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Abschlusstagung

(Kinder-) Wunsch und Wirklichkeit in der Wissenschaft – Forschungsergebnisse und Konsequenzen am 05.und 06.10.2009 in Bonn

Die GENERATIVEN ENTSCHEIDUNGEN des wissenschaftlichen Personals an Hochschulen und der Zusammenhang zwischen den konkreten Beschäftigungsbedingungen und Elternschaft sind Gegenstand der Tagung, die am 5. und 6. Oktober 2009 im Wissenschaftszentrum Bonn stattfindet.
Es handelt sich um die gemeinsame Abschlusstagung der zwei thematisch eng verbundenen Forschungsprojekte "Balancierung von Wissenschaft und Elternschaft"(GESIS, Bereich CEWS, Bonn) und "Wissen- oder Elternschaft? Kinderlosigkeit und Beschäftigungsbedingungen des wissenschaftlichen Personals an Hochschulen in Deutschland" (TU Dortmund, HDZ). Beide Projekte werden gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der Bekanntmachung "Frauen an die Spitze".

ZIELSETZUNG DER TAGUNG ist es, auf der Grundlage neuester Ergebnisse und belastbarer Daten Ursachen und Zusammenhänge für den hohen Anteil kinderloser Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen darzustellen und aufzuzeigen, welche Rahmenbedingungen und organisationalen sowie individuellen Aspekte die Vereinbarkeit von wissenschaftlicher Arbeit und Elternschaft erschweren oder aber ermöglichen. Die Analyse erfolgt aus zwei Perspektiven: Zum Einen über die Auswertung statistischer Daten zu den Kindern des wissenschaftlichen Personals in acht Bundesländern (Projekt "Wissenschaft oder Elternschaft"), zum Anderen durch die Betrachtung der individuellen Lebenssituationen und beruflichen wie generativen Entscheidungen von über 8.000 Wissenschaftler/innen (Projekt "BAWIE").

Das TAGUNGSPROGRAMM sieht in Ergänzung zu den Ergebnispräsentationen der beiden Forschungsprojekte zwei weitere Vorträge vor: Catherine Marry vom CNRS in Paris stellt neueste Entwicklungen aus dem französischen Hochschulsystem vor, Ute Kraus von der Universität Leipzig beleuchtet aus psychologischer Perspektive Einflussfaktoren auf generative Entscheidungen.
Bei der Abenddiskussion am 5.10. werden sich Expertinnen und Experten aus der Familien-, Geschlechter- und Hochschulforschung sowie aus der Hochschulpolitik über die generativen Entwicklungen von Akademiker/innen austauschen, wobei vor allem Nachwuchswissenschaftler/innen mit ihren spezifischen Karriere- und Beschäftigungsverhältnissen besondere Beachtung erfahren. Resümierend wird in der Abschlussrunde am 6.10. über mögliche wissenschaftspolitische Konsequenzen diskutiert.



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