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Kompetent in Studium und Beruf

"Kompetent in Studium und Beruf" Förderung studentischer überfachlicher Schlüsselqualifikationen

Kurzbeschreibung

Gerade im Rahmen des Bolognaprozesses soll das Studium Studierenden die Möglichkeit geben, akademische und darüber hinaus zielgerichtet beruflich relevante Handlungskompetenz zu erlernen. Sowohl die fachbezogene Qualifizierung der Studierenden in den Fakultäten als auch die Vermittlung von Schlüsselkompetenzen in einem überfachlichen Kontext sind für die Weiterentwicklung der Studierenden wichtig.
Während akademische und fachbezogene Kompetenzen in der curricular verorteten Lehre vermittelt werden, erfolgt die Aneignung von darüber hinaus gehenden überfachlichen Schlüsselqualifikationen – auch generische Kompetenzen genannt – wie Methoden-, Selbst- und Sozialkompetenz, Organisations- und Medienkompetenz immer noch größtenteils in Angeboten außerhalb des regulären Studienangebotes.

An der TU Dortmund existiert ein breites Angebot, das darauf abzielt, das akademische Lernen der Studierenden verstärkt zu fördern und überfachliche Kompetenzen der Studierenden für Studium und Beruf zu entwickeln. Dieses Angebot erschließt sich den Studierenden allerdings nicht auf den ersten Blick. Sei es, weil es innerhalb der Fakultät nicht von allen Studierenden wahrgenommen wird, sei es, weil es auf verschiedene zentrale (wissenschaftliche) Einrichtungen verteilt ist.
Für die Bedarfserhebung wurden aus den 16 Fakultäten jeweils der Studiendekan, der Studienkoordinator und die Vertreter der Fachschaftsräte für halbstandardisierte Interviews angefragt. Insgesamt wurden 35 Interviews mit 12 Studiendekanen, 12 Studienkoordinatoren und 11 Vertretern der Fachschaftsräte geführt.

Die Ergebnisse der Bedarfserhebung zeigen auf, dass Schlüsselkompetenzen an den Fakultäten der Technischen Universität Dortmund gegenwärtig als sehr wichtig eingeschätzt werden und sich eine zunehmende Entwicklung der Angebote in naher Zukunft abzeichnen wird (SD = 91,7% SK = 75% und FS = 18,2%).
Außerdem wird deutlich, dass nach Fragen zum bereits vorhandenen Angebot zu Schlüsselkompetenzen ein deutlicher und ernstzunehmender Verbesserungs- bzw. Optimierungsbedarf besteht. Demzufolge ist es auch nicht verwunderlich, dass sich eine große Anzahl der befragten Studiendekane/innen, Studienkoordinator/inn/en und Vertreter/innen der Fachschaftsräte zusätzliche Angebote zu Schlüsselkompetenzen wünscht.
Doch welches Schlüsselkompetenz-Angebot wünschen sich die Befragten genau? An dieser Stelle der Befragung streuten die Antworten enorm: Präsentationstechniken (durch die die Methodenkompetenz der Studierenden verbessert werden soll), EDV-Kenntnisse (dazu zählt der Umgang mit Word und Powerpoint) sowie Angebote zum Schreiben (wodurch die Fähigkeit wissenschaftliche Arbeiten zu verfassen gefördert werden soll).
Zusätzlich lassen sich Angebote anführen, die von den Befragten als wichtige Schlüsselkompetenzen im "Student-Life-Cycle" angesehen wurden. Besonders das Selbstmanagement, Kommunikation und Motivation werden als wichtige Kompetenzen für ein erfolgreiches Studium gesehen.
Die Befragten stützen damit die Hypothese, dass Schlüsselkompetenzen für ein erfolgreiches Studium und einen erfolgreichen Übergang in den Beruf von Bedeutung sind und somit den Studierenden im Studium verstärkt vermittelt werden sollten. Die vorliegende Erhebung zeigt jedoch auch, dass viele Schlüsselkompetenzen an der TU Dortmund bisher nicht ausreichend vermittelt werden.

Projektdaten

Laufzeit:

01.04.2013 - 31.03.2014

Förderung:

TU Dortmund, zentrale Qualitätsverbesserungsmittel

Projektleitung:

Projektmitarbeiter/innen:

  • Andreas Heimeier (studentischer Mitarbeiter)
  • Bianca Zickerick (studentische Mitarbeiterin)

Publikationen zum Projekt

Quellmelz, Matthia; Heimeier, Andreas; Zickerick, Bianca (2014): Die Bedeutung von Schlüsselkompetenzen an der TU Dortmund. Eine Bedarfserhebung. In: Journal Hochschuldidaktik, 25. Jg., 2014, Nr. 1-2, S. 24-27. URL: http://www.zhb.tu-dortmund.de/hd/journal-hd/2014_1-2/journal_hd_2014_quellmelz_heimeier_zickerick.pdf



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