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Mentoring - Zum Begriff

Mentoring – zum Begriff

Der Ursprung des Mentorings wird in der griechischen Mythologie im Versepos „Odyssee“ von Homer verortet. In der Geschichte von Telemach bittet Odysseus seinen engen Freund Mentor, sich während seiner Abwesenheit um seinen Sohn Telemachos zu kümmern und ihm mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Die Geschichte des Homer wird als Ursprungsquelle vieler Mentoring-Konzepte zitiert.

 

Mentoring – allgemein

Mentoring ist eine sehr individuelle Beziehung zwischen einer erfahrenen Person und einer etwas weniger erfahrenen Person, bei der die Bedürfnisse der zu fördernden Person im Vordergrund stehen, ohne dabei auszuschließen, dass sich im Verlauf des Mentorings neue Erkenntnisse und Erfahrungen für beide Seiten ergeben können. Kernstück des Mentorings ist der persönliche Austausch zwischen Mentee und Mentor bzw. Mentorin. Es geht darum, Wissen und Erfahrungen weiter zu geben. Das Mentoring ist ein persönlicher Lernprozess, der in einem geschützten Rahmen stattfindet. Die Beziehung zwischen den Tandempartnern ist freiwillig und sollte trotz aller möglichen Alters- und Erfahrungsunterschiede auf einer gleichberechtigten und vertrauensvollen Basis erfolgen. Entscheidend für den Verlauf der Beziehung ist es, dass der Mentor seinem Mentee keine vorgefertigten Lösungen präsentiert, sondern gemeinsam mit dem Mentee dessen Erwartungen und Vorstellungen diskutiert und kritisch betrachtet.


Peer-Mentoring bei DoBuS – Mentoring für Studieninteressierte mit Beeinträchtigung

Peer-Mentoring bezeichnet ein Mentoring unter Gleichgestellten. An Universitäten richten sich solche Mentoring-Formen z. B. an neu immatrikulierte Studierende, denen Studierende höherer Semester beratend zur Seite stehen. Peer-Mentoring ist Empowerment – dieser Gedanke steht im Zentrum des Programms „Früh anfangen statt länger bleiben!“. Die enge Zusammenarbeit zwischen Studieninteressierten und Studienerfahrenen mit Beeinträchtigung oder chronischer Krankheit ermöglicht persönliche Entwicklungen, die weit über den Kontext Hochschule und Studium hinausgehen. Vor allem verändert sich die Sichtweise, die die Studierenden auf sich selbst haben. Das Mentoring ermutigt sie, selbstbewusst für den eigenen Hilfe- und Unterstützungsbedarf einzutreten, ohne sich über vermeintliche Defizite und Einschränkungen zu definieren. Das von DoBuS initiierte Peer-Mentoring versteht sich als ein weiterer Baustein der TU Dortmund auf ihrem Weg zu einer Hochschule für alle.