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Von erfolgreichen Schulentwicklungsprozessen mit kritischen Ereignissen lernen

Nach der Methode "Evolving Cases"

Schulen lernen von Schulen und Schulleitungen lernen von Schulleitungen. Dies war der Ausgangspunkt einer Fortbildungsveranstaltung, die die  „Deutsche Akademie für pädagogische Führungskräfte (DAPF) erstmals im September in Dortmund für Fortgeschrittene Schulentwickler durchführte. Das Veranstaltungs- Format nennt sich „Evolving case with Critical Incidents“, was man übersetzen könnte mit „Erfolgreiche Schulentwicklungsprozesse mit kritischen Ereignissen - Gemeinsam analysieren und Lösungen finden.“

Dabei präsentieren die „Hauptdarsteller“ (aus Schulleitungen und Steuergruppen) von außergewöhnlichen  Schulen ihren anspruchsvollen Schulentwicklungs- Prozess schrittweise und anschaulich bis zu einem kritischen Punkt, an dem es unklar wird, wie es weiter gehen soll. An diesem Punkt wird die Präsentation unterbrochen und die Teilnehmenden gehen in mehrere Untergruppen, um zu beraten, was sie an dieser Stelle tun würden. Die Quintessenz der Beratungen wird im Plenum von vorgetragen, aber in der 1. Runde (noch) nicht diskutiert. Dann erläutert die Schule, wie Ihr Fall tatsächlich weiter ging, bis ein weiteres kritisches Ereignis eingetreten ist. Die Teilnehmenden gehen zum zweiten Mal in Beratungsgruppen und bringen danach ihre Beratungsergebnisse ins Plenum. Diesmal werden die Ergebnisse von und mit allen diskutiert und von den Fallgebern wie vom Dozenten kommentiert.

Zwei Schulen liefern auch bei der zweiten Veranstaltung die hochinteressanten Beispiele: Eine Schule, eine Grundschule, die viermal den Schulpreis der Unfallkasse gewonnen hat und die mit einem eigens entwickelten Erziehungskonzept für gute und gesunde Schulen  arbeitet, und eine sog. Netbookschule, bei der jeder Schüler von der 5. Bis zur 13. Klasse ein Netbook besitzt und es keine Tafeln mehr, dafür aber interaktive Whiteboards gibt, was auch bedeutete, erhebliche Widerstände meistern zu müssen.

Die DAPF plant diese Veranstaltung zunächst mit denselben und danach mit weiteren anregenden Schulen zu wiederholen und zu dokumentieren, so dass eine Art Plattform innovativer Schulen und Beratungsmethoden entsteht.

 

 

Methode:

  • "Evolving case with Critical Incidents" ist eine Methode, bei der eine "hervorragende" Schule ihren Schulentwicklungs-Prozess schrittweise bis zu einem kritischen Punkt darstellt. Ab diesem Punkt gehen die Teilnehmenden in 6er bis 9er Untergruppen, um zu beraten was sie an dieser Stelle tun würden. Die Ergebnisse werden anschließend im Plenum vorgestellt. Nach der Vorstellungsrunde wird der Schulentwicklungs-Prozess bis zu einem weiteren kritischen Punkt vorgestellt. Diesmal werden die Ergebnisse diskutiert.

 

Ziele der Weiterbildung:

  • Die Teilnehmenden arbeiten gemeinsam heraus, worin die größten Belastungen bestehen
  • Klärung der Frage, wie eine "hervorragende" Schule aussehen kann
  • Erarbeitung von Möglichkeiten, wie eine "hervorragende" Schule entwickelt werden kann

 

Zielgruppe:

  • Schulleiterinnen und Schulleiter, Schulleitungsmitglieder,
  • Steuergruppenmitglieder,
  • Schulberaterinnen und -berater,
  • Schulbegleiterinnen und -begleiter u.ä.

 

Referent:

 

Termin: Donnerstag, 21.05.2015 (09:00 - 16:30 Uhr)

 

Anmeldeschluss: 15.05.2015

 

Stornofrist: 30.04.2015

 

Kosten: EUR 35,- (mit Unterstützung der Unfallkasse NRW)

 

Anmeldung: Die Anmeldung finden Sie in unserem Einzelseminarprogramm.

 

Die Veranstaltung wird in Trägerschaft des Vereins "Wissenschaftliche Weiterbildung an der TU Dortmund e.V." durchgeführt.

in Kooperation mit der Unfallkasse NRW

 

Material: Ergebnisse der Evolving Cases



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