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Shared Leadership

Was passiert, wenn Teams beginnen, sich selbst zu führen? Lässt sich dies mit dem typischen Modell der hierarchischen Führung vereinbaren? Und kann dies vielleicht sogar Vorteile für Unternehmen haben? Diesen Fragen geht der Lehrstuhl im Rahmen mehrerer Forschungsprojekte nach. Shared Leadership (dt. geteilte Führung) ist ein dynamischer und interaktiver Prozess, bei dem sich die Mitglieder eines Teams selbst in Bezug auf ein (organisationales) Ziel hinführen (Pearce & Sims, 2002). Geteilte Führung soll dabei die formale Führung nicht ersetzen, sondern vielmehr als Ergänzung zu dieser eingesetzt werden. Im Rahmen einer Längsschnittstudie konnte gezeigt werden, dass transformationale Führung des Teamleiters und ein hohes Vertrauen im Team die geteilte Führung erhöhen. Weiterhin wirkte sich die geteilte Führung positiv auf die Teamleistung und die Teamkreativität aus (Klasmeier & Rowold, 2019). Die weiteren Forschungsschwerpunkte des Lehrstuhls liegen auf der Untersuchung des Motivationspotentials und der gesundheitsförderlichen Wirkung von Shared Leadership.   

Weitere Information gibt es >>hier<<

Literatur:

Klasmeier, K. N., & Rowold, J. (2019). Just share it? A multilevel investigation on predictors and outcomes of shared leadership. Vortrag 19th Congress European Association for Work & Organizational Psychology (EAWOP), Turin, Italien.

Pearce, C. L., & Conger, J. (2003). Shared leadership: Reframing the hows and whys of leadership. Thousand Oaks, CA: Sage.