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Bundeskongress Schulleitung 2016

 

Wir möchten uns herzlich bei allen TeilnehmerInnen und DozentInnen
sowie HelferInnen und PartnerInnen für den gelungenen Bundeskongress Schulleitung 2016
der Deutschen Akademie für Pädagogische Führungskräfte bedanken!

 

Die von den DozentInnen zur Verfügung gestellten Materialien können Sie hier downloaden.

  


TU Dortmund

DAPF

Beltz

 

Bundeskongress Schulleitung 2016

 

Erfolgreich leiten

Handwerkszeug für Schulleitung

 

Mitveranstalter:

UK NRW

Allgemeiner Schulleitungsverband Deutschlands e.V.

Allgemeiner Schulleitungsverband Deutschlands e.V.

 

Auf diesem eintägigen Fachkongress erhalten Schulleiterinnen und Schulleiter, sonstige pädagogische Führungskräfte, Vortragende und Forschende aus der einschlägigen Wissenschaft, praxiserfahrene Moderatorinnen und Moderatoren sowie Verbandsvertreterinnen und -vertreter die Möglichkeit zum Upgrade und zum intensiven fachlichen Austausch rund um das Thema „Erfolgreich leiten“, das im Zuge der wachsenden Anforderungen an Schulleitung zunehmend im Fokus steht. Um den Teilnehmenden umfangreiche Gelegenheiten zur Erweiterung ihres Handwerkszeugs zu ermöglichen, wird ein thematisch vielfältiges Werkstattangebot angeboten: Neben einem Doppelvortrag im Plenum bietet das Programm die Möglichkeit zur Teilnahme an Vorträgen im Halbplenum und an einer individuellen Auswahl aus rund 20 Werkstätten.

Der Bundeskongress Schulleitung 2016 ist der 7. Schulleitungs-Kongress, den die Deutsche Akademie für Pädagogische Führungskräfte (DAPF) im Zeitraum ihres 10-jährigen Bestehens durchführt. Die beiden aktuellen Bundeskongresse zeichnen sich sowohl durch ein erweitertes Trägerkonsortium, als auch durch ihren Standort im erprobten Kongresszentrum der Dortmunder Westfalenhallen aus.

Der Kongress wird in den einzelnen Bundesländern als Fortbildung anerkannt.

 

Datum/Zeit:

24. September 2016 (Samstag)
Beginn um 10:00 Uhr, Ausklang ab 16:30 Uhr

Ort:

Kongresszentrum Westfalenhallen Dortmund

Kosten:

Entgelt 169 EUR pro Person

Stornierung: Eine Stornierung ist nur schriftlich bis zum 16.09.2016 möglich. Aus organisatorischen Gründen müssen wir eine Bearbeitungsgebühr von 25 EUR erheben. Bei einer Stornierung nach diesem Termin oder Nichtteilnahme ist der volle Tagungsbeitrag zu zahlen.

Im Preis inbegriffen: 

Teilnahme an den Vorträgen und Werkstätten (Auswahl bei Anmeldung), Tagungsmaterialien, Pausengetränke und Mittagessen

Anmeldung: Bitte beachten Sie die AGBs.

Der Anmeldezeitraum endete am 19.09.2016.

 

 

Kongresszentrum Westfalenhallen Dortmund

Die Westfalenhallen sind einer der vier größten Messestandorte in NRW und international eine feste Größe bei Konzerten und Sportveranstaltungen. Die Westfalenhallen umfassen ebenfalls das größte Kongresszentrum der Region mit weit mehr als 1.000 Terminen jährlich.

Wir begrüßen Sie herzlich im renovierten Goldsaal des Kongresszentrums. Die Ausstellungen, Werkstätten und die Verpflegung finden in den unmittelbar angrenzenden Räumlichkeiten ihren Platz.

Das Kongresszentrum ist mit dem öffentlichen Nahverkehr (U-Bahn-Linie U45) oder dem Auto gut und bequem zu erreichen (Adresse: Rheinlanddamm 200; 44139 Dortmund). Ausreichende Parkplätze (gebührenpflichtig) in unmittelbarer Nähe stehen zur Verfügung.


