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Tipps für Lehrende

Wie können Sie behinderte Studierende unterstützen?

Die Zeiten haben sich geändert: Während vor zehn bis fünfzehn Jahren noch kaum behinderte Menschen studiert haben, nehmen heute immer mehr ein Studium auf - ermöglicht auch durch ein Umdenken bei der Beschulung behinderter Mitbürger und Mitbürgerinnen. Nicht alle behinderten Menschen werden Ihnen zwangsläufig in Ihrer Veranstaltung auffallen, da nicht jede Beeinträchtigung sichtbar ist (denken Sie zum Beispiel an Sehbehinderte).Nicht alle behinderten Studierenden werden sich von selbst an Sie wenden, oder sie wenden sich erst dann an Sie, wenn ein Problem auftritt. Nicht immer sind zwangsläufig Hilfen notwendig.Erleichtern Sie ein Aufeinanderzugehen, indem Sie zu Beginn des Semesters in Ihren Veranstaltungen so oder ähnlich erklären:"Falls irgendjemand von Ihnen aufgrund einer Behinderung oder Krankheit jetzt oder später Hilfe oder Anpassungen braucht oder besondere Bedarfe hat, wenden Sie Sich am Ende der Seminarstunde oder während der Sprechstunde an mich...". So können Betroffene unter Wahrung ihrer Anonymität mit Ihnen sprechen.

Jede Schädigung und deren Auswirkungen ist individuell unterschiedlich. Die behinderten Studierenden können Ihnen am besten darlegen, welche Hilfen (zum Beispiel technische, personelle, hochschuldidaktische) oder Anpassungen sie benötigen. Keiner wird von Ihnen erwarten, daß Sie für alles Lösungen parat haben. Sinnvoll kann daher ein gemeinsames Gespräch mit dem Beratungsdienst behinderter und chronisch kranker Studierender (BbS) sein (zum Beispiel bei Prüfungsanpassungen). Dort können Ihnen auch Informationen gegeben oder gangbare Wege gemeinsam gesucht werden.

Regelungen und Gesetze

Es gibt eine Reihe von Gesetzen und sonstigen Regelungen, in denen Ansprüche behinderter und chronisch kranker Studierenden auf Unterstützungsmöglichkeiten festgehalten sind.