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Mentorenprogramm für internationale Studierende an der Universität Dortmund

Gemeinschaftsprojekt des akademischen Auslandsamtes (AAA) der Universität Dortmund und des HDZ

Kurzbeschreibung:

An der Universität Dortmund wurde in der Zeit von Januar 2003 bis Dezember 2005 das Projekt "Mentorenprogramm für internationale Studierende an der Universität Dortmund" durchgeführt. Es handelte sich hierbei um ein Kooperationsprojekt zwischen dem Akademischen Auslandsamt (AAA) und dem Hochschuldidaktischen Zentrum der Universität Dortmund (HDZ), das in der Anfangsphase ebenfalls mit Unterstützung des Zentrums für Studierendenservice, Information und Beratung (ZIB) durchgeführt wurde. Finanziert wurde das Projekt aus Mitteln des Stipendien- und Betreuungsprogramms des DAAD (STIBET), Programmkomponente II: Projekte zur Verbesserung der Betreuung ausländischer Studierender. Ziel des Projektes war es, in ausgewählten Pilotfakultäten an der Universität Dortmund mithilfe eines attraktiven Qualifizierungsprogramms für Mentorinnen Anreize zu schaffen und Starthilfe zu leisten bei der Auflage und Durchführung von Mentoringprogrammen für die Zielgruppe internationale Studierende. Langfristig sollte hierdurch eine Erhöhung der Absolvent/inn/enzahlen bei den internationalen Studierenden erreicht werden. Support beim Aufbau und nicht etwa der eigentliche Aufbau von Mentoringprogrammen war somit Ziel des Projektes in bezug auf die Fakultäten. Die Mentorinnen sollten durch die Projektmaßnahmen bei ihrer Beratungstätigkeit unterstützt werden. Vermittlung von Techniken zur Gesprächsführung, Methoden der Gestaltung von Interaktionsbeziehungen in Beratungssituationen, Feedbackmethoden sowie die Förderung von interkultureller Kompetenz u. a. m. waren dementsprechend Bestandteil der Qualifizierungsveranstaltungen. Darüber hinaus sollte durch eine auf diese Art professionalisierte Beratung auch die Betreuung der internationalen Studierenden qualitativ verbessert werden. Die Qualifizierung der Mentorinnen ist damit auch eine Form des Qualitätsmanagements von Mentoringprogrammen. Für die Mentorinnen bestand die Möglichkeit ein Mentorinnenzertifikat beim HDZ zu erwerben.  Darüber hinaus war das Projekt bestrebt, eine Anerkennung der im Rahmen des Qualifizierungsprogramms erbrachten Leistungen als Studienleistungen zu erwirken und hat hier Verhandlungen mit den beteiligten Fakultäten geführt. Die internationalen Studierenden sollten durch die Beratung studentischer Mentorinnen in der Effizienz und Zielstrebigkeit ihres Studiums unterstützt werden. Durch die Anwerbung vor allem deutscher Studierender sollte den internationalen Mentees Zugang zu einem Insiderwissen ermöglicht werden, dass ihnen oftmals aufgrund eines mangelnden Kontakts zu ihren deutschen Kommilitoninnen nicht zur Verfügung steht, für den zügigen Fortgang des Studiums und den gesamten Studienerfolg aber von großer Bedeutung ist. Durch das Mentoringprogramm sollten die internationalen Studierenden gezielte Informationen und Beratung im Hinblick auf anstehende Studienentscheidungen erhalten und die Möglichkeit zur Reflektion von Studienerfahrungen bekommen. Letzteres hat eine nicht zu unterschätzende Bedeutung. So relativiert bspw. das aus dem Austausch mit den deutschen Mentorinnen resultierende Wissen, dass ihre deutschen Kommilitoninnen ganz ähnliche Schwierigkeiten mit dem Sich-Zurechtfinden am Studienort hatten, die eigenen Versagensgefühle. Die Beratung durch deutsche Kommilitoninnen sollte den internationalen Studierenden sozialen und kulturellen Anschluss ermöglichen und ihnen Gelegenheit bieten, ihre Kompetenzen in der Fremdsprache Deutsch verbessern zu können.

Projektlaufzeit:

01.05.2003 - 31.12.2005

Förderer:

Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)

Projektleitung am HDZ:

Prof. Dr. Dr. h.c. Johannes Wildt

Projektmitarbeiterinnen:

Elke Möller
Hannah Wächter



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