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Kompaktangebot

für Schulleiterinnen und Schulleiter selbstständiger Schulen sowie deren Stellvertreter/innen

Dieses Angebot umfasst die Bausteine Unterrichtsentwicklung, Personalentwicklung, Qualitätsentwicklung und Konfliktmanagement, wie im folgenden ausführlich beschrieben. Interessensbekundungen zu den Veranstaltungen werden gesammelt, anschließend werden die genauen Gebühren berechnet und es wird ein Terminangebot unterbreitet.

Teilnehmerzahlen: mind. 10, max. 30 Teilnehmer/innen

Ort: Räume des Zentrums für Weiterbildung in Dortmund oder ggf. vor Ort bei kompletter Buchung des Kompaktangebotes durch einen Schulträger

Thema: Aufgabe und Rolle der Schulleiterinnen und Schulleiter im Prozess der Unterrichtsentwicklung

Trainer/in:
Prof. Dr. Hans-Günter Rolff, emeritierter Professor für Bildungsforschung am Institut für Schulentwicklungsforschung der Universität Dortmund. Langjährige Erfahrung in der Schulleitungsfortbildung. Mitherausgeber der Loseblattsammlung "Schulleitung und Schulentwicklung" und des Handbuchs "Professionswissen Schulleitung"

Christoph Höfer ist seit 2001 als schulfachlicher Dezernent für die Hauptschulen im Regierungsbezirk Detmold tätig. Darüber hinaus ist er verantwortlich für die Entwicklung und Umsetzung des Konzepts der Unterrichtsentwicklung im Projekt "Schule & Co. Herford" sowie dem bezirkseigenen Projekt "Korrespondenzschulen in der Bildungsregion Ostwestfalen-Lippe". Seit Jahren führt er Qualifizierungsmaßnahmen für Schulaufsichtsbeamte durch und veröffentlicht in verschiedenen Fachbüchern bzw. - zeitschriften.

Dauer der Weiterbildung:

2 Tage für Schulleiter/innen

1 Tag für die Stellvertreter/innen

Inhalt:

Im Zentrum des Seminars steht die praxisrelevante Klärung der Rolle der Schulleiterin/des Schulleiters in der Unterrichtsentwicklung der eigenen Schule. Herausgearbeitet werden die besonderen Möglichkeiten der Schulleitung im Verhältnis zur Steuergruppe und den anderen Akteuren bei der Entwicklung der Lernkompetenz aller Schülerinnen und Schüler.

Zunächst erfordert dies einen systematischen und schnellen Übergang von den Grundlagentrainings der Lerngruppen in den Alltag der Unterrichtsfächer. Das anzustrebende selbstgesteuerte Lernen im fachübergreifenden und im Fachunterricht erfordert angemessene Formen der Unterrichtsorganisation. Unstrittig ist , dass nachhaltige Unterrichtsentwicklung stark davon abhängt, dass Teamstrukturen im Kollegium entwickelt und abgesichert werden. Da in NRW Schulleiter immer auch in unterschiedlichem Umfang selbst in der Rolle des Unterrichtenden sind, kommt ihnen auch in Teamentwicklungsfragen eine Modellfunktion zu.

Im Seminar verstehen sich die Teilnehmenden selbst als Lernende und arbeiten aktiv mit. Es wird mit einer Reihe von Methoden und Strategien in kleinen Arrangements gearbeitet, die typisch für das Lernverständnis des Unterrichtsentwicklungsansatzes sind.

Thema: Personalentwicklung und Personalführung

Trainer/in:
Prof. Dr. Hans-Günter Rolff, emeritierter Professor für Bildungsforschung am Institut für Schulentwicklungsforschung der Universität Dortmund. Langjährige Erfahrung in der Schulleitungsfortbildung. Mitherausgeber der Loseblattsammlung "Schulleitung und Schulentwicklung" und des Handbuchs "Professionswissen Schulleitung"

Peter Höher, Dipl.-Päd., ist Geschäftsführer der HOEHER! Team GmbH Consulting Group in Schwerte. Er arbeitet als Lehrcoach (DBVC, Frankfurt und FCG, Forschungsstelle Coaching-Gutachten der Helmut Schmidt-Universität Hamburg). Zuvor war er als Personaldirektor in der Wirtschaft und als Mitglied der Geschäftsleitung der Unternehmensberatung Kienbaum Management Consultants tätig.

Dauer der Weiterbildung:

2 Tage für Schulleiter/innen

1 Tag für die Stellvertreter/innen

Inhalt:

Die Schulleiterinnen und Schulleiter der selbstständigen Schulen setzen sich mit ihrer neuen Rolle als Personalentwickler/in und Führungskraft auseinander und werden nach dem Workshop über anwendungsbezogene Kenntnisse der Personalführung und Personalentwicklung verfügen. Die TeilnehmerInnen lernen den Einsatz von diagnostischen Interventionen kennen. Sie führen Bestands- und Bedarfsanalysen durch. Die Schulleiterinnen und Schulleiter können Self Assessment-Instrumente in der Personalführung und Personalentwicklung sicher anwenden, wie Führungsstilanalyse, Motivationsstilanalyse, Konfliktstilanalyse, mit denen sie einen schulischen Personal- und Organisationsentwicklungsprozess strategisch und operativ begleiten. Die Teilnehmer simulieren Zielvereinbarungen und erfahren im Führungszyklus das Zusammenwirken von Coaching und Mentoring, Zielvereinbarung, Mitarbeiterbeurteilung und Personalcontrolling, Delegation und Mitarbeitersteuerung. Sie lernen unterschiedliche Gesprächsformen sicher anzuwenden, wie Zielgespräch, Beurteilungsgespräch, Motivationsgespräch, anlassbezogenes Kritikgespräch, Delegationsgespräch zur Personalentwicklung. Die TeilnehmerInnen beschäftigen sich mit individueller Laufbahnberatung für Führungs- und Fachlaufbahnen.

