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Vision und Mission

Die Integration von Gender in den Mainstream europäischer Forschung

Kurzbeschreibung:

Als Institution der Forschungsförderung gewinnt die Europäische Union für die Hochschulen in den Mitgliedstaaten zunehmend an Bedeutung. Gender Mainstreaming, von internationalen Frauenbewegungen als politische Strategie entwickelt, wurde während der Laufzeit des Sechsten Forschungsrahmenprogramms (2002 bis 2006) in der europäischen Forschungspolitik erstmals umgesetzt. In dem Forschungsprojekt werden die politische Implementation und Gender Mainstreaming als Konzept analysiert, die auf Qualitätsentwicklung in der europäischen Forschung und in den europäischen und nationalen forschungspolitischen Steuerungsprozessen zielen.

Gender Mainstreaming auf die Tagesordnung zu setzen und Verbindungen zwischen Forschungs- und Geschlechterpolitik herzustellen, bleibt im Ergebnis ein zukunftsweisender Schritt. Die Instrumente wie zum Beispiel die Gender Action Plans als Qualitätskriterium der Forschungsförderung erwiesen sich jedoch als wirkungslos. Entgegen der Vision und Mission auf der europäischen politischen Bühne wird keine lineare Fortschrittlinie erkennbar.

Projektlaufzeit:

05/2003 - 05/2005

Förderer:

Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Projektleitung:

Prof. Dr. Sigrid Metz-Göckel
Dr. Karin Zimmermann

Veröffentlichungen zum Projekt:

  • Zimmermann, Karin; Metz-Göckel, Sigrid (2007): "Vision und Mission". Die Integration von Gender in den Mainstream europäischer Forschung. Wiesbaden: VS-Verlag
  • Zimmermann, Karin (2006): Geschlecht als soziale Praxis des Politischen. Das Beispiel europäischer Forschungspolitik. In: Aulenbacher et al. (Hg.): FrauenMännerGeschlechterforschung. State of the Art. Münster: Westfälisches Dampfboot, S. 311-322
  • Schäfer, Sabine (2005): Das transformative Potenzial von Gender Mainstreaming in der europäischen Forschungspolitik. In: Zeitschrift für Frauenforschung und Geschlechterstudien, 3/2005, S. 36-49


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