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Projektinhalte

Mobile Drop-Outs

Auf der Suche nach dem "verlorenen" Nachwuchs – Mobilität und Drop-Out des wissenschaftlichen Nachwuchses

Gegenstand des Projektes ist eine umfassende Mobilitätsanalyse der wissenschaftlichen Mitarbeiter/innen[1], die ohne bzw. mit einem abgebrochenen Promotionsvorhaben oder kurz nach ihrer Promotion das Hochschulsystem verlassen haben. Untersucht werden Prozesse der Fremd- und Selbstselektion, der Integration und Desintegration in das Wissenschaftssystem sowie subjektive Bildungsrenditen, und wie diese mit sozialen Herkunftsfaktoren und wissenschaftlichen Fachkulturen korrelieren.

Ausgangspunkt der Untersuchung ist neben einer Analyse der amtlichen Hochschulpersonalstatistik die Auswertung der anonymisierten Personalstandsdaten ausgewählter bundesdeutscher Universitäten (18). Über Befragungen (online und in Interviews) werden Zusammenhänge zwischen Beschäftigungsbedingungen und Promotionserfolg sowie den Abbrüchen, Ausstiegen, Wechseln und individuellen Lebensplanungen (z.B. Partnerschaftskonstellationen und Kinder/-wunsch) eruiert.

Verglichen werden ‚Ausgeschiedene‘ aus den MINT- und geistes- und sozialwissen­schaftlichen Fächern sowie die Auswirkungen auf die Geschlechterkonstellationen. Über Fallanalysen werden zudem die Karrierewege außerhalb der Universität, insbesondere in der Industrie/Wirtschaft und anderen Berufsfeldern in die Untersuchung einbezogen, um zu erfahren, welche Alternativen sich für junge Wissenschaftler/innen eröffnen bzw. von ihnen bevorzugt werden. Durch internationale Expertisen, die extern vergeben werden, wird ein Vergleich mit den USA, Frankreich und England vorgenommen.

Die neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse, die das Forschungsprojekt über die Wissenschafts-Dropouts liefern wird, sollen über gezielte Öffentlichkeitsmaßnahmen den Hochschulen, der Hochschulpolitik und einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden. Diese Öffentlichkeitsarbeit, die über die 3 Förderjahre geleistet wird, soll Kommunikationsprozesse in Gang setzen, die zu einer Verbesserung der Nachwuchsförderung – speziell für Frauen – an Universitäten führen und ungute Selektionsprozesse verringern soll (Metz-Göckel/Selent/Schürmann 2010).


[1] Hierunter verstehen wir nicht nur diejenigen, die allgemein als wissenschaftlicher Mittelbau bezeichnet werden (und damit auch eine bestimmte Gehaltsstufe (TVL 13-15, BAT II und I) impliziert ist), sondern auch diejenigen, die als wissenschaftliche Hilfskräfte beginnen.

Gefördert von:

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Nebeninhalt

Mobile Dropouts

Aktuelles

Fachtagung "Optimale Bedingungen für Wissenschaftskarrieren?"

Die Fachtagung des Projektes "Mobile Drop-Outs" fand vom 17.-18. Januar 2013 statt.

Nähere Informationen finden Sie hier

Kurzbeschreibung des Projektes (pdf)

Beiratssitzung und Expert/inn/enworkshop am 15. März 2012

Das Forschungsprojekt präsentierte am 15. März 2012 im Rahmen eines ganztägigen Workshops erste Ergebnisse und diskutierte diese mit einigen ausgewählten Expert/inn/en aus verschiedenen Disziplinen.

Fokussiert und diskutiert wurden die Themen »Mobilität von Wissenschaftler/innen« und »Wie gesund ist der Arbeitsplatz Universität?«. Neben der Präsentation des Forschungsprojekts fanden zwei weitere Kurzvorträge von ausgewiesenen Expert/inn/en aus diesem Themenspektrum statt.

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