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500. Abschlussarbeit am Lehrstuhl von Prof. Dr. Rowold an der TU Dortmund

Gleich zwei Gründe zum Feiern gab es, als Prof. Dr. Rowold Frau Julia Nogga, Studentin der Wirtschaftswissenschaften, zu ihrer bestandenen Masterprüfung gratulierte: Auf der einen Seite wurde damit das Masterstudium von Frau Nogga erfolgreich abgeschlossen. Auf der anderen Seite war diese Prüfung auch für den Prüfer Professor Rowold selbst ein Jubiläum der besonderen Art: Seit seinem Wechsel nach Dortmund in 2009 war das seine 500. Abschlussarbeit an der TU Dortmund.

500.Abschluss_Julia

Frau Noggas Thema war „Destruktive Führung und Fluktuationsabsichten“. Inhaltlich ging es bei der Arbeit darum zu erklären, warum Mitarbeiter eher überlegen den Job zu wechseln, wenn der Chef sie negativ behandelt, also z.B. nicht ehrlich ist. Ihre Master-Thesis hat sie einerseits wissenschaftlich-theoretisch fundiert geschrieben, auf der anderen Seite auch zusätzlich mit einer eigenen empirischen Datenerhebung abgesichert. Das bedeutet, dass sie die von ihr aufgestellten Vermutungen durch Aussagen von Mitarbeitern aus Wirtschaftsunternehmen absichert.

Frau Nogga sagt dazu: „Sehr spannend an meiner Masterarbeit war, dass es sich um ein Kooperationsprojekt mit dem Lehrstuhl für Arbeits-, Organisations- und Sozialpsychologie der TU Braunschweig gehandelt hat. In diesem Projekt wurden die Daten sowohl durch die klassische Datenerhebungsmethode ‚Fragebögen‘ als auch durch das Auswerten von auf Video aufgenommenen Teammeetings erhoben. In diesen Video waren Mitarbeiter aus realen Unternehmen live in Aktion zu beobachten.“

Für Professor Rowold bei Master-Studenten ein typischer Fall der Abschlussarbeit im Bereich Human Resource Management (bzw. Personal). Fast alle Absolventen verfassen die Thesis auf Grundlage einer eigenständigen empirischen Datenerhebung, also sie befragen Berufstätige. Dies fördert Kompetenzen im Bereich evidenzbasiertes Management: Nur was sich anhand von Zahlen und Fakten belegen lässt, sollte auch Entscheidungen beeinflussen.

Das Modell findet offensichtlich Anklang. Im Jahr 2018 hat Prof. Rowold im Fach Human Resource Management allein 70 Abschlussarbeiten betreut, davon 42 Bachelor-, 23 Master- und 5 Doktorarbeiten.

Frau Nogga denkt gerne an die Zeit zurück, in der sie mit ihrer Master-Arbeit beschäftigt war: „An der Betreuung hat mir besonders gefallen, dass die Anforderungen im Vorfeld geklärt wurden und ich bei der Themenfindung unterstützt wurde. Literatur auf die ich keinen Zugriff hatte, wurde mir von einer Lehrstuhl-Mitarbeiterin gestellt. Offene Fragen wurden telefonisch, per E-Mail und persönlich geklärt. Auch die Nachverbessrungsvorschläge waren sehr hilfreich.

Zum Abschluss war Frau Nogga mit ihrem Ergebnis der Masterarbeit hochzufrieden. Zudem bleibt sie der Wissenschaft erhalten, da sie ab diesem Semester ihre Promotion am Lehrstuhl von Prof. Dr. Rowold beginnt.