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Bundeskongress Schulleitung 2014

 

Wir möchten uns herzlich bei allen TeilnehmerInnen und DozentInnen
sowie HelferInnen und PartnerInnen für den gelungenen Bundeskongress Schulleitung 2014
der Deutschen Akademie für Pädagogische Führungskräfte bedanken!

 


TU Dortmund

DAPF

Beltz

 

Bundeskongress Schulleitung 2014

Handwerkszeug für Schulleitung

 

Mitveranstalter:

UK NRW

Allgemeiner Schulleitungsverband Deutschlands e.V.

SLV NRW

Der Bundeskongress Schulleitung 2014 stand in unmittelbarer Tradition zu den vorigen fünf Schulleitungs-Kongressen, die die Deutsche Akademie für Pädagogische Führungskräfte (DAPF) in einem anderthalbjährigen Turnus seit ihrer Gründung 2005 erfolgreich durchgeführt hat.

Der Bundeskongress Schulleitung wächst nun durch das erweiterte Trägerkonsortium aus diesem Format heraus. Die teilnehmenden Schulleitungen erhielten an diesen beiden Tagen die Möglichkeit zum intensiven Austausch miteinander, aber auch mit Vortragenden und Forschenden aus der einschlägigen Wissenschaft, mit praxiserfahrenen Moderatorinnen und Moderatoren, Verbandsvertreterinnen und -vertretern und weiteren Akteuren rund um das hochaktuelle Thema Schulleitung als Profession. Durch die vielfältigen Themenangebote und die Möglichkeit, an einer Auswahl der über 20 Werkstätten teilzunehmen, hatten sie umfangreiche Gelegenheiten, ihr Handwerkszeug zu erweitern.

Der Kongress wird in den einzelnen Bundesländern als Fortbildung anerkannt.

 

Datum/Zeit:

16./17. Mai 2014 (Freitag/Samstag)
Fr: Beginn um 15:00 Uhr bis ca. 18:45 Uhr
Sa: Beginn um 09:00 Uhr, Ausklang ab 16:15 Uhr

Ort: Kongresszentrum Westfalenhallen Dortmund

zubuchbare Abendveranstaltung im Signal Iduna Park

Kosten:

Preis 199 EUR pro Person

(Leistungen: Teilnahme an den Vorträgen und Werkstätten (Auswahl bei Anmeldung), Tagungsmaterialien, Pausengetränke, Mittagsbuffet am Samstag)

 

.

Abendveranstaltung am 16. Mai 2014 ab 19 Uhr im Signal Iduna Park: Preis 35 EUR pro Person

(Inkl. Buffet, ein Tischgetränk (Mineralwasser), Stadionführung)

   

 

Der 1. Bundeskongress Schulleitung fand im Kongresszentrum Westfalenhallen Dortmund statt.

Die Westfalenhallen sind einer der vier größten Messestandorte in NRW und international eine feste Größe bei Konzerten und Sportveranstaltungen. Aber die Westfalenhallen umfassen auch das größte Kongresszentrum der Region mit weit mehr als 1.000 Terminen jährlich.

Herzlich begrüßten wir Sie im Goldsaal des Kongresszentrums. Die Ausstellungen, Werkstätten und die Verpflegung fanden in den unmittelbar angrenzenden Räumlichkeiten ihren Platz.

Das Kongresszentrum ist mit dem öffentlichen Nahverkehr oder dem Auto gut und bequem zu erreichen. Ausreichende Parkplätze (gebührenpflichtig) in unmittelbarer Nähe stehen zur Verfügung.

 

Für die zubuchbare Abendveranstaltung am 16.05.2014 haben wir uns gefreut, Ihnen eine besondere Aussicht geboten haben zu können: herzlich begrüßten wir Sie zum gemeinsamen Abendessen in der Evonik Lounge im Signal Iduna Park! Sie speisten mit Blick durch die Panoramafenster auf den begehrten Rasen der Dortmunder Borussia und konnen auf der Westtribüne Stadionluft schnuppern.

Zur Abrundung des Abends wurde eine Stadionbesichtigung angeboten.

 

 

Mit freundlicher Unterstützung von:

Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen

Schulmanagement NRW

TU Kaiserslautern

 

Programm Bundeskongress 2014 (hier auch als pdf-download)

Für nähere Informationen fahren Sie bitte mit der Maus über die Vorträge.
(Sie verwenden einen Screenreader und haben Anzeigeprobleme? Klicken Sie hier: Beschreibung dauerhaft einblenden)

 

Freitag, den 16. Mai 2014

Ab 14.00 Uhr Anmeldung und Begrüßungskaffee
15.00 – 15.30 Begrüßung durch die Veranstalter
Prof. em. Dr. Bernd Gasch, TU Dortmund/DAPF, Gesamtmoderation
Prof. Dr. Barbara Welzel, Prorektorin der TU Dortmund

Einstimmungsinterview moderiert von Prof. Dr. Claus Buhren, DAPF, mit:
Gudrun Wolters-Vogeler, Vorsitzende Allgemeiner Deutscher schulleitungsverband
Margret Rössler, Vorsitzende Schulleitungsvereinigung NRW
Frank Engelhardt, Verlagsleiter Pädagogik/Weiterbildung und Beltz Juventa

