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Verbesserung der Studien- und Prüfungsbedingungen für Studierende mit ADHS und Teilleistungsstörungen

Studierende mit LRS oder Dyskalkulie haben meist Strategien entwickelt, um mit dieser Einschränkung unauffällig durch’s Leben gehen zu können. Im Studium stoßen sie dann doch auf Hürden. Einerseits sind da Vorurteile: nicht richtig schreiben, lesen oder rechnen zu können sei ein Zeichen fehlender Intelligenz. Andererseits entstehen Nachteile, wenn für das Bearbeiten oder Anfertigen von Texten mehr Zeit gebraucht wird, oder weil schlecht lesbare Handschrift oder Rechtschreibfehler einen Punkteabzug bringen.

Ein Studium verlangt viel Selbstorganisation, Eigenmotivation und Strukturiertheit. Oft wird ein langer Atem verlangt, denn die Credit Points werden nur nach monatelanger, kontinuierlicher Arbeit vergeben. Studierenden, denen eine AD(H)S (Aufmerksamkeits-Defizit-(Hyperaktivitäts)-Störung) diagnostiziert wurde, fällt dies oft schwer.

Mit einem neuen Projekt bei DoBuS sollen die Studienbedingungen für Studierende mit einer AD(H)S und einer LRS/Dyskalkulie verbessert werden.

  • Es werden Kontakte mit Einrichtungen zur Diagnostik und Therapie hergestellt.
  • Es wird ein Gruppenangebot für Studierende mit einer ADHS aufgebaut.
  • Es werden Informationsmaterialien erstellt, um schneller Ansprechpartner auf der Suche nach Diagnostik und Therapie zu finden.
  • Lehrende werden  unterstützt, um betroffene Studierende unterstützen zu können.
  • Es werden eine spezielle Beratung zu Nachteilsausgleichen sowie Testungen für Bescheinigungen über das Vorliegen einer LRS /Dyskalkulie angeboten.
  • Installation von unterstützender Technik, z.B. speziellen Rechtschreibprüfungsprogrammen.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an: Dr. Claudia Schmidt

Flyer zum Studieren mit AD(H)S, LRS oder Dyskalkulie