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Von der "Legitimationsfrau" zur anerkannten Expertin?

Zur Konstruktion von Steuerungseliten des wissenschaftlichen Feldes

Kurzbeschreibung:

Der Ruf nach Elite und Elitehochschulen ist in der Bundesrepublik in Mode gekommen. Medienwirksam transportiert, ist das Reden über Elite auch in der Wissenschaft selbstverständlich geworden. Angesichts der Herausforderungen durch "Globalisierung" soll Elite Leistungsbereitschaft, Führungsstärke und den Willen zum Erfolg repräsentieren. Fragen der Rekrutierung und Reproduktion von Spitzen- und Führungsgruppen, die Definition, Anerkennung und Legitimierung wissenschaftlicher Steuerungseliten wurden in dem Forschungsprojekt empirisch untersucht. Auf den feldtheoretischen Grundgedanken aufbauend, dass Wissenschaft und Politik nicht autonom je für sich, sondern in Konstellationen wechselseitiger Bezugnahmen wie ein Machtfeld funktionieren, werden die "Elitenintegration" zwischen Wissenschaft und Politik und die Geschlechterverhältnisse als relationale Beziehungsgefüge rekonstruiert.

Projektlaufzeit:

09/2000 - 08/2002

Förderer:

Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Projektleitung:

Prof. Dr. Sigrid Metz-Göckel

Projektmitarbeiterin:

Dr. Karin Zimmermann

Veröffentlichungen zum Projekt:

  • Zimmermann, Karin; Metz-Göckel, Sigrid; Huter, Kai (2004): Grenzgänge zwischen Wissenschaft und Politik. Geschlechterkonstellationen in wissenschaftlichen Eliten. Wiesbaden: VS-Verlag
  • Zimmermann, Karin (2003): Geschlechterkonstellationen in wissenschaftlichen Eliten. In: Zeitschrift für Frauenforschung und Geschlechterstudien, H. 3/2003, S. 30-48


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