15.30 – 16.15 Plenumsvortrag: Führen ohne zu dominieren: Die Rolle von SchulleiterInnen bei der Ermöglichung von Lernen (Prof. Dr. Rolf Arnold, TU Kaiserslautern)Wirksame Führung ist Ausdruck von Können und Selbstreflexion. Beide Komponenten stellen unabdingbare Voraussetzungen dafür dar, dass auch Schulen sich zu lernenden Organisationen entwickeln können. Die Einsichten der systemisch-konstruktivistischen Ermöglichungsdidaktik gelten auch für dieses Organisationslernen, wobei zwei unangenehme Botschaften am Anfang stehen: 1. Jede erfolgreiche Veränderung setzt eine Selbstveränderung der Führungskräfte voraus und 2. Man kann anderen Menschen letztlich nichts vermitteln, sondern diese lediglich bei ihrer Selbstentwicklung begleiten. Der Vortrag zeigt auf, was diese Einsichten für ein wirksames pädagogisches Leadership bedeuten. Dabei wird auch das Thema der Emotionalen Kompetenz von Führungskräften berührt, da es letztlich die eigenen emotionalen Einspurungen ("inneren Bilder") sind, die den Führungskräften die Gewissheit darüber stiften, was der Fall ist oder sein sollte.
Der Vortrag stellt grundlegende Einsichten aus den Büchern des Vortragenden "Wie man führt, ohne zu dominieren" (Heidelberg 2012), "Führen mit Gefühl" (2. Aufl. Wiesbaden 2012) sowie "Spirituelle Führung" (Wiesbaden 2013) dar.
16.15 – 16.45 Pause
16.45 – 17.45 Fishbowl (moderiert durch Prof. em. Dr. Hans-Günter Rolff)Fishbowl, auf Deutsch Aquarium, ist eine Methode der Diskussionsführung in großen Gruppen. Die Methode hat ihren Namen nach der Sitzordnung: sie gleicht einem Goldfischglas, um das die Teilnehmer im Kreis herumsitzen. Bei der Fishbowl-Methode (auch Innen-/Außenkreis-Methode) diskutiert eine kleine Gruppe von den Veranstaltern im Innenkreis (im "Goldfisch-Glas") das Thema mit dem Referenten Prof. Arnold, während die übrigen Teilnehmer in einem Außenkreis die Diskussion beobachten. Möchte ein Teilnehmer aus dem Außenkreis zur Diskussion beitragen, setzt er sich auf den "Gast-Stuhl". Deshalb steht im Innenkreis ein freier Stuhl. Ein Teilnehmer aus dem Außenkreis kann darauf Platz nehmen und mitdiskutieren bis er alles gesagt hat, oder ein weiterer Teilnehmer aus dem Außenkreis auf dem Gast-Stuhl Platz nehmen will. Oder ein Teilnehmer aus dem Innenkreis kann seinen Platz freimachen, um einem Teilnehmer aus dem Außenkreis die Mitarbeit im Innenkreis zu ermöglichen. Der Ablauf wird durch einen Moderator unterstützt. Die Arbeit des Innenkreises kann am Ende mit der gesamten Gruppe besprochen werden. Regeln: 1. Der freie Stuhl im Diskussionskreis darf von jedem Teilnehmer solange besetzt werden, bis er seinen Beitrag geleistet hat, oder ein anderer Teilnehmer einen Beitrag leisten möchte. 2. Teilnehmer im inneren Kreis dürfen diesen jederzeit verlassen. 3. Seitengespräche sind zu vermeiden. Vorteile gegenüber Plenumsdiskussionen
Wie bei der Podiumsdiskussion ist die Diskussionsrunde überschaubar, da immer nur eine kleine Anzahl von Teilnehmern gleichzeitig diskutieren kann. Themen werden dadurch fokussiert und verdichtet.
Vorteil der Fishbowl-Methode ist es, dass Mitglieder die sonst in einer großen Gruppe nicht zu Wort kommen, jederzeit in den Innenkreis wechseln und ihre Meinung äußern und aktiv mitdiskutieren können. Dadurch und durch die Sitzordnung im Kreis entsteht eine hohe Identifikation aller Teilnehmer mit der Arbeit am Thema. Ein Teilnehmer, der keine Lust mehr hat aktiv mitzudiskutieren, kann einfach aussteigen und von außen zuhören. Dadurch bleibt die Diskussion aktiv und verliert sich weniger in Sackgassen.
17.45 – 18.30 Rede: Schule im Wandel – Warum es sich lohnt, Schulleiterin und Schulleiterin zu sein! (Präsidentin der Kultusministerkonferenz der Länder und Schulministerin des Landes NRW: Sylvia Löhrmann)Wir leben in einer Zeit, in der die Anforderungen an die Gesellschaft und an den Einzelnen rasant wachsen. Das fordert uns bildungspolitisch, aber auch gesellschafts- und wirtschaftspolitisch heraus. Die Stärkung der Eigenverantwortlichkeit von Schulen sowie die notwendige Qualitätsverbesserung im Bildungsbereich und im Unterricht stehen im Fokus der Entwicklung. Diesen Wandel in den Schulen mit zu gestalten, gehört zu den wesentlichen Aufgaben der Schulleiterinnen und Schulleiter.
ab 19.00 Uhr Begrüßung und Abendessen in der VIP-Lounge des Stadions der Borussia Dortmund (extra zubuchbar; Signal Iduna Park Dortmund)

 

