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Evolving Cases – Beispiele gelungener Schulentwicklung

„Schulen lernen von Schulen und Schulleitungen lernen von Schulleitungen.“

Dies war der Ausgangspunkt einer Fortbildungsveranstaltung, die die DAPF seit September 2014 für erfahrene Schulentwicklerinnen und Schulentwickler anbietet. Inzwischen nennt sich das Veranstaltungsformat „Evolving Cases with Critical Incidents“, was man sinngemäß übersetzen könnte mit „Erfolgreiche Schulentwicklungsprozesse mit kritischen Ereignissen“. Dabei präsentieren „Hauptdarsteller“ (z.B. Schulleitungen gemeinsam mit Steuergruppenmitgliedern) von besonders interessanten Schulen, wie sie kritische Ereignisse – die fast alle Schulen kennen – erfolgreich für Schulentwicklung genutzt haben. Die Teilnehmenden analysieren in Arbeitsgruppen konkrete kritische Ereignisse und diskutieren Lösungsansätze. In der Veranstaltung lernen die Teilnehmenden dieses anspruchsvolle Format an zwei Schulbeispielen unterschiedlicher Schulformen kennen und können es bei Bedarf auf ihre eigene Schule übertragen. In der nächsten Veranstaltung präsentieren eine Grundschule und eine Gesamtschule anschauliche Beispiele für gelungene Schulentwicklungsprozesse. Beide Schulen haben im Schuljahr 2017/2018 den Schulentwicklungspreis „Gute gesunde Schule“ der Unfallkasse NRW erhalten.

 

Informationen zur Methode:

Evolving Cases with Critical Incidents" ist eine Methode, bei der eine "hervorragende" Schule ihren Schulentwicklungsprozess schrittweise und anschaulich bis zu einem kritischen Punkt vorstellt, an dem es unklar ist, wie es weitergehen soll. An diesem Punkt wird die Präsentation unterbrochen und die Teilnehmenden finden sich in Gruppen zusammen und besprechen, was sie an dieser Stelle tun würden. Die Quintessenz der Beratungen wird im Plenum vorgetragen, aber in der ersten Runde (noch) nicht diskutiert. Dann erläutert die „Fallschule“, wie der Fall tatsächlich weiterging, bis ein weiteres kritisches Ereignis eingetreten ist. Die Teilnehmenden gehen zum zweiten Mal in Beratungsgruppen und teilen danach ihre Ergebnisse dem Plenum mit. Diesmal werden die Lösungsvorschläge von und mit allen diskutiert, von den Fallgebern eingeschätzt sowie vom Moderator kommentiert und eventuell ergänzt.

 

Zielgruppe:

  • Schulleiterinnen und Schulleiter
  • Mitglieder der erweiterten Schulleitung
  • Mitglieder schulischer Steuergruppen
  • Schulberaterinnen und -berater
  • Schulbegleiterinnen und –begleiter

 

Ziele der Fortbildung:

  • Die Teilnehmenden lernen Analyse- und Beratungskompetenzen situativ einzusetzen
  • Die Teilnehmenden erweitern ihr Repertoire an Interventionsstrategien in Schulentwicklungsprozessen
  • Die Teilnehmenden lernen Regeln der achtsamen Kommunikation in  Beratungssituationen kennen
  • Die fallgebende Schule erhält vielfältiges Feedback

 

Die Veranstaltung wird in Kooperation mit der Unfallkasse NRW angeboten.

 

Moderator: Christoph Höfer

 

Termin: Dienstag, 26.11.2019 (9:00-16:30 Uhr)

 

Anmeldeschluss: 12. November 2019

 

Stornofrist: 29. Oktober 2019

 

Kosten: EUR 35,- (mit Unterstützung der Unfallkasse NRW)

 

Anmeldung: Die Anmeldung finden Sie in unserem Einzelseminarprogramm.



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