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Digital Learning Leadership

Steckbrief
‣ nächster Start 30. November 2017
‣ Anmeldesschluss 09. November 2017
‣ Dauer 11 Präsenztage
‣ Kosten 1.990 EUR (zahlbar in 3 Raten)
‣ Veranstaltungsort Dortmund, Hohe Straße 141
Termine 2017/2018
Tag 1+2: 30.11.2017, 14:00 – 18:00 h  und
1.12.2017, 09:30 – 17:00 h
Tag 3+4: 10.1.2018 und 11.1.2018,
jeweils 09:00 – 16:30 h
Tag 5+6: 22.2.2018 und 23.2.2018,
jeweils 09:00 – 16:30 h
Tag 7+8: 14.5.2018 und 15.5.2018,
jeweils 09:00 – 16:30 h
Tag 9+10: 11.6.2018 und 12.6.2018,
jeweils 09:00 – 16:30 h
Tag 11: 5.7.2018, 09:00 – 16:30 h und
6.7.2018, 09:00 – 12:00 h

Digital Learning Leadership - Gestaltung digitaler Lernumwelten und neue Rollen und Chancen pädagogischer Führungskräfte

Digitalisierung stellt eine große Herausforderung für alle Akteure im Bildungssystem dar. Das Alltagsleben ist umfassend von der Digitalisierung geprägt. Das Bildungssystem muss die notwendigen Voraussetzungen schaffen, damit Teilhabe und Mündigkeit für alle Heranwachsenden sowie Chancengleichheit für jedes einzelne Kind gesichert werden (vgl. „Schule in der digitalen Welt“).

Im Zeitalter von Industrie 4.0 sind Konzepte zur Einbeziehung digitaler Medien in der Schule überfällig. Aktuelle Studien zeigen, dass deutsche Schülerinnen und Schüler international den Anschluss verlieren könnten. Es mangelt den deutschen Schulen weniger an Einzelmaßnahmen, desto mehr aber an pädagogisch durchdachten Konzepten, die schulisches Lernen mit digitalen und durch digitale Medien in seiner Wirksamkeit unterstützen.

Die technischen Möglichkeiten werden im deutschen Bildungssystem noch zu oft als problematisch angesehen. So sorgen sich Lehrkräfte eher darum, wie sie den Einsatz von Smartphones zur unerlaubten Recherche bei Lernzielkontrollen unterbinden können, als dass sie deren interaktive Möglichkeiten, z.B. bei der Durchführung von lehrergesteuerten Rundgängen mithilfe des Smartphones und virtuellen Brillen in der „Virtual Reality“, nutzen würden.

„Pädagogik vor Technik“ muss der bewährte Grundsatz für die Ausstattung von Schulen sein. Die Medienkonzepte bilden entsprechend die Grundlage für die Ausstattungsentscheidungen des Schulträgers im Rahmen der Medienentwicklungsplanung (siehe „Schule in der digitalen Welt“).

 

Ziel des Studiums 

Ziel des Zertifikatskurses ist die Qualifizierung zur Umsetzung der Digitalisierungskonzepte des Landes NRW an der einzelnen Schule mit Fokus auf Schul- und Unterrichtsentwicklung. Der Kurs orientiert sich an den Handlungsfeldern der „Gemeinsamen Erklärung der Landesregierung, des Städtetages NRW, des Landkreistages NRW und des Städte- und Gemeindebundes NRW zur Umsetzung des Programms ‚Gute Schule 2020‘“ sowie den „Handlungsfeldern und Schlüsselkompetenzen für das Leitungshandeln in eigenverantwortlichen Schulen in NRW“ vom 17.6.2008, die der Schulleitungsqualifizierung des Landes NRW zugrunde liegen.

 

Zielgruppe

Der Zertifikatskurs wendet sich an Führungskräfte im Schulbereich, die mit der Umsetzung von Digitalisierungskonzepten des Landes mit Fokus auf Schul- und Unterrichtsentwicklung befasst sind, also an Schulleitungen, Didaktische Leiter/innen, Fachgruppen- und Stufensprecher/innen, Steuergruppenvorsitzende aller Schulformen sowie Kompetenzteamleitungen und Medienberater/innen.