Samstag, den 17. Mai 2014

09.00 – 09.15 Kurzplenum
09.15 – 10.45 ca. 11 Werkstätten parallel und 1 Vortrag im Halbplenum mit dem Thema: „Wertschätzende Schulleitung“ (Prof. Dr. Olaf Burow, Universität Kassel)Fragt man LehrerInnen, warum ihre Arbeit so schwierig ist und sie bisweilen vergleichsweise bescheidene Erfolge verzeichnen, dann verweisen sie meist auf die unzureichenden Rahmenbedingungen – und dies zu Recht, denn diese haben in der Tat einen entscheidenden Einfluss darauf, ob Schule gelingt.
Auf der anderen Seite zeigen uns aber die Ergebnisse der Schulqualitätsforschung, dass es unter gleichen Rahmenbedingungen Schulen gibt, die über eine angenehme Schulkultur verfügen und ausgezeichnete Ergebnisse erzielen, während andere unter Fragmentierung sowie Überforderung leiden und auf niedrigem Niveau verharren. Was macht den Unterschied?

Sicher gibt es hier eine Reihe unterschiedlicher Ursachen, doch als einen entscheidenden Faktor haben wir aufgrund unserer langjährigen Schulentwicklungsarbeit, die Schulleitung bzw. ihren Führungsstil identifiziert. „Gute“ Schulen haben „gute“ Schulleitungen bzw. Schulleitungsteams. Doch was macht eine „gute“ Schulleitung aus?

Wer sich mit dieser Frage beschäftigt und die Literatur durchsieht wird angesichts der Vielfalt der zu beachtenden Faktoren schnell resignieren. So wie die Anforderungen an Schulleitungen in den letzten Jahren extrem gewachsen sind, so auch die Forschungs- und Ratgeberliteratur.

Mit dem von uns entwickelten Verfahren der Wertschätzenden Schulenwicklung bzw. der Wertschätzenden Führung gehen wir einen anderen Weg: Wir setzen auf die Freisetzung der „Weisheit der Vielen“. So versammeln wir im Rahmen von Pädagogischen Tagen bzw. Schulentwicklungswerkstätten LehrerInnen, Eltern, SchülerInnen sowie sonstige an Schule beteiligte Personen, um mit Hilfe einer wertschätzenden Befragung, gelungene Lehr-/Lern- bzw. Begegnungssituationen auszutauschen und gemeinsam geteilte Erfolgsprinzipien herauszuarbeiten sowie darauf aufbauend, Umsetzungsstrategien zu entwickeln, die von allen Beteiligten getragen werden. Nach unserer Analyse werden Schulen zu sehr mit Fremdwissen überhäuft und verlieren durch eine überzogene Außenorientierung, die Fähigkeit zu eigenständigem, proaktivem Handeln. In einer Vielzahl solcher Veranstaltungen in unterschiedlichsten Schulen, Bildungseinrichtungen und sonstigen Organisationen hat sich nämlich gezeigt, dass die Beteiligten über ein bislang übersehenes und unterschätztes „Pädagogisches Tiefenwissen“ verfügen, dessen Freisetzung wirksame Schulentwicklung ermöglicht. Wertschätzende Schulleitung zielt in diesem Sinne auf die Befreiung von Fremdbestimmung und in Teilen selbstverschuldeter Unmündigkeit. Positive Pädagogik weist konkrete Wege, wie wir Ohnmachtshaltungen sowie den nach wie vor dominierenden Defizitblick überwinden können und stattdessen befähigt werden, den Raum für gemeinsame Potentialentdeckung und Potenzialentwicklung zu öffnen. Wertschätzung und die Erzeugung von Resonanz haben sich dabei als Schlüsselkonzepte für effektive Führung erwiesen.

Wie ich in meinem Vortrag zeigen werde, basiert wirksame Führung auf 3 x 3 simplexen Prinzipien, deren Beachtung durch Schulleitungen es wahrscheinlicher macht, dass die drei zentralen Zielrichtungen von Schule - nämlich die Erhöhung der Chancengerechtigkeit, die Erzielung von Spitzenleistungen und die Stärkung des Wohlbefindens – besser erreicht werden.