Mit freundlicher Unterstützung von:

QUA-LiS NRW

Schulmanagement NRW

 

Programm Bundeskongress 2016

Für nähere Informationen fahren Sie bitte mit der Maus über die Vorträge.
(Sie verwenden einen Screenreader und haben Anzeigeprobleme? Klicken Sie hier: Beschreibung dauerhaft einblenden)

 

Samstag, den 24. September 2016

Gesamtkonzeption: Prof. em. Dr. Hans-Günter Rolff
Gesamtmoderation: Prof. em. Dr. Bernd Gasch, TU Dortmund/DAPF
Ab 09.00 Uhr Anmeldung und Begrüßungskaffee
10.00 – 10.15 Uhr

Begrüßung und Eröffnung
Prof. Dr. Dr. h.c. Ursula Gather, Rektorin der TU Dortmund

10.15 – 11.00 Uhr Plenumsvortrag: Schule in der digitalisierten Gesellschaft (Prof. Dr. Wilfried Bos, IFS, TU Dortmund) / Digitale Medien: Chancen und Nutzen für die Unterrichtsentwicklung (Martin Fugmann, bis Sommer 2016 Schulleiter German International School Silicon Valley)Mit der International Computer and Information Literacy Study (ICILS) 2013 wurden erstmalig computerbasiert computer- und informationsbezogene Kompetenzen von Achtklässlerinnen und Achtklässlern international vergleichend untersucht. Dabei wird angenommen, dass diese fächerübergreifende Kompetenz zentral für die erfolgreiche Teilhabe in der Wissens- und Informationsgesellschaft ist. Im Rahmen des Vortrags  werden Ergebnisse der Studie ICILS 2013 sowie der in Deutschland vertiefend durchgeführten Studie Schule digital – der Länderindikator 2015 vorgestellt. Der Vortrag schließt mit möglichen Entwicklungsperspektiven für das deutsche Bildungssystem.
11.00 – 11.30 Uhr Pause
11.30 – 13.00 Uhr

ca. 10 Werkstätten parallel in Kleingruppen und
1 Vortrag und Disskusion im Halbplenum: Die Rolle von Schulleitung in regionalen Bildungslandschaften (Dr. Manfred Beck, Stadtdirektor und Schul-, Sozial und Kulturdezernent der Stadt Gelsenkirchen)

Gesellschaftliche Aufgaben, wie Entkoppelung des Bildungserfolgs von der sozialen Herkunft, wie die Integration von Neuzuwanderern, wie die Gestaltung von Ganztag, wie Inklusion, wie Bildung für nachhaltige Entwicklung, erfordern ein enges Zusammenspiel von Verantwortungsträgern im staatlichen Bildungssystem und der kommunalen Selbstverwaltung. Schulleitungen übernehmen wichtige Aufgaben in quartiersbezogenen Bildungsverbünden und Regionalen Netzwerken. Über das klassische Management der eigenen Schule hinaus, gilt es im Verbund mit außerschulischen Partnern das Gemeinwesen mitzugestalten.
13.00 – 14.00 Uhr Mittagessen
14.00 – 15.30 Uhr

ca. 10 Werkstätten parallel in Kleingruppen und
1 Vortrag und Disskusion im Halbplenum: Der weite Horizont der Inklusion – Lernschwache, Hochbegabte, Migranten- und Flüchtlingskinder (Prof. em. Dr. Klaus Klemm, Universität Duisburg-Essen)

Der Umgang mit Heterogenität ist alles andere als eine neue Aufgabe, der sich die Schulen in Deutschland stellen müssen und auch – nach Schulstufen und –formen unterschiedlich intensiv – stellen müssen und auch stellen. Die Schwierigkeiten, die damit verbunden sind, werden in den kommenden Jahren noch größer werden. Insbesondere aus der Einbeziehung von Kindern und Jugendlichen mit sonderpädagogischem Förderbedarf in den Unterricht der allgemeinen Schulen und aus der Aufnahme von Flüchtlingskindern und flüchtenden Kindern erwachsen neue Herausforderungen. Diese Herausforderungen werden beschrieben; Erfahrungen, auf die Deutschlands Schulen bei ihrer Bewältigung zurückgreifen können, werden dargestellt; neue Lösungsansätze werden skizziert.
15.45 – 16.00 Uhr

