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Kursübersicht UEFA

Modulplan:

Modul 1 - Rollenklärung, Führungshandeln und Unterrichtskonzepte

Am Anfang der inhaltlichen Arbeit stehen Bestandsaufnahmen zur UE im eigenen Arbeitsbereich und das Spektrum wirksamen Führungshandelns im Vordergrund.

Die Teilnehmenden erproben gemeinsam eine kollegiale Fallberatung, die in den weiteren Modulen fortgesetzt wird. Am 2. Kurstag werden grundlegende Unterrichtskonzepte und -formen vorgestellt und erarbeitet, die für Unterrichtsentwicklung bedeutsam sind. Die ausgewählten Konzepte haben Bezug zu den mit Unterrichtsentwicklung verbundenen Perspektiven der Binnendifferenzierung und der Individualisierung. Hinter all dem steht der Anspruch der Entwicklung einer Unterrichtskultur, die einen professionellen Umgang mit Heterogenität, Individualisierung und Chancengleichheit ermöglicht.

2 Tage (25. – 26. November 2014)

Dozent des 1. Tages: Prof. em. Dr. Hans-Günter Rolff, Vorsitzender des Akademierats der DAPF und Berater des MSW zu Fragen der UE

Dozent des 2. Tages: Prof. Dr. Johannes Bastian, Universität Hamburg


Modul 2 - Wirksame Unterrichtsentwicklung am Beispiel der Einführung von Inklusion

Umsetzungsvorhaben, wie beispielsweise die Einführung von Inklusion, setzen umfassende Entwicklungsprozesse im Unterricht und zunehmend in der Gestaltung von Kooperation voraus. In diesem Seminar werden auf dem Hintergrund eines groß angelegten Unterrichtsentwicklungsprojektes mit 200 Schulen drei Voraussetzungsbedingungen für eine wirksame Unterrichtsentwicklungsarbeit vorgestellt und diskutiert: (1) notwendige strukturelle Rahmensetzungen der Schule, (2) Motivationsgrundlagen der Lehrkräfte für die Entwicklungsarbeit und (3) Prozessorientierung der Supportangebote, welche die Entwicklungsbemühungen unterstützen sollen. Abgestützt auf dieses Beispiel werden allgemeine Grundsätze und Prinzipien für die Gestaltung von Unterrichtsentwicklungsprojekten erarbeitet.

2 Tage (28. – 29. Januar 2015)

Dozent: Michele Eschelmüller, Aarau, Schweiz, Leiter Fachstelle Unterrichtsentwicklung und Lernbegleitung an der PH Nordwest-Schweiz


Modul 3 - Von der Qualitätsdiagnose zur Unterrichtsentwicklung

In diesem Modul geht es  um die Frage, wie sich Unterrichtsqualität so erfassen lässt, dass daraus Impulse für Unterrichtsentwicklungsprozesse gewonnen werden können. Vor allem interessiert dabei, wie unterrichtsbezogene Qualitätsdiagnosen auf Schulebene inszeniert und gesteuert werden können. Darauf aufbauend geht es um die Frage, wie ein praktikabler, auf Grundlagen des Projektmanagements abgestützter Entwicklungsplan für die individuelle und schulweite Unterrichtsentwicklung erarbeitet werden kann.

2 Tage (10. - 11. März 2015)

Dozent: Dr. Norbert Landwehr, Aarau Schweiz, Leiter des Forschungsbereichs Qualitätsmanagement der PH Nordwest-Schweiz


Modul 4 - Gelingensbedingungen für eine unterrichtszentrierte Schulentwicklung

Aus der Forschung zur Organisations- und Schulentwicklung ist bekannt, dass die Erfolgswahrscheinlichkeit von Entwicklungsprojekten steigt, je höher der Grad an aktiver Beteiligung aller von der Entwicklung Betroffenen ist. In der Regel setzt dies eine intensive Auseinandersetzung mit individuellen und organisationalen Aspekten des Widerstands und der schulkulturellen Anpassung voraus. In diesem Seminar wird der Frage nach gegangen, wie Veränderungsprozesse inszeniert werden können, die zum einen auf der individuellen Ebene die Widerstandsdynamik produktiv nutzen und zum andern auf der institutionellen Ebene auf eine Transformation der Schulkultur abzielen.

2 Tage (29. - 30. April 2015)

Dozenten: Michele Eschelmüller und Prof. Dr. Norbert Landwehr


Modul 5 - Zur Innenarchitektur von Unterrichtsentwicklung

UE steht im Mittelpunkt von Schulentwicklung. Es gibt allerdings noch offene Fragen. Sie beziehen sich auf die Auswahl der Konzepte (Prioritäten), auf die Gestaltung der Umsetzung und die Sicherung der Nachhaltigkeit durch Change Management. UE erzeugt Aufgaben, die von einzelnen Lehrkräften nicht allein bewältigt werden können. Hier sind die pädagogischen Führungskräfte gefordert, nämlich Schulleitungen, Fach-, Stufen, Abteilungs- und Bildungsgangleiter, Steuergruppensprecher usw. Im Modul 4 wird besprochen und praktisch erarbeitet, wie dieser Personenkreis die UE beflügeln und organisieren kann. Zudem wird die kollegiale Fallberatung fortgesetzt.

2 Tage (23. - 24. Juni 2015)

Dozent: Prof. Dr. H.-G. Rolff


Modul 6 - Strukturen von UE und Professionelle Lerngemeinschaften und Abschluss

Die handlungsleitenden mentalen Modelle und die kooperativen Arbeitsstrukturen der beteiligten Lehrpersonen werden geklärt. Mentale Modelle, die zumeist unbewusst den Unterricht steuern, werden bewusst gemacht. Die Arbeitsstrukturen werden expliziert und in Form von professionellen Lerngemeinschaften für Fach- und Jahrgangsgruppen, Bildungsgänge und Klassenteams, aber auch von erweiterten „konfluenten“ Schulleitungen verdeutlicht und erlebbar gemacht.

Kriterien guten Unterrichts werden geklärt, Hospitation und Schüler- Lehrer- Feedback (Individualfeedback, Sefu, EMU,...) sind Thema ebenso wie Führungsfeedback.

Im Abschlussmodul findet auch die Zertifikatsprüfung statt. Sie beinhaltet die Präsentation der Ergebnisse der begleiteten Praxisfälle, die ca. zwei Wochen vorher in schriftlicher Form eingereicht werden muss (ca. 20 Seiten).

2 Tage (21. - 22. September 2015)

Dozenten: Prof. em. Dr. Hans-Günter Rolff, und Roland Ofianka (DAPF)


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Nebeninhalt

Ansprechpartner:

Dr. Jörg Teichert

Roland Ofianka

Tel: 0231 / 755 6632

Fax: 0231 / 755 6619

roland.ofianka@tu-dortmund.de

 

Download:

Flyer für den Zertifikatskurs "Unterrichtsentwicklung als Führungsaufgabe (UEFA)" als PDF-Dokument

 

Dozententeam:

Prof. em. Dr. Hans-Günter Rolff, Vorsitzender des Akademierats der DAPF und Berater des MSW zu Fragen der UE

Prof. Dr. Johannes Bastian, Universität Hamburg

Michele Eschelmüller, Aarau, Schweiz, Leiter Fachstelle Unterrichtsentwicklung und Lernbegleitung an der PH Nordwest-Schweiz

Dr. Norbert Landwehr, Aarau, Schweiz, Leiter des Forschungsbereichs Qualitätsmanagement der PH Nordwest-Schweiz

Roland Ofianka, DAPF

 

Anmeldung:

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