Diese Prinzipien, die in erstaunlicher Übereinstimmung von den Teilnehmer/innen aus unterschiedlichen Schultypen bzw. Institutionen als Schlüssel für gelingende Lehr-/Lern- und Begegnungssituationen benannt werden, beruhen – wie ich zeigen werde – auf den empirisch belegten Hintergrundtheorien der Salutogenese, der Selbstbestimmungstheorie sowie von Verfahren partizipativer Zukunftsgestaltung.
Meine These: Wenn Schulen ihre Schüler/innen optimal fördern wollen, sehr gute Leistungsergebnisse erzielen möchten und dabei für Wohlbefinden und bisweilen sogar Schulglück sorgen wollen – das zeigen auch meine Praxisbeispiele - dann benötigen sie Schulleitungen und LehrerInnen, die wertschätzend, salutogen und visionär führen.
10.45 – 11.15 Pause
11:15 – 12.30 Lösungs-Räume/Mottogruppen (freier Austausch mit Leitthemen)
12.30 – 13.30 Mittagsbuffet und Ausstellungsbesuche
13.30 – 15.00 ca. 11 Werkstätten parallel und Vortrag im Halbplenum mit dem Thema: Herausforderungen annehmen und Chancen nutzen – Erfolgreiche Schulleitung am Prüfstand des Deutschen Schulpreises (Univ.-Prof. Mag. Dr. Michael Schratz, Universität Innsbruck)Nähere Informationen folgen in kürze.
15.00 – 15.30 Pause
15:30 – 16.15 Schlussvortrag: „Führung und Moral – Illusion und Wirklichkeit“ (Prof. em. Dr. Rolf Dubs, St. Gallen)Das Führungsverhalten von vorgesetzten Personen wurde bislang zu sehr aus einer führungstechnischen Sicht gesehen. Angesichts der Fehlentwicklungen in der Gesellschaft und in der Wirtschaft sind die Menschen sensibler geworden und wollen stärker von menschengerechten Prinzipien geführt werden. Empathie, Sensibilität, Wertschätzung und Wohlwollen werden zu zentralen Forderungen. Angesichts der immer grösser werdenden Ansprüche aller Menschen entstehen aber auch zunehmend mehr Zielkonflikte in der Führung. Viele Leute glauben sie lösen zu können, wenn Moral zu einem grundlegenden Prinzip der Führung erhoben wird. Das Problem ist nur, dass Moral etwa sehr Vieldeutiges ist. Ein Ausweg wird gesucht, indem Moral mit Ethik in Verbindung gebracht wird. Aber auch der Begriff der Ethik bedarf einer Umschreibung, die alles andere an unbestritten ist. Deshalb kann das Problem nur gelöst werden, wenn man sich auf ein Verständnis von Ethik und Moral einigt. Ein Ansatz dazu gibt die Diskussionsethik, welche dazu dient, moralische Grundsätze festzulegen, die in die Führungstheorien Eingang finden müssen. Im Vortrag wird dazu ein Versuch unternommen, indem besonders für Schulleitungen dargestellt wird, wie die Leitung einer Schule auszugestalten ist, um zu einer moralisch vertretbaren Führung zu kommen. Betroffen davon ist vor allem der Führungsstil. der auf einem Führungskonzept aufgebaut werden muss, das aber nicht allein von "oben her" bestimmt werden kann, sondern im Rahmen der Schulentwicklung zu entwerfen ist. Im Mittelpunkt der Überlegungen im Vortrag steht ein Leadership-Begriff als Teil eines Führungskonzeptes, das moralische Prinzipien beachtet. Wichtig ist dabei, dass Menschlichkeit und Fairness in ein ausgewogenes Verhältnis zur Zielerreichung gebracht wird, was bei allem Bemühen um Moral immer wieder zu Zielkonflikten führt.
16.15 - 16.20 Schlusswort (Dr. Jörg Teichert, TU Dortmund/DAPF)
ab 16.20 Ausklang Abschlusscafé in Goldsaal und Ausstellerforum

(Gesamtmoderation: Prof. Dr. em. Bernd Gasch)

 

Werkstätten:

