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ProfiLe: Diskussionsbeitrag Caroline Trautwein

Profile Logo Hochschuldidaktische Weiterbildung darf nicht auf Methodenrezepte reduziert werden

Caroline Trautwein

Wirksame hochschuldidaktische Weiterbildung, die das Handeln der Lehrenden nachhaltig verbessert ist nur möglich, wenn sie Lehr-Lern-Überzeugungen verändert. Denn auf diesen grundlegenden Annahmen oder Konzepten von Lehren und Lernen fußt das Lehrhandeln.

Nachhaltige hochschuldidaktische Weiterbildung darf weder nur methodische Rezepte vermitteln noch sich in der theoretischen Reflexion der Lehr-Lern-Philosophie verlieren. Vielmehr muss sie an den lehr-/lernpraktischen Erfahrungen der Teilnehmenden ansetzen und eine fundierten Theorie- und Methodenkenntnis ermöglichen. In der Verknüpfung dieser Elemente soll sie tiefgreifende Reflexionsprozesse anregen, die grundlegende Lehr-Lern-Überzeugungen verändern. Gelingt es ihr dann noch die Bildung von "Communities of Teachers" zu initiieren, kann die Qualität der Lehre durch sie nachhaltig verbessert werden.

Gute akademische Lehre ist kein Standardgericht, das sich mittels schlichter Methodenrezepte kreieren lässt. Sie ist vielmehr eine komplexe Komposition, derer es einer fundierten Kenntnis der notwendigen Zutaten und Prozesse bedarf. Folglich lässt sich akademische Lehrkompetenz nicht über Nacht vermitteln, sonder nur in längerfristig angelegter hochschuldidaktischer Weiterbildung entwickeln.

23.11.2011

« Eine adäquate hochschuldidaktische Weiterbildung muss institutionalisiert werden Verständnis von Lehranforderungen muss systematisch entwickelt werden »

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