 

Anmeldung

Sie können sich bis zum Anmeldeschluss am 09.11.2017 über dieses Bewerbungsformular schriftlich für den Universitäts-Zertifikatskurs anmelden. In dem Entgelt von 1.990 EUR (zahlbar in 3 Raten) sind Verpflegung und Kursmaterialien enthalten.

Mit Ihrer Anmeldung stimmen Sie den AGBs des Vereins „Wissenschaftliche Weiterbildung an der TU Dortmund e.V.“ zu.

 

Leitung:

Studienleitung: OSD Martin Fugmann, Schulleiter am Ev. Stiftischen Gymnasium, Gütersloh, bis 2016 Schulleiter an der German International School of Silicon Valley.
Wissenschaftliche Leitung: Prof. em. Dr. H.-G. Rolff, Akademieratsvorsitzender der DAPF
Der Kurs orientiert sich an den Anforderungen der SLQ NRW. Schwerpunkte und Inhalte können sich unter Mitwirkung der TN aktuell ändern.

 

Modulinhalt:

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Das erste Modul wird, ausgehend von den in Kollegien, Elternschaft und Gesellschaft verbreiteten Haltungen, die sich zwischen Skepsis und Euphorie bewegen, die zentralen Aspekte digitaler Schul- und Unterrichtsentwicklung adressieren. Darüber hinaus werden die Entwicklungsvorhaben der Landesregierung NRW (siehe Positionspapier vom Dezember 2016) und die daraus resultierenden Aufgabenprofile für Schulleitungen vorgestellt und in praktische Szenarien übertragen. Zu klären ist, was die Digitalisierung von Schule für die Rolle von Führungskräften bedeutet. Aspekte der Organisations- und Unterrichtsentwicklung in der Schule im Rahmen der Initiativen des Landes NRW sind zu klären. Hinzu kommt die Erläuterung des Studienrahmens (Lerntagebuch, Prüfungsordnung, Vorstellung der Module, Vorstellung der Lehrenden, Prüfungsformalia)

Dozenten: Martin Fugmann / Birgit Giering / Hans-Günter Rolff
Termin: 30.11.2017, 14:00 – 18 h  und 1.12.2017, 9:30 – 17:00 h

Im zweiten Modul werden digitale Lernmanagementsysteme für Schulen vorgestellt und angewendet, die nachweislich einen Mehrwert für das Lernen in folgenden Bereichen bedeuten: Selbststeuerung, Selbstbestimmung, Feedback, Peer to Peer Learning und individualisierte Rückmeldungen über Lernerfolge. Lernmanagementsysteme sind geeignet, Unterrichtsentwicklung im Hinblick auf Individualisierung und Umgang mit Heterogenität voranzubringen. Dazu müssen Schulleitungen in die Lage versetzt werden, die Potentiale digitaler Lernumgebungen vor dem Hintergrund des Ziels individueller Förderung von Schülerinnen und Schülern auszurichten. In diesem Zusammenhang sollen exemplarisch schulische Medienkonzepte auf der Basis des Medienpasses NRW erarbeitet werden, die pädagogische und technische Aspekte so miteinander verknüpfen, dass die TN z.B. dazu befähigt werden, sog. Pflichtenhefte für kommerzielle Anbieter in Zusammenarbeit mit dem Schulträger zu erstellen.

Dozent: Martin Fugmann / Ulrich Haas
Termin: 10.1.2018 und 11.1.2018, jeweils 9:00 – 16:30 h

Dieses Modul wird den Umgang mit nicht-hierarchischen Content Management Systemen wie Wikipedia, Wikispaces und Plattformen, die mit shared documents arbeiten, in den Fokus rücken. Schulische Homepages werden ebenfalls auf ihre kommunikativen Chancen hin untersucht und eigene Anforderungen an Websites werden entwickelt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden Konzepte kennenlernen und selbst entwickeln, mit denen partizipative Führung und kollegiale Kooperationen in Fachkonferenzen, Qualitätszirkeln, auch paritätisch besetzten schulischen Arbeitskreisen durch digitale Kommunikation unterstützt werden können. Dabei wird es auch um die Wissensorganisation auf Schulservern gehen, aber vor allem um die Gestaltung interaktiver und partizipativer Kommunikations- und Diskussionsprozesse auf digitalen Plattformen.

