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Kursübersicht UEFA

Modulplan:

Modul 1 - Rollenklärung, Führungshandeln und Unterrichtskonzepte

Einführung in das Studienkonzept (Studienordnung, Studienarbeit, Abschlussprüfung, Lerntagebuch usw.) Am Anfang der inhaltlichen Arbeit im Kurs stehen Bestandsaufnahmen zur Tätigkeit, das eigene Führungshandeln, das Arbeiten mit innovativen Unterrichtskonzepten und Verfahren zum Feedback.

Die Teilnehmenden erproben gemeinsam eine kollegiale Fallberatung, die in den weiteren Modulen fortgesetzt wird. Hinzu kommt die intensive Vorbereitung auf die Praxisphase inklusive einer Beratung zur Anfertigung der Studienarbeit. Am 2. Kurstag werden grundlegende Unterrichtskonzepte und -formen vorgestellt und erarbeitet, die für Unterrichtsentwicklung bedeutsam sind. Die ausgewählten Konzepte haben Bezug zu den mit Unterrichtsentwicklung verbundenen Perspektiven der Binnendifferenzierung und der Individualisierung. Hinter all dem steht der Anspruch der Entwicklung einer Unterrichtskultur, die einen professionellen Umgang mit Heterogenität, Individualisierung und Chancengleichheit ermöglicht.

2 Tage (1. – 2. Oktober 2013)

Dozent des 1. Tages: Prof. em. Dr. Hans-Günter Rolff, Vorsitzender des Akademierats der DAPF und Berater des MSW zu Fragen der UE

Dozent des 2. Tages: Prof. Dr. Johannes Bastian, Universität Hamburg


Modul 2 - Wirksame Unterrichtsentwicklung am Beispiel der Einführung von Inklusion

Umsetzungsvorhaben wie beispielsweise die Einführung von Inklusion setzen umfassende Entwicklungsprozesse im Unterricht und zunehmend in der Gestaltung von Kooperation voraus. In diesem Seminar werden auf dem Hintergrund eines groß angelegten Unterrichtsentwicklungsprojektes mit 200 Schulen drei Voraussetzungsbedingungen für eine wirksame Unterrichtsentwicklungsarbeit vorgestellt und diskutiert: (1) notwendige strukturelle Rahmensetzungen der Schule, (2) Motivationsgrundlagen der Lehrkräfte für die Entwicklungsarbeit und (3) Prozessorientierung der Supportangebote, welche die Entwicklungsbemühungen unterstützen sollen. Abgestützt auf dieses Beispiel werden allgemeine Grundsätze und Prinzipien für die Gestaltung von Unterrichtsentwicklungsprojekten erarbeitet.

2 Tage (3. – 4. Dezember 2013)

Dozent: Michele Eschelmüller, Aarau, Schweiz, Leiter Fachstelle Unterrichtsentwicklung und Lernbegleitung an der PH Nordwest-Schweiz


Modul 3 - Von der Qualitätsdiagnose zur Unterrichtsentwicklung

In diesem Modul geht es um die Frage, wie sich Unterrichtsqualität so erfassen lässt, dass daraus Impulse für Unterrichtsentwicklungsprozesse gewonnen werden können. Vor allem interessiert dabei, wie unterrichtsbezogene Qualitätsdiagnosen auf Schulebene inszeniert und gesteuert werden können. Darauf aufbauend geht es um die Frage, wie ein praktikabler, auf Grundlagen des Projektmanagements abgestützter Entwicklungsplan für die individuelle und schulweite Unterrichtsentwicklung erarbeitet werden kann.

2 Tage (13. – 14. März 2014)

Dozent: Dr. Norbert Landwehr, Aarau Schweiz, Leiter des Forschungsbereichs Qualitätsmanagement der PH Nordwest-Schweiz


Modul 4 - Zur Innenarchitektur von Unterrichtsentwicklung

Unterrichtsentwicklung steht in diesen Jahren im Mittelpunkt von Schulentwicklung. Es gibt allerdings noch offene Fragen. Sie beziehen sich auf die Auswahl der Konzepte (Prioritäten), auf die Gestaltung der Umsetzung und die Sicherung Nachhaltigkeit durch Change Management.

