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Behinderte Studierende an Kunst- und Musikhochschulen

Die Studie „Behinderte Studierende an Kunst- und Musikhochschulen“ hat zum Ziel, deutschlandweit Studienmöglichkeiten  und spezifische Bedingungen für behinderte und chronisch kranke Studierende an Kunst- und Musikhochschulen zu eruieren. Gezielt werden auch spezifische Bedingungen und ggf. Möglichkeiten eines Nachteilsausgleichs bei den Aufnahmeverfahren bzw. der Gestaltung der Zulassungsbedingungen untersucht. Erhoben werden diese Daten mittels eines Hochschulfragebogens, der an die für die Zulassung bzw. Aufnahmeprüfung Verantwortlichen der Hochschulen versandt werden – parallel dazu werden die jeweiligen Beauftragten für die Belange von Studierenden mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen um Mitwirkung gebeten.

Eine Literaturrecherche ist vorgeschaltet.

Die entsprechenden Hochschulen werden im Rahmen einer Internetrecherche zudem direkt auf Transparenz und Barrierefreiheit geprüft. Zunächst wird die Internetpräsenz der einzelnen Hochschulen in den Fokus genommen. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Recherche zu Informationen über Nachteilsausgleiche, zur Gestaltung von Aufnahmeprüfungen für Studieninteressierte mit Behinderung, Informationen zum Studium mit Behinderung generell sowie konkret zu Ansprechpartner_innen für Studierende bzw. Studieninteressierte mit Behinderungen. Lokale Besonderheiten bzw. Auffälliges werden vermerkt.

Parallel bemüht sich  das Projektteam um einen direkten Kontakt zu behinderten Studierenden dieser Studiengänge, um deren Erfahrungen in die Studie einbringen zu können. Auch werden für die Gewinnung qualitativer Daten vereinzelt leitfadengestützte Experteninterviews geführt.

Nähere Informationen: Dr. Birgit Rothenberg