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Vormittag

1. Einblicke ins EignungsFeststellungsVerfahren, Barbara Esser und Dr. Stephanie Kurczyk, Schulmanagement NRWDas Eignungsfeststellungsverfahren hat sich seit 2009 als Instrument zur Beobachtung und Beurteilung pädagogischer Führungskompetenzen bewährt. Seit August 2013 können auch Bewerber/innen aus den Grundschulen am Verfahren teilnehmen. Der Workshop gibt Orientierung über den Ablauf des EFVs und ermöglicht durch praktische Übungen Einblicke in die Anforderungen der Aufgabenstellungen. Insbesondere Grundschullehrkräfte können erfahren, welche Chancen eine Teilnahme am Verfahren bietet und wie man sich darauf vorbereiten kann.
2. Gute gesunde Schule – wie kann das gehen?, Dr. Gerrit Schnabel, Unfallkasse NRW Wer gute Schulen will und Qualität fordert, muss auch die Gesundheit der Akteure fördern, denn Gesundheit ist eine wesentliche Ressource für die Leistungsfähigkeit von Schulleitungen, Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern. Für eine auf Qualität und Gesundheit gleichermaßen ausgerichtete Entwicklung bedarf es aber Unterstützungssysteme und Begleitung. In diesem Workshop werden Lösungen und Wege entwickelt und dargestellt, die dazu führen, dass man mit Gesundheit auch wirklich gute Schule machen kann. Dabei werden auch praktische Hilfe für die Organisations-, Personal- und Unterrichtsentwicklung zu einer guten gesunde Schule aufgezeigt und Informationen über weitere Unterstützungssysteme gegeben.
3. Das Handwerkszeug der guten Konferenz Moderationstechniken - Ein Methodenkoffer, Dr. Bettina Ritter-Mamczek, splendid-Akademie Berlin Lernziel:
In dieser praxisorientierten Werkstatt lernen Sie sowohl innovative Möglichkeiten zur Gestaltung und Durchführung zielorientierter und transfersichernder Konferenzen kennen als auch diese auf Ihre Arbeitsfelder zu übertragen und anzuwenden. Inhalte: Anwendungsfelder und grundlegende Prinzipien von Moderationstechniken; Aufgabe, Rolle und Selbstverständnis des Moderators Besonderheiten in der Konferenz: Führen – Moderieren - Diskutieren; Phasen der Moderation; Handwerkszeug der Moderation Fragetechniken Visualisierung und Medieneinsatz; Gruppendynamische Besonderheiten in Konferenzen und 1. Hilfe;
4. Werteorientierte Führung - Mit Werten in Führung gehen, Ernst Jünke, Schulleitungstrainer Die positive Gestaltung von notwendigen Veränderungsprozessen in der Schule, die begleitet werden von Aufbruchsstimmung, Verunsicherung und Widerständen, erfordert ein Führungsverhalten, das klare Orientierungen, Verlässlichkeit, Authentizität und Wertschätzung vermittelt. Grundlage eines solchen Führungsverhaltens ist ein Wertefundament, das häufig nicht bewusst thematisiert und eingesetzt wird, dass aber gerade in Krisenzeiten eine wichtige Kraftquelle bieten kann.
Ziel dieses Workshops ist, den Teilnehmern die Möglichkeit einer Reflexion bezogen auf die eigene Situation über diese Thematik anzubieten und für die Notwendigkeit einer werteorientierten Führung zu sensibilisieren. Ausgangspunkt ist die Gipfelbesteigung des Königssteins in Namibia durch den Leiter des Workshops. In dieser Betrachtung findet ein Paradigmenwechsel statt, in dem die Erfahrungen des Geführten reflektiert werden an dem Verhalten des Führenden. Damit eröffnet sich die Möglichkeit, Elemente und Wirkungen einer werteorientierten Führung zu identifizieren. In einem weiteren Schritt erhalten die Teilnehmer die Gelegenheit, ihre eigenen Wertvorstellungen zu benennen, ihre Wurzeln zu erahnen und für sie in Zusammenhänge mit konkreten Führungssituationen und Verhalten in Veränderungsprozessen in der Schule zu bringen. Zielgruppe: Schulleitungen, erweiterte Schulleitung und mittleres Management in der Schule.
5. Fachunterrichtscoaching – Unterricht nachhaltig entwickeln, Ueli Hirt, PH Bern und PH Zürich Fachunterrichtscoaching ist eine neue Form zur Stärkung der Umsetzung von Fortbildungsimpulsen an Schulen, zur nachhaltigen Förderung der Unterrichtsentwicklung und zur unterrichtszentrierten Zusammenarbeit zwischen Lehrpersonen. Es setzt im Kern der Berufstätigkeit an - beim Unterrichten. Der Fachunterrichtscoach begleitet Lehrpersonen und Fachgruppen als partnerschaftlicher Experte, beteiligt sich an allen Phasen des Unterrichts und übernimmt Mitverantwortung. Zwei Globalziele stehen im Vordergrund: Das Lernen der Schülerinnen und Schüler optimieren sowie die fachdidaktische Kompetenz der Lehrpersonen entwickeln. In der Werkstatt werden das Konzept und die Merkmale vorgestellt. Die Teilnehmenden erhalten Einblick in eine Qualifizierung von Fachunterrichtscoachs, sehen die Implementation in einem Bundesland und diskutieren Möglichkeiten zur Realisierung von Fachunterrichtscoachings an Schulen.
6. Unterrichtsentwicklung als Kernaufgabe von Schulleitung - Erarbeitung eines Sprachbildungskonzeptes, Julia Herdramm, stell. Schulleiterin GS Kleine Kielstr. Aufgabe von Schulleitung ist es, die Professionalisierung der Lehrkräfte zu unterstützen und schuleigene Curricula zu entwickeln. In der Werkstatt wird eine systematische Konzeptentwicklung zum Unterrichtsschwerpunkt Sprachbildung in allen Fächern geplant. Eine mögliche Umsetzung eines Sprachbildungskonzeptes wird am Beispiel der Grundschule Kleine Kielstraße vorgestellt.
7. Professionell Lerngemeinschaften gestalten, Wolfgang Vogelsaenger, Schulleiter Georg-Christoph-Lichtenberg Gesamtschule (IGS) Göttingen Der Workshop beschäftigt sich mit der Frage, wie die Forderung nach der „Lernenden Schule“ konkret in allen Ebenen umgesetzt werden kann. Anregungen dafür gibt die Praxis der IGS Göttingen-Geismar, in der alle Mitglieder der Schulfamilie in eigenverantwortlichen und entscheidungsfähigen Teams gemeinsam arbeiten und dabei mit- und voneinander lernen. Im Workshop werden wir uns mit den Rahmenbedingungen beschäftigen, die notwendig sind, um diese Lerngemeinschaften (Tischgruppen auf Schüler-, Jahrgangs-, Schulentwicklungs-, Schulleitungs- und Fachteams auf Lehrerseite, Sozialpädagogen-, Sekretärinnen-, Hausmeister-, Mensateams u.a. im Bereich „Service“) professionell aufzubauen, mit Kompetenzen auszustatten, eine Kultur der Verantwortung zu installieren und diese Gemeinschaften auf Dauer abzusichern.
8. Führen mit Zielen – die mittlere Führungsebene mitnehmen!, Hero Boomgaarden, Christa Watermann, Schulleitertrainer/Schulleiterin Realschule Achim Steigern Zielvereinbarungen die Schulqualität? Sind Zielvereinbarungen ein geeignetes Instrument der Schulentwicklung und der Personalführung? Ziele sind die Basis der Motivation, sofern es Ziele sind, für die sich Handelnde entschieden haben und mit denen sie sich identifizieren. Ziele geben Orientierung für Leitung und Kollegium. Ziele verbinden das Leitbild mit dem Maßnahmenplan. Zielvereinbarungen einzuführen bedarf einer sorgfältigen Implementierung. In der Werkstatt werden wir die aufgeworfenen Fragen bearbeiten und Strategien zur Einführung und Umsetzung von Zielvereinbarungen entwickeln.
9. Professionalisierung des Kollegiums durch kollegiale Unterrichtshospitation – Stress oder Chance?, Wolfgang Saupp, SLV NRW Professionalisierung durch Einführung, Durchführung und Implementierung der kollegialen Unterrichtshospitation für alle Kolleginnen und Kollegen. Unterrichtsentwicklung durch inhaltliche Erarbeitung, kollegialen Austausch, Steuerung und Controlling in Verantwortung der Bildungsgänge bzw. Abteilungen. In der Werkstatt werden Chancen aber auch Schwierigkeiten der Einführung und Umsetzung dargestellt und diskutiert. Möglichkeiten für eigene Schulen werden erarbeitet.
10. Gesundheitsmanagement Ein Unterstützungsprogramm für Kollegium und Leitung, Prof. Dr. Uwe Schaarschmidt, ehem. Universität Potsdam Lehrerinnen und Lehrer üben einen sehr anstrengenden Beruf aus. Das betrifft speziell die psychi-schen Belastungen, die ihr Arbeitsalltag mit sich bringt. Mit der Potsdamer Lehrerstudie hatten wir uns systematischer der gesundheitlichen Situation der Lehrkräfte zugewandt und generelle Schlussfolgerungen für notwendige Veränderungen abgeleitet. Die weiteren, bis heute fortgeführten Arbeiten (nunmehr im Rahmen des Institus COPING) gelten insbesondere der Frage, was Schulleitung und Kollegium vor Ort und aus eigener Kraft tun können, um auf gesundheitsförderliche Arbeitsverhältnisse Einfluss zu nehmen. Zur Unterstützung wird das Programm Denkanstöße! unterbreitet. Dieses Programm soll vorgestellt und diskutiert werden.
11. Die Einführung des UQM-Systems: Von den ersten Schritten bis zur Zertifizierung, Stefan Marien / Wenke Reimer, Elinor-Ostrom-Schule Berlin Schulen werden in der letzten Zeit immer mehr dazu aufgefordert, sich mit Qualitätsmanagementsystemen auseinanderzusetzen.
Das UQM-System stellt mehr als andere QM-Systeme den Unterricht in den Mittelpunkt der Betrachtung. Dies war für uns der ausschlaggebende Punkt, dieses Verfahren bei uns an der Elinor-Ostrom-Schule einzuführen. In diesem Workshop soll es darum gehen, praxisnah von den ersten Schritten der Implementierung bis hin zur Zertifizierung zu berichten.
Die Besucher der Werkstatt sollen dabei den eigenen Prozess an ihren Schulen reflektieren und in Beziehung zum Prozess an unserer Schule setzen.