UE erzeugt Aufgaben, die von einzelnen Lehrkräften nicht allein bewältigt werden können. Hier sind die Pädagogischen Führungskräfte gefordert, nämlich Schulleitungen, Fach-, Stufen, Abteilungs- und Bildungsgangleiter sowie Steuergruppensprecher und Leiter bzw. Moderatoren aus Kompetenzteams.

Zudem wird die kollegiale Fallberatung erneut praktiziert. Im Modul 4 wird besprochen und zum Teil auch praktisch erarbeitet, wie dieser Personenkreis die UE beflügeln und organisieren kann. Zudem werden die kollegialen Fallberatungen fortgesetzt.

2 Tage (27. – 28. Mai 2014)

Dozent: Prof. Dr. H.-G. Rolff


Modul 5 - Gelingensbedingungen für eine unterrichtszentrierte Schulentwicklung

Aus der Forschung zur Organisations- und Schulentwicklung ist bekannt, dass die Erfolgswahrscheinlichkeit von Entwicklungsprojekten steigt, je höher der Grad an aktiver Beteiligung aller von der Entwicklung Betroffenen ist. In der Regel setzt dies eine intensive Auseinandersetzung mit individuellen und organisationalen Aspekten des Widerstands und der schulkulturellen Anpassung voraus. In diesem Seminar wird der Frage nach gegangen, wie Veränderungsprozesse inszeniert werden können, die zum einen auf der individuellen Ebene die Widerstandsdynamik produktiv nutzen und zum andern auf der institutionellen Ebene auf eine Transformation der Schulkultur abzielen.

2 Tage (3. – 4. Juli 2014)

Dozenten: Michele Eschelmüller und Prof. Dr. Norbert Landwehr


Modul 6 - Strukturen von UE und Professionelle Lerngemeinschaften und Abschluss

Dieses Modul klärt die handlungsleitenden mentalen Modelle und die kooperativen Arbeitsstrukturen der beteiligten Lehrpersonen. Die mentalen Modelle, die zumeist unbewusst den Unterricht steuern, werden bewusst gemacht. Die Arbeitsstrukturen werden expliziert und in Form von professionellen Lerngemeinschaften für Fachund Jahrgangsgruppen, Bildungsgänge und Klassenteams, aber auch von erweiterten „konfluenten“ Schulleitungen verdeutlicht und erlebbar gemacht.

Kriterien guten Unterrichts werden geklärt, Hospitation und Schüler-Lehrer-Feedback (Individualfeedback, Sefu, EMU, …) sind Thema ebenso wie Führungsfeedback. Zudem wird es Gelegenheit zu einem inhaltlichen Rückblick über die Module geben, offene Fragen werden thematisiert. Im Abschlussmodul findet auch die Zertifikatsprüfung statt. Sie beinhaltet die Präsentation der Ergebnisse der begleiteten Praxisfälle, die ca. zwei Wochen vorher in schriftlicher Form eingereicht werden muss (ca. 20 Seiten). Zudem wird eine Gesamtevaluation des Kurses durchgeführt.

2 Tage (11. – 12. September 2014)

Dozenten: Prof. em. Dr. Hans-Günter Rolff, und Dr. Mario Gieske (DAPF)


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Nebeninhalt

Ansprechpartner:

Dr. Jörg Teichert

Dr. Mario Gieske

Tel: 0231 / 755 6616

Fax: 0231 / 755 6619

mario.gieske@tu-dortmund.de

 

Download:

Flyer für den Zertifikatskurs "Unterrichtsentwicklung als Führungsaufgabe (UEFA)" als PDF-Dokument

 

Dozententeam:

Prof. em. Dr. Hans-Günter Rolff, Vorsitzender des Akademierats der DAPF und Berater des MSW zu Fragen der UE

Prof. Dr. Johannes Bastian, Universität Hamburg

Michele Eschelmüller, Aarau, Schweiz, Leiter Fachstelle Unterrichtsentwicklung und Lernbegleitung an der PH Nordwest-Schweiz

Dr. Norbert Landwehr, Aarau, Schweiz, Leiter des Forschungsbereichs Qualitätsmanagement der PH Nordwest-Schweiz

Dr. Mario Gieske, DAPF

 

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