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Frischer Wind in der Lehre - TeachING-LearnING.EU fördert sieben Projekte durch Flexible Fonds

TeachING-LearnING.EU fördert dieses Jahr sieben innovative Lehrprojekte an der TU Dortmund mit insgesamt über 60.000 Euro. Dadurch soll die Lehre in den Ingenieurwissenschaften an der TU Dortmund praxisorientierter gestaltet werden. Unter dem Motto 'Students as participants' geht es zudem um mehr studentische Beteiligung in Lehre und Studium.

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Bei der Lehrinnovationsförderung durch Flexible Fonds bewerben sich Antragsteller mit innovativen Ideen zur Umgestaltung der eigenen Lehrveranstaltung. Für die geförderten Projekte werden finanzielle Mittel für Personal durch TeachING-LearnING.EU ausgeschüttet. Im März endete die erste erfolgreiche Runde mit insgesamt 10 geförderten Projekten an den Partneruniversitäten RWTH Aachen, Ruhr Universität Bochum und TU Dortmund, fünf davon an der TU Dortmund. In der jetzt beginnenden zweiten Runde, mit insgesamt 12 Projekten, werden sieben an der TU Dortmund umgesetzt.

TeachING-LearnING.EU hat alle Phasen des Studiums im Blick. Dies zeigt sich in der Projektvielfalt. Die erfolgreichen Antragstellerinnen und Antragsteller gestalten ihre Veranstaltung nach modernen didaktischen und praxisorientierten Kriterien - unter anderem setzen Sie dabei auf praxisnahe Fallstudien oder Teamarbeit in berufsrelevanten Kontexten:

In der Fakultät Maschinenbau, am Institut für Umformtechnik und Leichtbau (IUL), Prof. Dr.-Ing. A. Erman Tekkaya, beschäftigen sich Christian Pleul und Dr.-Ing. habil. Sami Chatti mit dem Projekt "Problem-based Laboratory Learning in Engineering Education(PBLL@EE)". In diesem Projekt basiert die Laborveranstaltung auf dem handlungsorientierten didaktischen Format des "Problem-basierten Lernens". Ziel ist dabei die aktive und kollaborative Auseinandersetzung von Studierenden mit der Ingenieurpraxis.

Prof. Dr.-Ing. Bernd Künne, Carsten Dechardt und Dirk Hansmeier, vom Fachgebiet Maschinenelemente (ME) arbeiten in einem Kooperationsprojekt mit Dr.-Ing. Bernd Dreissig vom Praktikumsamt der Fakultät Maschinenbau zusammen. Im Projekt "Easy Internship Online" helfen sich Studierende dabei, qualitativ angemessene technische Bericht zu verfassen. Dazu wird eine Internetplattform erstellt, mit deren Hilfe Studierende vernetzt, erste Berichtseiten gemeinsam bewerten und sich gegenseitige Hilfestellungen leisten.
Prof. Dr.-Ing. habil. Frank Walther, Fachgebiet Werkstoffprüftechnik (WPT) verbindet Vorlesung mit praktischer Arbeit. Im Projekt "IM-Lab: Interaktive Messtechnik-Vorlesung mit LabView" arbeiten seine Studierenden eigenständige mit der Programmiersprache LabView. Der praxisorientierte Ansatz soll die Studierenden zum ergebnisorientierten Arbeiten motivieren und zur Verständnissteigerung beitragen.

Am Lehrstuhl für Arbeits- und Produktionssysteme (APS) setzen Prof. Dr.-Ing. Jochen Deuse, Marlies Steffen, Julian Schallow und Fabian Bohnen das Projektvorhaben "IT im Aufgabenfeld des Industrial Engineerings - Projektarbeit" um. Die Studierenden profitieren von anwendungsorientierter Projektarbeit, die die Kompetenzentwicklung zur Planung und Umsetzung von IT-Architekturen für produzierende Unternehmen mit Fokus auf die Prozessplanung ermöglicht.

Prof. Dr.-Ing. Dirk Biermann, Markus Steiner und Tobias Brüggemann vom Institut für Spanende Fertigung (ISF), setzen ebenfalls auf studentische Projektarbeit. In dem Projekt "Spanende Werkzeugmaschinen II" wird durch die eigenständige Er- bzw. Bearbeitung des Gesamtprojektes in einzelnen Schritten die Nachhaltigkeit des Wissens- und Kompetenzerwerbs gefördert.

Das Projekt "Studis für Studis" wurde vom Dekan der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik, Prof. Dr. Christian Wietfeld, und der Studiengangkoordinatorin Dunja Rauh ins Leben gerufen. Den Studienanfängern und -anfängerinnen werden geschulte Studierende höherer Fachsemester als Mentorinnen und Mentoren zur Seite gestellt. Durch das Peer-Mentoring erwerben Studierende höherer Fachsemester berufsrelevante Schlüsselkompetenzen, wie z.B. Teamleitungs- und kommunikative Kompetenzen. Der heterogenen Gruppe der Studierenden in der Studieneingangsphase werden studentische Bezugspersonen zur Seite gestellt, um die Lücke zwischen Schule und Universität zu schließen.

Prof. Dr. Oliver Kayser, Lehrstuhl Technische Biochemie, und Prof. Dr. Andreas Schmid, Lehrstuhl Biotechnologie von der Fakultät Bio- und Chemieingenieurwesen fokussieren mit ihrem Projekt "TOP-Master" auf die studentische Unterstützung beim Verfassen von Abschlussarbeiten. Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines Coaching-Modell zwischen Master- und Bachelorstudierenden, die sich über Erfahrungsaustausch im Feedback-Modell Kompetenzen zur Arbeitsstrukturierung sowie Lehr-und Lernerfahrung gegenseitig vermitteln.

TeachING-LearnING ist das Kompetenz- und Dienstleistungszentrum für das Lehren und Lernen in den Ingenieurwissenschaften am Zentrum für HochschulBildung der TU. Das Gemeinschaftsvorhaben der RWTH Aachen, der Ruhr-Universität Bochum und der TU Dortmund wird von der Mercator Stiftung und der Volkswagen Stiftung im Rahmen ihrer Initiative "Bologna – Zukunft der Lehre" gefördert.