Plenum mit Bilanzierung des Tages
Prof. Dr. Claus Buhren (DAPF)
Eugen Ludwig Egyptien (Direktor der Qualitäts- und UnterstützungsAgentur - Landesinstitut für Schule NRW)

16.00 – 16.30 Uhr

Zum guten Schluss: Klaus Kreischer (Erlebensberater, Clown und Pantomime)

Ab 16.30 Uhr Ausklang

Abschlusscafé in Goldsaal und Ausstellerforum

  

Werkstätten:

Für nähere Informationen fahren Sie bitte mit der Maus über die Werkstätten.
(Sie verwenden einen Screenreader und haben Anzeigeprobleme? Klicken Sie hier: Beschreibung dauerhaft einblenden)

 

Vormittag

1. Ein drängendes Thema der Schulentwicklung: Sprachlernen, Sprachbildung, Sprachförderung im sprachsensiblen (Fach-)Unterricht, Prof. Dr. Josef Leisen, Johannes Gutenberg Universität Mainz/Studienseminar KoblenzWenn doch bloß die Sprachprobleme in meinem Unterricht nicht wären! Das ist ein oft gehörter Ausruf von Lehrkräften. Sprachlernen in den Fächern? Ist das nicht die Aufgabe des Deutschunterrichts? Soll ich jetzt auch noch Sprache unterrichten? Diese Fragen stellen Fachlehrkräfte. Eine weitere Frage schließt sich an: Wie soll ich das machen, wenn ich dafür nicht ausgebildet bin? Die Fragen sind berechtigt, doch es führt kein Weg an der Sprachbildung und der Sprachförderung in allen Fächern vorbei. Zum einen gehen Fachlernen und Sprachlernen im Fach Hand in Hand und können nicht getrennt werden. Zum anderen zeigt sich zunehmend eine sprachliche Heterogenität in der Schülerschaft. Neue Herausforderungen stellen sich in den Übergangsklassen. In der Werkstatt wird das Konzept des sprachsensiblen Unterrichts vorgestellt und an Beispielen praxisnah demonstriert. Es werden Vorschläge diskutiert, die Schule zur „sprachsensiblen Schule“ zu entwickeln.
2. Strukturelle Führung, Gisela Schultebraucks-Burgkart, Schulleiterin Grundschule Kleine Kielstraße DortmundPersonale Führung durch Interaktion wird ergänzt durch "Leading from behind" durch organisatorische Maßnahmen. Strukturen - bewußt geschaffen, um bestimmte Aufgaben zu erfüllen - ermöglichen indirekte Führung. Sie beeinflussen die Arbeit der Kolleginnen und Kollegen, ohne dass der Einfluss unmittelbar von einer Person ausgeht. In dieser Werkstatt werden Beispiele struktureller Führung an der Grundschule Kleine Kielstraße vorgestellt und Strukturen an der eigenen Schule reflektiert, bzw. Weiterentwicklungsmöglichkeiten erarbeitet.
3. Traumatisierung bei Flüchtlingskindern im Schulalltag: Was Schulleiter/innen darüber wissen sollten, Mike Clausjürgens/Derya Gök, Institut für systemische Familientherapie, Supervision und Organisationsentwicklung EssenDie Werkstatt soll über den Umgang mit Traumatisierung bei Flüchtlingskindern im Schulalltag informieren. Zunächst wird Grundlagenwissen über Traumata, Traumafolgeerscheinungen und traumaspezifische Symptome im Kindes- und Jugendalter, unter der Berücksichtigung interkultureller Besonderheiten und traumapädagogischer Grundlagen, vermittelt. Anschließend werden mögliche Erfahrungen der Teilnehmer aufgegriffen und Unterstützungsmöglichkeiten im Schulalltag und darüber hinaus diskutiert.
4. Die Generation Y in den Lehrerzimmern, Klaus Beringer/Sabine Bretschneider, Schulentwicklungsbegleiter Stuttgart/KonstanzAn vielen Schulen findet in den Kollegien derzeit ein sich schnell vollziehender Generationswechsel statt. Viele der Kolleginnen und Kollegen, die in den späten 70er und frühen 80er Jahren eingestellt wurden, gehen in Ruhestand. Neu eingestellt werden junge Kolleginnen und Kollegen, die nach 1980 geboren wurden und typisierend als Vertreter der Generation Y beschrieben werden. Untersuchungen zu Einstellungen, Werten und der Persönlichkeit der Vertreter/innen dieser Generation kommen teilweise zu höchst unterschiedlichen Einschätzungen. Was ist die Generation Y und wie ist ihre Beziehung zu ihren Führungspersonen? Welche neuen / anderen Herausforderungen für Führung und Personalentwicklung resultieren daraus? Was könnten brauchbare Ansätze einer generationssensiblen Führung und Personalentwicklung sein? Ziel des Workshops ist ein erfahrungsbasierter Diskurs zu ersten Überlegungen zu einer Skizze generationssensibler Führung und Personalentwicklung.
