Sprungmarken

Servicenavigation

Hauptnavigation

Sie sind hier:

Hauptinhalt

Programm

Gesamtmoderation: Britt Lorenzen

 

Für nähere Informationen fahren Sie bitte mit der Maus über die Vorträge.
(Sie verwenden einen Screenreader und haben Anzeigeprobleme? Klicken Sie hier: Beschreibung dauerhaft einblenden)

 

Tag 1: Freitag, den 14. September 2018

Ab 9:30 Uhr

Anmeldung und Begrüßungskaffee

11:00 - 11:15 Uhr

Begrüßung und Eröffnung durch die Rektorin der TU Dortmund: Prof. Dr. Dr. h.c. Ursula Gather

11:15 - 12:00 Uhr

Vortrag im Plenum: Wissensgesellschaft, Wissen, Werte und falsche Fakten (Prof. em. Dr. Hans-Günter Rolff, TU Dortmund)

Soziologen sind sich einig, dass wir uns auf dem Weg in die Wissensgesellschaft (WG) befinden. Übersehen wird meistens, dass das produktive Wissen der WG eine kognitive Schlagseite hat. Übersehen wird außerdem, dass sich ein Wertevakuum anbahnt, weil die WG ein technologisch verwertbares Wissen braucht, das auf Effizienswerte verengt und damit weitgehend wertfrei ist. Die WG erzeugt viel Wissen, aber wenig Werte. Keine Erziehung kommt ohne Werte aus. Die WG beflügelt die kognitive Seite des Unterrichts, schwächt aber die Erziehung. Zudem verbreiten sich nicht erst seit Trump falsches Wissen und falsche Fakten, die auf falsche Fährten lenken. Schule muss dem Wertedefizit und den falschen Fakten entgegenwirken, aber wie? Lassen sich Werte überhaupt Wissenschaftlich oder durch Wissen begründen? Rolff´s Vorschlag ist, ein neues Pflichtfach in der S II aller Schulformen einzuführen: Theorie des Wissens. Und wo ein neues Fach nicht realisierbar scheint, könnte man mit neuen Unterrichteinheiten in vorhandenen Fächern starten.
12:00 - 12:15 Uhr

Unterstützungsangebote des Landesinstituts für Schule (QUA-LiS NRW) im digitalen Wandel

12:15 - 13:30 Uhr

Mittagspause

13:30 - 15:15 Uhr

Ca. 10 Werkstätten parallel in Kleingruppen und

Parallelvortrag mit Diskussion: Schule leiten im digitalen Wandel – Schulleitung 4.0 (Jun.-Prof. Dr. Mandy Schiefner-Rohs & Eva-Maria Glade, TU Kaiserslautern)

Die Digitalisierung erfasst gerade alle Lebensbereiche, und so ist auch die Schule davon nicht ausgenommen. Während sich viele bildungspolitische Debatten und Grundlagenpapiere um die Integration digitaler Medien in den Unterricht drehen, werden Schulleitungen meist als wichtiger Einflussfaktor genannt. Offen bleibt allerdings, wie genau Schulleitungen den Prozess der Integration digitaler Medien in die Schule unterstützen können. Was bedeutet Digitalisierung für Schule? Welche Aufgaben kommen auf Schulleitungen im Rahmen dieser zu? Wie können Schulleitungen das Thema Digitialisierung bearbeiten und an der Schule verankern? Aber auch Fragen danach, welche Möglichkeiten digitale Medien für das eigene Schulleitungshandeln bieten oder wie diese zu Organisations-, Personal- und Unterrichtsentwicklung genutzt werden können, werden selten thematisiert. In unserem Halbplenum wollen wir daher gerade diese Fragen in den Mittelpunkt stellen. Nach einem Kurzinput werden wir an diesen Fragestellungen sowie an Praxisbeispielen diskutieren, wie digital Leadership aussehen und gelingen kann.
15:15 - 15:45 Uhr Pause
15:45 - 16:30 Uhr

Vortrag im Plenum: Bildung 5.0? – Zukunft des Lernens, Zukunft der Schule: Herausforderungen und Strategien für Schulleitung (Prof Dr. Stephan Huber, PH Zug/Schweiz)