 

Nachmittag

12. Teamentwicklung, Dr. Elmar Philipp, freiberuflicher TrainerUnterrichtsentwicklung, Ganztagsschule, Inklusion - drei beispielhafte Stichworte zu den Herausforderungen vor denen Schulen jetzt und künftig stehen: Ohne gelingende Teamarbeit scheint da gar nichts möglich! Und: An die multiprofessionelle Teamarbeit stellen diese Arbeitsfelder besonders hohe Anforderungen. Hier setzt diese Werkstatt an, in der die folgenden Themen angeboten werden:
- Empirische Erfolgsfaktoren der Teamentwicklung
- Kompetenzen für multiprofessionelle Teamarbeit
- Arbeitsregeln und Handwerkszeug für gelingende Teamarbeit
13. Rechtsprobleme selbstständiger Schulleitungen, Dr. jur. Günther Hoegg, Jurist, Lehrer und Fortbildner Schulische Entscheidungen werden immer stärker von „selbstbewussten“ Schülern und ihren Eltern hinterfragt. Aber auch kritische Kollegen argumentieren bei ihren Forderungen immer häufiger juristisch. Schulleitungenbenötigen deshalb ein juristisches Grundwissen für konfliktträchtige Situationen wie Aufsichtspflicht, Leistungsbewertung oder die Regelungskompetenz der Schulordnung. DiesesGrundwissen soll praxisnah in derVeranstaltung vermittelt werden.
14. Online-gestützte Qualitätssicherung, Dr. Norbert Posse, Psychologe und Fortbildner Eine der wesentlichen Aufgaben von Schulleitungen ist es, die Bildungsqualität ihrer Schule zu sichern und weiter zu entwickeln. Feedbackverfahren sowie Instrumente der internen und externen Evaluation liefern die entsprechenden Informationen zur Steuerung der Entwicklungsprozesse, ein gutes Evaluationskonzept regelt den Einsatz, die Verfahren und den Umgang mit den Daten. Unterstützung erfahren Schulen durch die Nutzung online-gestützter Instrumente.
15. Anreize für die gesundheitsorientierte Schulentwicklung nutzen – der Schulentwicklungspreis Gute gesunde Schule, Dr. Sven Dieterich, Unfallkasse NRW Der Schulentwicklungspreis Gute gesunde Schule ist ein Anreizsystem der Unfallkasse NRW. Er unterstützt Schulen bei ihrer Qualitätsentwicklung. Die Ergebnisse der Evaluationen zeigen, dass eine Bewerbung zu einer verstärkten innerschulischen Auseinandersetzung führt, die auch zur äußeren Profilierung und zu einem gemeinsamen pädagogischen Selbstverständnis beiträgt. Darüber hinaus bietet die Beteiligung eine Strukturierungs- und Reflexionshilfe für Fragen der schulischen Gesundheitsförderung und Prävention.
16. Schulleitungscoaching - Individuell und bedarfsorientiert, Sonja Gerland-Péus, Gertrud Busch, Schulmanagement NRW, Schulleitungscoaching (SLC) ist ein aktuelles Angebot des Landes für Schulleiterinnen und Schulleiter aller Schulformen in NRW. Hier können sich Schulleitende bei den Herausforderungen im alltäglichen Leitungshandeln – insbesondere im Kontext von Unterrichtsentwicklung und Transformationsprozessen – Unterstützung einholen. Im Workshop soll dieses Angebot vorgestellt werden. Darüber hinaus gibt eine praxisnahe Übung zum Coaching Einblick in diese Arbeitsweise.
17. Mit Zielen führen, Harald Willert, SLV NRW Die Steuerung von Schul- und Unterrichtsentwicklung liegt inzwischen allein in den Händen der Schulleiterinnen und Schulleiter. Sie müssen von außen vorgegebene oder durch die Schule initiierte Vorhaben planen, organisieren, mit Ressourcen versehen, im Kollegium kommunizieren und mit ihm umsetzen. Unter dem genannten Thema soll ein Weg aufgezeigt werden, der dieser anspruchsvollen Aufgabe gerecht wird, und der auch auf eine bewusst gestaltete Führungs- und Kommunikationskultur in der Schule eingeht.
18. Die Mehrjahresplanung einer Schule - Die Planung der schulischen Aktivitäten als wichtige Führungsaufgabe, Hans-Rudolf Hartmann, Direktor der Allgemeinen Gewerbeschule Basel Die Mehrjahresplanung zeigt die Weiterentwicklung einer Schule auf und macht sie damit transparent und diskutierbar gegen innen und aussen. Sie schafft die Grundlagen für die organisatorische, personelle wie auch pädagogische Führung der Schule. Mit Hilfe eines konkreten Beispiels werden verschiedene Fragen diskutiert: Was sind die Ziele? Wer trägt die Verantwortung? Welche Inhalte müssen/können berücksichtigt werden? Wie kann eine Mehrjahresplanung als rollende Planung aufgebaut und dann jeweils aktualisiert werden?