5. Anreize für Schulen - Schulentwicklungspreis Gute gesunde Schule, Dr. Anne Müller, Unfallkasse NRWIn diesem Schuljahr verleiht die Unfallkasse Nordrhein-Westfalen den Schulentwicklungspreis Gute gesunde Schule zum zehnten Mal an Schulen, die Gesundheitsförderung und Prävention in ihre Qualität integrieren. Mit insgesamt 500.000 Euro Preisgeld handelt es sich um den höchstdotierten Schulpreis in Deutschland. Preisträger berichten aber nicht nur von dem Preisgeld als Anreiz für eine Teilnahme. In dem Workshop werden die verschiedenen Anreize für eine Teilnahme sowie das Bewerbungsverfahren vorgestellt.
7. Systemische Arbeit mit Leit- und Glaubenssätzen in der Schulleitung, Dr. Holger Lindemann, Universität Oldenburg „Wer glaubt, dass eine Schulleitung eine Schule leitet, der glaubt auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten.“ Leitungsstrukturen und Leitungskultur in Schule sind geprägt von den unterschiedlichsten Rollenvorstellungen und Leitsätzen. Diese bestehen aus Verboten, Geboten und Richtlinien, die allzu oft die unausgesprochene Grundlage für das Führungshandeln der Schulleitung bilden. Der Workshop zeigt Methoden, mit denen Leit- und Glaubenssätze über Schulleitung im Kollegium transparent gemacht und produktiv umformuliert werden können.
8. Konferenzleitung - Nach der Konferenz ist vor der Konferenz, Harald Willert, SLV NRWIn der Konferenzkultur jeder Schule spiegelt sich das Leitungsverständnis von Schulleitung. Stärken und Schwächen in Bezug auf die Leitungskompetenz und die Umsetzung des Führungsanspruchs werden hier augenfällig. Diesen Zusammenhang zu verdeutlichen, mögliche Ansätze und Vorgehensweisen zu reflektieren und notwendiges „Handwerkszeug“ zu vermitteln, hat sich das Seminar „Konferenzen leiten“ zur Aufgabe gemacht. Am Beispiel formaler Konferenzen (LK, SK, FK), aber auch in Bezug auf die Leitung von kleingruppen werden folgende Aspekte bearbeitet: Arbeitsebenen in der Schule, Rolle der SL’/des SL/ Gruppenleitung, Bedingungsanalyse (Sach-, Organisations- und Personalebene). Konferenzkultur, Konferenzmethodik u. a.
9. Wertschätzende Schulleitung - Der Weg zu Engagement, Wohlbefinden und Spitzenleistungen, Prof. Dr. Olaf-Axel Burow, Universität Kassel Neuere Studien zeigen, dass der Einfluss von Schulleitungen auf das Engagement der KollegInnen, auf das Schulklima und die Leistungsergebnisse größer ist, als wir es bisher vermutet haben.In meinem Vortrag werde ich die wichtigsten Erkenntnisse vorstellen und mit meinem Modell der "Wertschätzenden Schulleitung" Konsequenzen für erfolgreiches Schulleitungshandeln aufzeigen.
10. Widerstandsfähig im Umgang mit Widerständen im Schulleitungsalltag - Resilienz durch flexible, bewegliche und kreative Reaktionen –, Barbara Wiwianka/Christina Terfurth, Qualitäts- und UnterstützungsAgentur – Landesinstitut für Schule NRW (QUA-LiS)Die Fähigkeit, mit Stress gut umgehen zu können und Widerstände, Kritik und Rückschläge besser wegstecken zu können, ist zu einer grundlegenden Kompetenz geworden. Über den Umgang mit schwierigen Situationen können wir viel von den "Stehauf-Menschen" lernen, denn sie verfügen über Resilienz – das heißt, über ein gutes Maß an psychischer Widerstandskraft. Belastende Situationen im Schulleitungshandeln werden nicht selten durch Widerstände ausgelöst. Welche kreativen Reaktionen kann ich in diesen Situationen zeigen? Welche methodischen Werkzeuge kann ich selbstwirksam einsetzen? Mit Antworten auf diese Fragen zur eigenen Impulssteuerung bei Widerständen wollen wir uns in diesem Workshop beschäftigen. Neben einer kurzen Einführung in das Thema lernen Sie kleine praxisnahe Methoden kennen, die Sie in Ihrem in Ihrem persönlichen Umgang mit Widerständen möglicherweise unterstützen. Es wird Gelegenheit und Raum gegeben, sich selbst in kleinen Rollenspielsequenzen zu erleben und die gezeigten Methoden auszuprobieren.