Bildung spielt eine entscheidende Rolle für die Bewältigung der anspruchsvollen sozioökonomischen, kulturellen, demografischen, ökologischen, ethischen und technologischen Aufgaben, die sich weltweit bereits heute stellen und deren Ausmaß und Dringlichkeit sich in Zukunft noch vergrößern werden. Wie könnte eine „neue“ Bildung die Ansprüche der lokalen und globalen Gesellschaft erfüllen? Was leistet Bildung 4.0, wie könnte Bildung 5.0 aussehen? Unter Bildung 4.0 lassen sich Lern- und Bildungsprozesse im Zeitalter des digitalen Wandels verstehen, in Anspielung auf das Konzept Industrie 4.0. Unter Bildung 5.0 könnte eine kritische Auseinandersetzung damit und mit dem, was gesellschaftlich insgesamt relevant ist, verstanden werden. Im Vortrag werden das Bildungsverständnis (Bildung 5.0) und die Konsequenzen für Schule diskutiert. Auch werden aktuelle Herausforderungen skizziert, die viele Schulen bereits intensiv spüren, wobei auf die Erfahrungen von 150 Brennpunktschulen in NRW rekurriert wird. Danach wird das Forschungswissen zu Lernen, Unterricht, Schule, Schulleitung und Bildungslandschaften gebündelt und die damit verbundenen Herausforderungen und Strategien für Schulleitung hinsichtlich Qualitätsmanagement, Professionalisierung und Kooperationen aufgezeigt.
16:30 - 17:05 Uhr

Programmbeitrag im Plenum

Ab 17:05 Uhr Abschlusskaffee und Ausklang

 

Tag 2: Samstag, den 15. September 2018

09:00 - 09:45 Uhr

Vortrag im Plenum: 'Digitale Bildung' - Mehr als ein Slogan der öffentlichen Aufregung? (Prof. Dr. Heinz-Elmar Tenorth, Humboldt Universität zu Berlin)

Jenseits der öffentlichen Debatte, die kaum ein präzises Verständnis von Digitalisierung oder Bildung kennt, wird der Vortrag aus bildungs- und schultheoretischer Sicht folgende entscheidende Fragen diskutieren: - Werden die in allgemeiner Bildung schulisch generalisierten Modi des Weltzugangs durch Digitalisierung grundlegend umgestürzt, erweitert oder nur didaktisch modifiziert? - Ist allgemeine Bildung im klassischen Sinne nicht Voraussetzung für Digitalisierung und spezielle Bildung? Zur Klärung dieser Fragen wird zunächst der Sinn allgemeiner Bildung geklärt, dann der Mißerfolg früherer Versuche der Erweiterung der kulturellen Basiskompetenzen vergleichend herangezogen. Vor diesem Hintergrund wird die Bedeutung von Digitalisierung schultheoretisch und für die Bildungspraxis im Lebenslauf zu klären versucht. Die leitende These ist, dass angesichts des diskutierten Phänomens der Digitalisierung Bildung so wenig neu erfunden werden muss wie die Schule der grundlegenden allgemeinen Bildung. Digitalisierung kann vielmehr individuell und kollektiv erst bewältigt werden, wenn Bildung als kulturelle Basiskompetenz in ihrer Eigenlogik und Wertigkeit generalisiert ist.

09:45 - 10:15 Uhr

Live-Evaluation mit der Feedback-App Edkimo

10:15 - 10:45 Uhr

Kaffeepause

10:45 - 12:30 Uhr

Ca. 10 Werkstätten parallel in Kleingruppen und

Parallelvortrag mit Diskussion: Ganztagsschule ohne Wirkungen? Zur Notwendigkeit von Leitungshandeln und Schulentwicklungsarbeit im Ganztagsbetrieb (Prof. Dr. Heinz Günter Holtappels, TU Dortmund)

Im Vortrag werden zunächst die schulpädagogische Grundkonzeption und Gestaltungsansätze der Ganztagsschule vorgestellt. Anschließend wird anhand von aussagekräftigen Forschungsbefunden verdeutlicht, welche Wirkungen für Ganztagsschulen bislang überhaupt feststellbar sind. Aus der Forschung werden Qualitätsmerkmale und Gelingensbedingungen aufgezeigt. Für eine förderliche Schulorganisation mit wirksamen Lerngelegenheiten wird Entwicklungsarbeit, aber auch gezieltes Leitungshandeln erforderlich.

Ab 12:30 Uhr

Abschlusskaffee

 



Nebeninhalt

Kontakt

M.A. Erz. Wiss. Britta Ratajczak
Tel.: 0231 755-6621