19. Die Kompetenz zur Kompetenzorientierung - Wie Unterrichtsentwicklung tatsächlich gelingen kann, Rainer Lersch, Philipps Universität Marburg Die Beschlüsse der KMK zur Einführung nationaler Bildungsstandards (2003/04) implizierten nicht nur einen Paradigmenwechsel in der Steuerung des allgemeinbildenden Schulwesens in Deutschland, sondern deren notwendige Konsequenz war zugleich eine umfassende Unterrichtsentwicklung in Richtung Kompetenzorientierung, weil die Standards die Erwartungen an die Leistung des Systems in Form zu erreichender Kompetenzen auf Seiten der Lernenden formulieren. Während die Instrumente zur Steuerung des Systems (vom IQB bis VERA) relativ rasch etabliert werden konnten, tat sich auf der letztlich entscheidenden Ebene der Unterrichtsentwicklung über Jahre hinweg wenig bis gar nichts. Die gesamte Reform drohte zu scheitern an der Veränderungsresistenz des Bildungssystems, die immer dann besonders ausgeprägt ist, wenn in der Wahrnehmung der Lehrerschaft ihre bisherige professionelle Kompetenz in Frage gestellt wird. Dies war hier insofern der Fall, als von den Lehrkräften scheinbar ein völlig neues Unterrichtsskript erwartet wurde, dessen Konturen indes zunächst weitgehend im Dunkeln blieben. Unterrichtsentwicklung aber findet nur statt durch die, die unterrichten – und sonst gar nicht! Als fatale Illusion der Bildungspolitik hat sich jedenfalls erwiesen, eine solche Entwicklung quasi „per ordre de mufti“ in die Wege leiten zu können. In später Einsicht der Verantwortlichen, dass man die Lehrerschaft mit der ihr angetragenen Entwicklungsaufgabe nicht einfach alleine lassen könne, legte die KMK mehr als ein halbes Jahrzehnt nach ihren grundsätzlichen Beschlüssen ihre „Konzeption zur Nutzung der Bildungsstandards für die Unterrichtsentwicklung“ (2010) vor. Darin werden – neben weiteren Unterstützungsmaßnahmen – vor allem die Aus- und Fortbildung der Lehrkräfte als „Kernaufgabe“ sowie die Qualifizierung der Schulleitungen für die Initiierung und kompetente Steuerung entsprechender Entwicklungsprozesse vorgeschlagen. Letzteres setzt voraus, dass die Schulleitungen selber „Experten“ dafür sind, worauf es im kompetenzorientierten Unterricht ankommt, damit dessen Grundsätze in jeder Einzelschule und damit „in der Fläche“ umgesetzt werden können. Als praktikabler Weg, neben dem in Aus- und Fortbildung erworbenen Wissen auch ein entsprechendes Können (und damit die erwartete Kompetenz!) auszubilden, hat sich die kollektive Arbeit der Kollegien am schuleigenen Curriculum erwiesen, denn dieses stellt das entscheidende Bindeglied zwischen staatlichen Vorgaben und selbstgestalteter schulischer Praxis dar. Das Schulcurriculum wird insofern nicht nur die zentrale Orientierungsgrundlage für Lehrkräfte, Schüler und Eltern, sondern ist zugleich ein wichtiges Element im Kontext der bildungspolitischen Programmatik der „selbstständigen Schule“. Die gemeinsame Konzeption kompetenzfördernder Unterrichtseinheiten, deren Erprobung und kontinuierliche Verbesserung wird ohne qualifizierte Fortbildung der Lehrer(innen) über die didaktischen Prinzipien und methodischen Formen kompetenzorientierten Unterrichts und ein begleitendes professionelles Prozessmanagement durch eine „kompetente Schulleitung“ (s.o.) bei dieser kollegialen Entwicklungsaufgabe kaum zielführend gelingen können.
20. Führungsfeedback - ein wichtiger Teil der schulischen Feedbackkultur , Maja Dammann, Landesinstitut Hamburg, Eine lebendige Feedbackkultur gehört zu den wichtigen Qualitätsmerkmalen von Schule. Das Führungsfeedback ist ein zentraler Baustein. Folgende Fragen will der Workshop bearbeiten: Wie sollte eine Schulleitung(sgruppe) vorgehen, wenn sie an ihrer Schule  neu ein Führungsfeedback einführen will? Welche Ziele können mit Führungsfeedback verfolgt werden? Wie kann ein Führungsfeedback produktiver Bestandteil einer schulischen Feedbackkultur werden? Welche inhaltlichen Fragestellungen, welche methodische Gestaltung des Führungsfeedbacks haben sich bewährt? Wie passt das Führungsfeedback zur jeweils existierenden Schulkultur – und zu den existierenden Strukturen? Welche Fettnäpfchen und Fallen gibt es im Kontext des Führungsfeedbacks? Methodisch gibt es eine Mischung aus Input, Einzelreflektion auf die individuelle Schule bezogen und Arbeit in Tandems/Kleingruppen. Bei Bedarf und Zustimmung kann auch anliegenorientiert gearbeitet werden, da die Werkstattleiterin Supervisorin ist.
21. Elternbeschwerden und Rolle der Schulleitung , Prof. em. Dr. Bernd Gasch, TU Dortmund/DAPF
22. Das Handwerkszeug der guten Konferenz Moderationstechniken - Ein Methodenkoffer, Dr. Bettina Ritter-Mamczek, splendid-Akademie Berlin Lernziel:
In dieser praxisorientierten Werkstatt lernen Sie sowohl innovative Möglichkeiten zur Gestaltung und Durchführung zielorientierter und transfersichernder Konferenzen kennen als auch diese auf Ihre Arbeitsfelder zu übertragen und anzuwenden. Inhalte: Anwendungsfelder und grundlegende Prinzipien von Moderationstechniken; Aufgabe, Rolle und Selbstverständnis des Moderators Besonderheiten in der Konferenz: Führen – Moderieren - Diskutieren; Phasen der Moderation; Handwerkszeug der Moderation Fragetechniken Visualisierung und Medieneinsatz; Gruppendynamische Besonderheiten in Konferenzen und 1. Hilfe;