 

Nachmittag

11. Die Deutsche Schule im Silicon Valley auf dem Weg ins digitale Zeitalter, Martin Fugmann, Schulleiter German International School Silicon Valley (USA)Die Werkstatt gibt Einblicke in die Welt der Lernmanagementsysteme, stellt Werkzeuge vor, die den Konzepten des Blended Learning und Flipped Classroom entsprechen und zeigt wie man Plattformen zur Optimierung von Kommunikation innerhalb des Kollegiums und der Schulleitung nutzen kann. Am Beispiel der deutschen Schule im Silicon Valley (USA) wird gezeigt, welchen Mehrwert digitale Medien in Schule und Unterricht besitzen, wie sich Konzepte kooperativen Lernens und gängiger Methodencurricula mit dessen Unterstützung realisieren lassen und wie digitale Medien partizipative Führungs- und Kommunikationsstrategien in der Schule unterstützen können.
12. Rhetorik für Schulleiter/innen, Dr. Barbara E. Meyer, LMU MünchenAls Schulleiter/in müssen Sie tagtäglich informieren (z.B. über neue Vorgaben), unterhalten (z.B. eine Rede bei einer Abschlussfeier halten), aber auch und überzeugen (z.B. von Ihrer Vision für die Schule). Dies sind die drei Funktionen der klassischen Rhetorik, daher leuchtet es ein, dass Ihnen das Informieren, das Unterhalten und das Überzeugen besser gelingt, wenn Sie an Ihrer Rhetorik feilen. In diesem Workshop werden wir uns daher damit beschäftigen, wie Sie von anderen "gelesen" werden, was "gute Rhetorik" ist und Sie Ihre Rhetorik systematisch verbessern können.
13. Konfliktfähige Führung - Konfliktfähigkeit im Gespräch – Konfliktmanagement in Ihrer Institution, Margret Rössler, SLV NRWSchwierige Gesprächssituationen konstruktiv gestalten (Klärung der eigenen Rolle, Entscheidung über den situationsangemessenen Führungsstil, Klärung der „inneren Haltung“, Leitfaden zur Führung konflikthaltiger Gespräche). Gesprächsführung und Beziehungsgestaltung in der Institution (Organisationsformen zur Unterstützung wertschätzender Kommunikation)
14. Flüchtlingskinder als Schülerinnen und Schüler in der Schule: Herausforderungen, Aufgaben, Handlungsschritte und Verantwortung von Schulleitungen, Botho Priebe, Aus- und Fortbildner, Berater, Publizist, Herausgeber (Münster)Der Strom der Flüchtlinge aus Kriegs- und Bürgerkriegsgebieten, aus Hunger- und Elendszonen der Welt hält an und wird auch weiterhin hunderttausende von Kindern und Jugendlichen als Schülerinnen und Schüler in unsere Schulen bringen. Sie sind mit ihren Familien oder auch allein und unbegleitet gekommen, sind oft verängstigt und traumatisiert, hungrig und schutzbedürftig. Wie können wir unseren Aufgaben und unserer Verantwortung gerecht werden? Wie gestalten wir unsere Schulen so, dass diese neuen Schülerinnen und Schüler eine Willkommenskultur erleben, lernen können und sich in unsere Schulen und in unsere Gesellschaft integrieren können? Hier kommt es entscheidend auf Haltung, Handeln und Verantwortungsbereitschaft von Schulleitungen an, die gemeinsam mit ihren Kollegien, den Flüchtlingseltern und den außerschulischen Partnereinrichtungen ihre Schulen entschlossen gestalten. Was sollten Schulleitungen wissen und können?
15. Umgang mit schwierigen Gesprächssituationen im Elterngespräch, Juniorprof. Dr. Gernot Aich, Pädagogische Hochschule Schwäbisch GmündGespräche mit Eltern sind teilweise nicht einfach! In der Veranstaltung wird dargestellt, mit welcher Grundhaltung man auch in schwierigen Situationen ruhig und gelassen bleibt und wie man das Gespräch dadurch in eine produktive Richtung lenken kann.
16. Die Gefährdungsbeurteilung – ein grundlegendes Instrument zur Integration des Arbeitsschutzes in das schulische Gesundheitsmanagement, Angelika Röhr, Unfallkasse NRWPrävention und Gesundheitsförderung in einer guten gesunden Schule sind weder einfache, noch kurzfristige Aufgaben. Sie erfordern in der Regel Maßnahmen, die auf Veränderungen der Werte und Haltungen sowie der Strukturen und Prozesse abzielen. Es ist zudem notwendig, Instrumente zu nutzen, die helfen, die anstehenden Aufgaben ressourcenorientiert und nachhaltig wirksam umzusetzen. Wie das schulische Gesundheitsmanagement vom Instrument „Gefährdungsbeurteilung“ profitieren kann, ist Thema dieser Werkstatt. Dabei kommt dem Aspekt der Reduzierung der psychischen Belastungen ein besonderer Stellenwert zu.
