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Studieren mit beeinträchtigungsbedingten Studienzeitverzögerungen und/oder Studienunterbrechungen

Ausgangslage

Studierende mit Behinderung und chronischer Erkrankung studieren häufig länger als ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen. Auch unterbrechen sie ihr Studium deutlich häufiger und länger (Middendorff et al. 2017, 37).

Aus der Tatsache, dass Studierende mit Behinderung und chronischer Erkrankung überwiegend nicht sichtbar beeinträchtigt sind und zudem häufig, u. a. aus Angst vor Stigmatisierung, ihre Beeinträchtigung verschweigen , kann gefolgert werden, dass ihre überdurchschnittliche Beteiligung in der Gruppe der Studierenden mit Studienzeitverzögerungen und Studienunterbrechungen ebenfalls nicht offensichtlich ist (DSW 2018, 25ff.).

Studierende mit beeinträchtigungsbedingten Studienzeitverzögerungen und/oder Studienunterbrechungen fallen aus ihrer Studienkohorte und vielen sozialen Bezügen heraus. Eine hohe soziale Integration in die Hochschule stellt jedoch eine wesentliche Voraussetzung für den Studienerfolg dar. Hierunter fallen studienbezogene Beziehungen wie Lerngruppen genauso wie lebensweltlich bezogene Beziehungen, z. B. freundschaftliche Aktivitäten (Heublein et al. 2017, 158f.). Eine längere Studiendauer muss nicht zwingend den Bildungserfolg verhindern, kann sich aber als ernst zu nehmendes Hemmnis erweisen (RuhrFutur 2018, 44).

Ziele des Projekts

Ziel des Projekts ist es, Studienfachberaterinnen und -fachberater, Lehrende und die Fakultäten für die Situation der Studierenden mit (nicht sichtbaren) Beeinträchtigungen unter den Studierenden mit Studienzeitverzögerungen und Studienunterbrechungen zu sensibilisieren. Durch Unterstützungsangebote soll eine erfolgreiche Einbindung von Studierenden mit beeinträchtigungsbedingten Studienzeitverzögerungen in die jeweils passende Semester-Kohorte und eine erfolgreiche Rückkehr der Studierenden nach Studienunterbrechungen erreicht werden. Weitere Studienverzögerungen, unnötige Studiengangwechsel und auch Studienabbrüche sollen dadurch vermieden werden.

Unter anderem befindet sich ein Gruppenangebot für betroffene Studierende im Aufbau. Bei Interesse können Sie sich gerne an Laura Bühner wenden.



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Kontakt

Laura Bühner
Tel.: 0231 755-5361