 

Die Vorträge und die Werkstätten werden wie bisher in einem Buch dokumentiert, das ca. ein viertel Jahr später beim Beltz-Verlag erscheint.

 

Zielgruppe:

Zielgruppe der Veranstaltung waren (auch stellvertretende) Schulleiterinnen und Schulleiter, Lehrerinnen und Lehrer mit Interesse an Leitungsaufgaben, Schulaufsichtsbeamtinnen und Schulaufsichtsbeamte sowie Schulbegleiterinnen und Schulbegleiter.

 

Gruppentarif:

Ein Gruppentarif (pro Person ab vier Teilnehmenden einer Schule bzw. Institution) konnte auf Anfrage gewährt werden.

 

Ansprechpartner/innen:

Deutsche Akademie für Pädagogische Führungskräfte (DAPF)

Geschäftsführer Dr. Jörg Teichert

Hohe Str. 141

44139 Dortmund

 

Wiss. Mitarbeiterin Svenja Neumann, M.A.

Tel: (0231) 755 - 6621

Fax: (0231) 755 - 6619

an Svenja Neumann

 

Weitere durchgeführte Kongresse der DAPF

2012
Handwerkszeug für Schulleitung

2010
Qualität an allen Schulen – ein Unterstützungsangebot

2009
Schulleitung und Unterrichtsentwicklung

2007
Immer mehr Daten – und was dann? Was bringen Inspektionen, Lernstandserhebungen, SEIS, etc. für meine Schule?

2006
Neue Herausforderungen an Schulleitungen



Nebeninhalt

Ansprechpartner/innen:

Deutsche Akademie für Pädagogische Führungskräfte (DAPF)

Geschäftsführer Dr. Jörg Teichert

Hohe Str. 141

44139 Dortmund

 

Wiss. Mitarbeiterin Svenja Neumann, M.A.

Tel: (0231) 755 - 6621

Fax: (0231) 755 - 6619

an Svenja Neumann

 

Download:

Programm als PDF

Flyer als PDF

 

Anfahrt:

Anfahrtsbeschreibung des Kongresszentrums Westfalenhallen

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