17. Führungskräfte-Talente an meiner Schule finden und fördern, Sonja Gerland-Péus/Bernd Leven, Qualitäts- und UnterstützungsAgentur – Landesinstitut für Schule NRW (QUA-LiS)Talentförderung ist eine Führungsaufgabe. Um die Zukunftsfähigkeit der eigenen Schule und des Schulsystems sicherzustellen, ist das Finden und Fördern geeigneter Führungskräfte unerlässlich. Wichtig und herausfordernd gleichermaßen ist es dabei, das gesamte Spektrum an Entwicklungsmöglichkeiten und Zielperspektiven für Lehrkräfte im Blick zu haben. Wie werde ich auf Talente aufmerksam? Wie kann ich für jede Lehrkraft den für sie passenden Entwicklungsweg eröffnen? Über welche Wege und mit welchen Mitteln kann ich eine breit und frühzeitig angelegte Talentsuche und –förderung umsetzen? Wie kann ich bei meinen Lehrkräften eine entwicklungsförderliche Einstellung entfalten? Die Werkstatt bietet über diese und weitere Fragestellungen ein Spektrum an unterschiedlichen Optionen und Werkzeugen, die die Talentsuche an der eigenen Schule gestalten helfen.
18. Schule leiten mit systemischem Blick, Paul Baerecke/Agnes Trüstedt, Qualitäts- und UnterstützungsAgentur – Landesinstitut für Schule NRW (QUA-LiS)In diesem Workshop sollen zunächst die Grundzüge und –annahmen der systemischen Sicht kurz vorgestellt werden, wobei besonders das Führen und Leiten von Organisationen im Fokus stehen soll. Innerhalb des komplexen Beziehungsgeflechts „Schule“ bedeutet systemisches Leiten, dass nicht so sehr die handelnden Personen, sondern deren Kommunikation untereinander im Fokus steht. Es geht dann darum, die erforderlichen Prozesse anzuregen, dabei die Beteiligten einzubinden und zum Finden passender Lösungen zu ermuntern, indem vor allem Ressourcen in den Blick genommen werden. Lösungsorientierung ersetzt hierbei Problemorientierung. Dies wird an Beispielen verdeutlicht und ggf. ausprobiert.
19. Flüchtlinge integrativ beschulen oder in separaten Klassen?, Gudrun Wolters-Vogeler/Cornelie Seedig, Schulleiterinnen Grundschule An der Haake Hamburg/Christian-Rauch-Schule Bad ArolsenÜberall werden Willkommensklassen oder Flüchtlingsklassen aufgemacht, es gilt für diese Kinder und Jugendlichen schnell Deutsch zu lernen, um integriert zu werden. Welche Wege zwischen Separation und Integration sind erfolgreich? Beispiele aus einer Grundschule und einem Gymnasium zeigen verschiedene Wege auf und regen an, eigene Wege zu finden.
20. Die persönliche Seite der Schulentwicklung - Kein Selbsterfahrungstrip, Dr. Elmar Philipp, Freiberuflicher Fortbilder und FachbuchautorSich selbst gut zu kennen und zu verstehen ist eine Grundvoraussetzung, um als Schulleiter/in wirksam zu sein und als „Change Professional“ Veränderungen zu begleiten. Ausgangspunkt dieser Werkstatt ist der duale Fokus, der die innere und äußere Aufmerksamkeit miteinander verbindet (nach der „Change Leadership Group“ zur Unterrichtsentwicklung, Harvard), wobei der Schwerpunkt auf den persönlichen Ressourcen und Stärken liegen wird. Es geht aber auch um das Bewusstmachen innerer Widerstände und Unsicherheiten im Umgang mit den nicht gerade wenigen Veränderungsanforderungen. Im einzelnen werden die folgenden Themen im Wechsel zwischen Vortrag, Gruppe und individueller Reflexion angeboten: 1. Der Ansatz der „Change Leadership Group“ (Wagner/Kegan): Doppelte Herausforderung der organisatorischen Veränderung und des persönlichen Wachstums; 2. „Faustregeln“ und Erfahrungssätze für interne Veränderer (z.B.: „Denke in Wirkungen und nicht in Absichten!“ Oder: „Es gibt mehr Betroffene als Du denkst!“); 3. „Meine persönliche Landschaft gegen Veränderung“: Problemidentifikation, „offizielles“ Commitment, „heimliches“ Commitment; 4. Instrument Ich: Holistische Diagnose des Selbst (z.B.: Sinn, Vision, Beziehungen..)