Dozent: Martin Fugmann / Dr. Peter Pahmeyer
Termin: 22.2.2018 und 23.2.2018, jeweils 9:00 – 16:30 h

Die Veränderungspotentiale, die sich für die Unterrichtskultur durch die Digitalisierung ergeben, sind enorm. Empirische Studien belegen, dass Changemanagement-Prozesse dort den größten Effekt haben, wo alle Partner im Bildungswesen in kommunalen bzw. regionalen Netzwerken kooperieren und Schulentwicklung als regionale Aufgabe verstanden haben. Anlässlich der finanziellen und pädagogischen Herausforderungen scheint dies auch im Bereich der Digitalisierung unerlässlich. In diesem Modul werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Digitalisierung als regionales bzw. kommunales Bildungsprojekt entwickeln. Projektpläne mit Zielen, Verantwortlichkeiten, Ressourcen werden beispielhaft erstellt und ausgewertet.

Dozenten: Martin Fugmann / Hans-Günter Rolff
Termin: 14.5.2018 und 15.5.2018, jeweils 9:00 – 16:30 h

Die Umsetzung digitaler Konzepte in Schule und Unterricht muss von Beginn an systematisch evaluiert und begleitet werden. Dazu muss sich jede Schule als lernende Institution begreifen, die ihre Maßnahmen auch auf der Basis valider und reliabler Datenerhebung vornimmt. Feedbackkultur, Evaluationsroutinen etc. müssen in selbstständigen Organisationen zum täglichen Handwerk gehören. In diesem Modul werden den Teilnehmern digitale Feedback- und Evaluationsinstrumente vorgestellt, die für Richtungsentscheidungen und Führungshandeln wichtige Daten liefern können. Außer dem von den Unfallkassen zur Verfügung gestellten Instrument IQES werden weitere Instrumente vorgestellt, vor allem solche aus dem Werkzeugkasten von QUA-LiS und dem IFS. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen Evaluationsschemata entwickeln, die geeignet sind, die Schul- und Unterrichtsentwicklung mit digitalen Medien evaluierend zu begleiten und Möglichkeiten zur nachhaltigen Steuerung zu geben.

Dozenten: Dr. Norbert Posse, Mitentwickler von IQES, und N.N.
Termin: 11.6.2018 und 12.6.2018, jeweils 9:00 – 16:30 h

Der Zertifikatskurs schließt mit einer Universitätsprüfung ab. Diese besteht darin, dass die TN ein Portfolio erstellen, das sich auf die Gestaltung digitaler Lernumwelten bezieht und neue Rollen und Chancen pädagogischer Führungskräfte reflektiert. Das Portfolio sollte Beispiele eigener Arbeit und eventuell weitere Dokumente enthalten. Die Portfolios werden am Prüfungstag in einem Prüfungsforum allen TN vorgestellt und diskutiert, so dass eine Art Professioneller Lerngemeinschaft entsteht. Am letzten Tag des Kurses werden die Ergebnisse im Zusammenhang gesichtet und Vorschläge zur Weiterentwicklung des Kurses erarbeitet sowie die Zertifikate vergeben.

Prüfer: Hans-Günter Rolff, TU-Dortmund / Martin Fugmann, Studienleiter
Termin: 5.7.2018, 9 – 16:30 h, 6.7.2018 9 – 12 h

 

Die Weiterbildung wird in Trägerschaft des Vereins „Wissenschaftliche Weiterbildung an der TU Dortmund e.V.“ durchgeführt.



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Kontakt

Dr. Jörg Teichert
Geschäftsführer

 

M.A. Erz. Wiss. Daniel Neubauer
Tel.: 0231 755-6632

 

 

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