungen, SEIS, etc. für meine Schule?

Samstag, 08. September 2007 Universität Dortmund

 

2. Kongress der DAPF

in Zusammenarbeit mit der Schulleitungsvereinigung NRW, der Stiftung „Partner für Schule NRW“ und dem Gemeindeunfallversicherungsverband Westfalen-Lippe

Warum erleben wir immer mehr Rufe nach einer verstärkten Datenbasierung von Schulentwicklung?

Viele BeobachterInnen des Schulwesens in Verwaltung, Wissenschaft und Medien haben den Eindruck, dass Schulentwicklung zu langsam geht. Eine Abhilfe scheinen ihnen die schulextern erhobenen Daten zu bieten, die durch Lernstandserhebungen, Schulinspektionen und Qualitätsanalyse zur Verfügung stehen. Sie bieten Informationen, deren Relevanz von externen Instanzen bestätigt wurde und mit denen sich zwischen Einzelschulen vergleichen lässt. Auch die steigende Zahl internetgestützter Evaluationssysteme (wie z.B. SEIS) bedient den Wunsch nach Methoden, die durch professionelle Expertise legitimiert sind und zwischen verschiedenen Schulen vergleichbare Informationen liefern.

Mit der Verbesserung der Qualität jener Daten, auf die sich Schulentwicklungsprozesse stützen können, sind jedoch noch nicht alle Probleme auf dem Weg zu einer „Rationalisierung und Beschleunigung von Schulentwicklung“ aus dem Weg geräumt.

Als wichtige Entwicklungsprobleme einer datenbasierten Schulentwicklung erscheinen uns u. a.:

   1. Die Frage der Koordinierung von Datenerhebungen

      Es gilt zu prüfen: welche Daten benötigen wir wirklich – und wie oft? Welche Daten sollen öffentlich zugänglich sein und welche nicht?

   2.Die Frage der Datennutzung für Entwicklungshandlungen

      Alle bisherigen Erfahrungen mit der Rückmeldung von Informationen, die in large scale assessements erhoben wurden, zeigen: Auch wenn Daten relevant in Hinblick auf die Entwicklungsziele des Systems und von größerer technischer Qualität sind, fällt es LehrerInnen und Schule nicht unbedingt leicht, sie in koordinierte Entwicklungsaktivitäten umzusetzen.

Zu diesen und weiteren Fragen will der Kongress einige neuere Ansätze und Erfahrungen sammeln und zur Diskussion stellen.

 

Zeitlicher Ablauf

 

10.00 Uhr
Eröffnung durch
  • den Rektor der Universität
  • das Ministerium für Schule und Weiterbildung
  • die Schulleitungsvereinigung NRW
  • die Stiftung "Partner für Schule NRW"
  • den Gemeindeunfallversicherungsverband Westfalen Lippe
  • den Geschäftsführer der DAPF

10.30 Uhr
 

Grundsatzvorträge

Gisela Schultebraucks-Burgkart, Dortmund

 Download des Vortrages als PDF Download als PDF

Leiterin der Grundschule, die den Deutschen Schulpreis 2006 gewonnen hat

 „Umgang mit Daten in der Schulpraxis“

 Prof. Dr. Hans-Günter Rolff, Dortmund

Download des Vortrages als PDF Download als PDF

„Nutzung von Daten für Schulentwicklung – Perspektive der

 Schulentwicklungsforschung“


12.30 Uhr
Mittagessen

13.30 Uhr
Workshops

15.40 Uhr
Wie aus Daten Taten werden

Präsentation der Workshopergebnisse;

Moderation durch Dr. Erika Risse und Prof. Dr. Hans-Günter Rolff.


16.00 Uhr
Ende


Workshops

1.) SeniorExperten in Schulen - erste Daten zur Evaluation

  • (Dr. Peter Zimmermann, Dortmund)

 

2.) Forschungsergebnisse als Grundlage von Schulentwicklung an Ganztagsschulen

  • (Prof. Dr. Heinz Günter Holtappels, Dortmund)

 

3.) Schulinspektion: Datenerhebungen und Datenverarbeitung – wozu?

  • (Wulf Homeier, MSW Düsseldorf)

 

4.) Daten von Schulinspektion und deren Nutzung für die Schulentwicklung Download als PDF

  • (Dr. Sabine Müller, Dr. Kathrin Dedering, Dortmund)

 

5.) Der fremde und der eigene Blick: Wie Schulen mit Forschungsergebnissen umgehen können

  • (Prof. Dr. Silvia-Iris Beutel, Dortmund)

 

6.) Data rich, information poor – welche Daten brauchen wir wirklich? Download als PDF

  • (Hero Boomgaarden, Emden)

 

7.) Evaluationsbasierte Entwicklung der Einzelschule durch Steuergruppen

  • (Tobias Feldhof, Dr. Frank Meetz, Dortmund)

 

8.) Bedeutung von Rückmeldedaten für Unterrichtsentwicklung

  • (Jan von der Gathen, Dortmund)

 

9.) Neue Daten aus der Schulleiterforschung

  • (Dr.  Bea Harazd, Dortmund)

 

10.) SEIS - Impulse für die Schulentwicklung Download als PDF

  • (Dr. Oliver Vorndran, Dortmund)

 

11.) Feedback als methodengeleitetes Gespräch über Unterricht

  •  (N. N.)

 

12.) Schulübergreifende Qualitätssicherung - Welchen Stellenwert haben Leistungsdaten

      einzelner Schulen?

  • (Dr. Christoph Burghardt, Düsseldorf)

 

13.) Benchmarking an Hochschulen - Impulse für Schulen

  • (Dr. Roland Kischkel, Dortmund)

 

14.) Datennutzung als Basis eines Masterplans

  • (Ernst Jünke, Oldenburg)

 

15.) Rückmeldung von Daten als potenzieller Konfliktherd

  • (Prof. Dr. Bernd Gasch, Dortmund)

 

16.) Datenbasiertes Gesundheitsmanagement an Schulen

  • (Sven Dietrich, Münster)

 

Anmeldung

Die Anmeldung erfolgt online über diesen Link.

Anmeldeschluss verlängert: 04. September 2007

Die Platzzusagen erfolgen nach der Reihenfolge des Eingangs der Anmeldungen. Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer erhält eine schriftliche Anmeldebestätigung. Die Gebühren sind nach Erhalt der Anmeldebestätigung zu entrichten.

 

Teilnehmerzahl

max. 350 Personen

 

Kosten (inkl. Mittagessen, Kaffee und Tee)

€ 40,00

 

Stornierung

Eine Stornierung ist bis zum 24.08.2007 möglich. Aus organisatorischen Gründen müssen wir eine Bearbeitungsgebühr von € 6,00 erheben. Eine Stornierung nach diesem Termin ist leider nicht möglich, d.h. auch bei Nicht-Teilnahme muss der volle Tagungsbeitrag gezahlt werden.

Ansprechpartner

Zentrum für Weiterbildung (ZfW)

Dr. Jörg Teichert

Elisabeth Rhinow

Tel (0231) 755 - 6621

Fax (0231) 755 - 6619

 

E-Mail:

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