  

Zielgruppe:

Zielgruppe der Veranstaltung sind (auch stellvertretende) Schulleiterinnen und Schulleiter, Lehrerinnen und Lehrer mit Interesse an Leitungsaufgaben, Schulaufsichtsbeamtinnen und Schulaufsichtsbeamte, Schulbegleiterinnen und Schulbegleiter sowie alle an Schulleitung als Profession interessierten Personen.

 

Ansprechpartner/innen:

Deutsche Akademie für Pädagogische Führungskräfte (DAPF)

Geschäftsführer Dr. Jörg Teichert

Hohe Str. 141

44139 Dortmund

 

Wiss. Mitarbeiterin Britta Ratajczak, M.A.

Tel: (0231) 755 - 6621

Fax: (0231) 755 - 6619

 

Weitere durchgeführte Kongresse der DAPF

2014
Bundeskongress - Schulleitung - Handwerkszeug für Schulleitung

2012
Handwerkszeug für Schulleitung

2010
Qualität an allen Schulen – ein Unterstützungsangebot

2009
Schulleitung und Unterrichtsentwicklung

2007
Immer mehr Daten – und was dann? Was bringen Inspektionen, Lernstandserhebungen, SEIS, etc. für meine Schule?

2006
Neue Herausforderungen an Schulleitungen



Nebeninhalt

Ansprechpartner/innen:

Deutsche Akademie für Pädagogische Führungskräfte (DAPF)

Geschäftsführer Dr. Jörg Teichert

Hohe Str. 141

44139 Dortmund

 

Wiss. Mitarbeiterin Britta Ratajczak

Tel: (0231) 755 - 6621

Fax: (0231) 755 - 6619

 

Anfahrt:

Anfahrtsbeschreibung des Kongresszentrums Westfalenhallen

 

Download:

Der Flyer zum Bundeskongress als PDF

Das Programm als PDF

Materialien