Arbeitsformen im Workshop sind:

Lehrinputs, Selbst- und Tandemlernprozesse, Selbstchecks, Rollensimulationen mit Peer Group Feedback und Videotraining, Fallsimulationen für die selbstständige Schule.

Thema: Aufgabe und Rolle der Schulleiterinnen und Schulleiter im Prozess der Qualitätsentwicklung

Trainer/in:
Dr. Martin Bonsen ist wissenschaftlicher Assistent am Institut für Schulentwicklungsforschung (ifs) der Universität Dortmund. Er hat vielfältige Erfahrungen in der Weiterbildung, insbesondere zu Fragen des Schulmanagements und zur Evaluation im Schulbereich. U.a. hat er in NRW eine 20tägige Fortbildungsreihe für Mitglieder der oberen und unteren Schulaufsicht konzipiert und durchgeführt und deutsche Auslandsschulen in der Region Nahost in Fragen der Evaluation beraten.

Dauer der Weiterbildung:

2 Tage für Schulleiter/innen

1 Tag für die Stellvertreter/innen

Inhalt:

Die 2tägige Veranstaltung dient der praxisorientierten Einführung in Grundkonzepte und Ideen der Qualitätsentwicklung in Schulen.

Zur Einführung werden grundlegende Begriffe dem Bereich der Qualitätssicherung und Evaluation erläutert. Es wird geklärt, welche unterschiedlichen Strategien der Qualitätsentwicklung derzeit diskutiert, teilweise schon implementiert, werden und wie diese sinnvoll ineinander greifen können. Eine besonders für Selbstständige Schulen relevante Frage ist dabei, wie Schulen sich systematisch und "datengeleitet" entwickeln können. Welche Anforderungen und Funktionen müssen Schule selbst erfüllen und welche Rolle spielt die Schulleitung hierbei?

Die Praxis der Qualitätsentwicklung wird idealtypisch anhand eines schulspezifischen Qualitätskreislaufes erläutert. Methoden der (Selbst-)Evaluation werden gemeinsam gesichtet und kritisch auf ihre Einsatzmöglichkeiten in der Schule hin untersucht. Zudem wird ein einfaches und äußerst ökonomisches Werkzeug zur Administration und Auswertung kleinerer Fragebogenerhebungen in der Schule vorgestellt.

Einen weiteren Schwerpunkt des Workshops bildet die Auseinandersetzung mit Fragen der gemeinsamen Reflexion und Entwicklung von Unterrichtsqualität. Ausgehend von der Entwicklung eines gemeinsamen Qualitätsverständnisses wird die Entwicklung von verbindlichen Qualitätskriterien erprobt, die für Zwecke der wechselseitigen Hospitation und Evaluation in Indikatoren überführt werden sollen.

Thematisiert werden neben Möglichkeiten des standardisierten Schülerfeedbacks zum Unterricht auch die Möglichkeiten (und Schwierigkeiten) der Unterrichtsbeobachtung zu Feedbackzwecken. Abgerundet wird die Veranstaltung über einen Ausblick auf Möglichkeiten mit Hilfe "Professioneller Lerngemeinschaften" eine gemeinsame Feedback- und Evaluationskultur im Kollegium zu fördern.

Thema: Konflikte in Reformprozessen

Trainer/in:
Heike Blum, Mediatorin und Ausbilderin für Mediation (BM), Supervision, Systemische Organisationsberatung, MTA und Ethnologin M.A., vielfältige Erfahrung in der Fortbildung von Lehrer/inne/n und Schulleitungen

Detlef Beck, Mediator (BM), Trainer für konstruktive Konfliktbearbeitung, Geschäftsführer des Bund für Soziale Verteidigung, Diplom-Ökonom und Diplom-Verwaltungswirt, vielfältige Erfahrung in der Fortbildung von Lehrer/inne/n und Schulleitungen

Dauer der Weiterbildung:

1 Tag für Schulleiter/innen

1 Tag für die 1. Hälfte des Kurses

1 Tag für die 2. Hälfte des Kurses

1 Tag für die Stellvertreter/innen

Inhalt: Veränderungskonflikte sind typische Konflikte in Organisationen, Institutionen und Systemen. Sie entstehen, wenn Anpassungen an eine sich verändernde Umwelt vorgenommen werden. Allerdings werden diese Anpassungen in der Regel nicht von allen gleichermaßen befürwortet. Die Einleitung von Veränderungsprozessen fördert häufig vielfältige "Widerstände" der Beteiligten zutage, die es den Initiatoren oftmals sehr schwierig machen, die geplanten Veränderungen erfolgreich umzusetzen.

Zeitlicher Ablauf: 1 Tag zur grundsätzlichen Wissensvermittlung mit der Gesamtgruppe (alle Schulleiter/innen). Anschließend jeweils 1 Tag in Halbgruppen zur Vertiefung und zum Training der Kompetenzen für konstruktive Konfliktlösungen.

Einzelthemen der Veranstaltung sollen sein:

  •  Veränderungshemmnisse im System Schule zu identifizieren
  • Konflikt fördernde und Widerstand erzeugende Vorgehensweisen in Veränderungsprozessen zu erkennen und in ihrer Unterschiedlichkeit wahrzunehmen
  • Eigene Konflikt fördernde Verhaltensweisen auszumachen und Möglichkeiten deeskalierender Handlungsoptionen zu trainieren
  • Interessenorientierte Gestaltung von Veränderungsprozessen in Kooperation mit den Beteiligten
  • Grundgedanken eines systemischen und interessenorientierten Konfliktmanagements